Beobachtetes Signal · 15. Juni 2026 · Technical Issue · Quelle: t3n · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral
Microsofts neues Outlook kämpft mit spürbaren Benachrichtigungsverzögerungen
Microsofts neues Outlook für Windows, eine Web-basierte Applikation als Nachfolger von 'Outlook Classic', verzeichnet erhebliche Leistungseinbußen und eine höhere Systembelastung. Aktuellen Tests zufolge startet die klassische native App inklusive E-Mail-Laden in etwa drei Sekunden, während die neue Web-Variante bei einem Kaltstart rund vier Sekunden benötigt. Noch deutlicher fällt die Verzögerung beim Öffnen von Nachrichten direkt über Benachrichtigungen aus: Hier genehmigt sich das neue Outlook bis zu zehn Sekunden statt der gewohnten drei Sekunden der Classic-Version. Zudem verbraucht der Web-Client mit über 600 MB RAM und rund 4 % CPU deutlich mehr Ressourcen als das herkömmliche Outlook mit etwa 150 MB RAM und unter 1 % CPU. Als kurzfristiger Workaround empfiehlt es sich, Benachrichtigungen zu ignorieren und die Anwendung direkt zu öffnen, um schneller auf neue E-Mails zuzugreifen.
Ein anhaltendes Performance-Problem, das die User Experience von Microsoft Outlook beeinträchtigt, weist jedoch nur minimale direkte Auswirkungen auf die breitere AdTech- und MarTech-Branche auf.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Microsoft stellt für Windows zwei Outlook-Versionen bereit: das native 'Outlook Classic' und das neue, Web-basierte Outlook.
- Outlook Classic startet und lädt E-Mails in rund drei Sekunden, der Kaltstart des neuen Outlook dauert etwa vier Sekunden.
- Beim Öffnen einer Nachricht über eine Benachrichtigung benötigt das neue Outlook bis zu zehn Sekunden im Vergleich zu etwa drei Sekunden bei der Classic-Version.
- Tests belegen, dass Outlook Classic lediglich rund 150 MB RAM und weniger als 1 % CPU beansprucht, während das neue Outlook über 600 MB RAM und etwa 4 % CPU benötigt.
- Workaround: Anwender sollten Benachrichtigungen nicht anklicken, sondern die Outlook-Anwendung direkt öffnen, um eingehende E-Mails schneller abzurufen.
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Windows 11 Weather App Slows PCs
Tests reported by Windows Latest and summarized by t3n show that the Windows 11 Weather app can consume unusually high system resources — up to about 1.2 GB of RAM and roughly 16.5% CPU even in idle on the tested system. The article attributes the resource usage to the app being implemented as a Web wrapper that loads an MSN Weather web view and spawns multiple subprocesses. By comparison, Apple’s Weather app on macOS used roughly 250 MB RAM idle and much lower CPU in the same tests. Microsoft previously updated the app (summer 2024) and has said it will replace some web apps with native versions, but it is unclear whether the Weather app will be migrated.
Neues Outlook warnt vor Antworten auf veraltete E-Mail-Threads
Microsoft integriert eine Thread-Awareness-Schutzfunktion in das neue Outlook für Windows, die Nutzer warnt, wenn sie auf eine ältere Nachricht antworten möchten, obwohl im selben E-Mail-Thread bereits neuere Nachrichten existieren. Laut Microsoft 365 Roadmap lief die Testphase im Juli 2026 an, während ein breiter Rollout für den Windows-Client und die Web-Version Ende August 2026 geplant ist; Enterprise-Tenants erhalten die Funktion standardmäßig aktiviert. Ab September 2026 führt Microsoft zudem die Möglichkeit ein, Vorlagen direkt mit Postfachregeln zu verknüpfen, sowie einen Drag-and-Drop-Workflow für Kategorien in der Seitenleiste, der bis Ende September 2026 ausgerollt wird. Das Unternehmen betont, dass die Vorlagenautomatisierung auf deterministischen If-Then-Regeln statt auf Large Language Models basiert. Das Update zielt darauf ab, Support-Tickets zu reduzieren und Inbox-Workflows zu optimieren, auch wenn der neue Outlook-Client unter Anwendern umstritten bleibt.
Microsoft rollt im Mai neue Outlook-Funktionen und KI-Integrationen aus
Microsoft plant für Mai 2026 die Einführung neuer Funktionen für Outlook, darunter Kalendererweiterungen und erweiterte KI-Integrationen. Die Webversion erhält eine überarbeitete Navigationsleiste, die Team- und Vorgesetztenkalender automatisch einblendet und Drittanbieterkonten unterstützt. Zudem können Nutzer mehrere Kalender sowie nicht zusammenhängende Termine auswählen. Desktop-Outlook erhält Zugriff auf Microsoft Copilot zur Zusammenfassung von E-Mail-Texten und Kontextbereitstellung. Anthropic’s Claude wird als Beta in Outlook sowie in Word, Excel und PowerPoint integriert und bietet applikationsübergreifende Kontextspeicherung für komplexe Workflows. Die Community kritisiert indes die Entfernung der Funktion zur Kontaktmaskierung sowie die geplante Einstellung von Outlook Lite am 25. Mai 2026.
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