Beobachtetes Signal · 30. März 2023 · Policy Update · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Microsoft plant Werbeumsatzbeteiligung für Publisher in Bing Chat
Microsoft plant die Monetarisierung seines KI-gestützten Bing Chat durch bezahlte Informationen und Werbung in Chat-Antworten. Das Unternehmen kündigte an, Werbeeinnahmen mit Publishern zu teilen, deren Inhalte zu den Chat-Antworten beitragen. Yusuf Mehdi betonte, dass Microsoft den Traffic für Publisher steigern und Werbung in KI-Chats etablieren möchte. Zudem sollen Microsoft Start-Partner von der Platzierung lizensierter Inhalte neben den Chat-Antworten profitieren. Microsoft prüft auch die direkte Schaltung von Anzeigen im Chat, hat jedoch noch keine Details zum genauen Umsatzbeteiligungsmodell genannt. Dieser Schritt erfolgt inmitten anhaltender Kritik an Google bezüglich der unzureichenden Vergütung von Publisher-Inhalten und befeuert die Debatte über Leistungsschutzrechte und faire Bezahlung in der KI-getriebenen Suche.
Microsofts Zusicherung zur Werbeumsatzbeteiligung an Publisher setzt einen Präzidenzfall für die Vergütung in der KI-getriebenen Suche und adressiert einen zentralen Branchenkonflikt bei der Nutzung von Publisher-Inhalten.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Microsoft plant die Beteiligung von Publishern an Werbeeinnahmen aus Bing Chat-Antworten, sofern deren Inhalte beigetragen haben.
- Yusuf Mehdi betonte das Ziel, den Publisher-Traffic zu erhöhen und KI-Chat-Werbung zu etablieren.
- Die direkte Integration von Werbung im Chat und eine entsprechende Umsatzbeteiligung werden geprüft.
- Lizensierte Inhalte von Microsoft Start neben Chat-Antworten sind Teil des Revenue-Sharing-Ansatzes.
- Genaue Mechanismen des Umsatzbeteiligungsmodells wurden von Microsoft bisher nicht offengelegt.
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte Unternehmen“Microsoft announced plans to share advertising revenue from AI chats with publishers after integrating GPT-4 into Bing....”
“Google is criticized in many countries for using publisher content in search results and placing ads without paying content creators....”
Ontologie & Marktkonzepte
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Xbox startet TV- und Filmsparte; Meta testet Linkbeschränkungen
Diese AdExchanger-News-Roundup behandelt drei Hauptgeschichten. Xbox hat eine neue TV- und Filmsparte namens XP vorgestellt, die von Kayleen Walters geleitet wird, um Monetarisierungsmöglichkeiten zu erkunden, einschließlich der Formalisierung von Sponsorships und Markenpartnerschaften. Getrennt davon testet Meta Meta One, ein Abo-Bündel, und hat begonnen, nicht abonnierte Unternehmensseiten für die Einbindung von mehr als zwei externen Links in Beiträgen zu belasten, wobei Nachrichtenseiten derzeit ausgenommen sind. Darüber hinaus wird der Trend diskutiert, dass mittelgroße unabhängige Agenturen zu hybriden Holdinggesellschaften fusionieren, mit Verweisen auf Wpromotes Übernahme von Giant Spoon, Chemistrys Übernahme von Colossus und Acardias Kauf von Crush, da der Wettbewerbsdruck durch große Gruppen wie Omnicom-IPG und Publicis zunimmt.
GreenCore Solutions eröffnet Londoner Büro für A2A-Grocery Agentic Commerce
GreenCore Solutions Corp. (GSC) gab die Eröffnung eines Vertriebsbüros in London, UK, unter der neuen Gesellschaft GreenCore Solutions (UK) bekannt, um seinen Agentic-Commerce-Hub A2A-Grocery.co.uk zu unterstützen. Das Unternehmen führte seine 0-100 Agentic Density Scale ein, die zeigt, dass Großbritannien und Europa 84 % der Lebensmittelhersteller ausmachen, während die USA nur 16 % ausmachen. Die KI-Agenten von GSC haben bisher im Jahr 100 Millionen Transaktionen verarbeitet, davon 40 % aus Europa, 20 % aus den USA und 40 % aus dem Rest der Welt. Das Londoner Büro soll europäische Hersteller mit KI-Agenten verbinden, die für Lebensmitteleinzelhändler in 20 Märkten einkaufen. GSC nutzt Microsoft Azure und Google Cloud Enterprise, mit Datenresidenz in jedem Markt.
BBC-Chef kündigt Silicon-Valley-Umbau an
BBC-Intendant Matt Brittin, ehemals bei Google, hat einen umfassenden kulturellen und strategischen Umbau der britischen Rundfunkanstalt angekündigt. In einer Town-Hall-Rede forderte er die Mitarbeiter auf, schnellere Entscheidungen zu treffen, digitale Dienste als Flaggschiffprodukte zu behandeln und kontrollierte Experimente zu wagen. In der Rede, die keine Bestätigung von TV-Sender-Schließungen enthielt, stellte Brittin einen Prototyp für den Streamingdienst iPlayer vor, darunter einen KI-Agenten für Empfehlungen und mehrsprachige Unterstützung, personalisierte Startseiten und eine Zufallsauswahl-Funktion. Die Publikumstests sollen in Kürze beginnen. Während einige Mitarbeiter die neue Richtung begrüßten, äußerten andere Skepsis angesichts der Risiken für einen öffentlich-rechtlichen Sender. Brittin betonte die Notwendigkeit greifbarer Ergebnisse und deutete einen künftigen Übergang weg von der analogen Verbreitung an.
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