Beobachtetes Signal · 29. Okt. 2024 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Microsoft Teams führt Threads und Combined Chats für mehr Effizienz ein
Microsoft kündigt zwei wesentliche Neuerungen für Microsoft Teams an, um die Zusammenarbeit im digitalen Workspace zu optimieren. Mit Threads werden Nachrichten künftig themenbezogen in separaten Strängen organisiert, was die Struktur spürbar verbessert; die Einführung ist für Mitte 2025 geplant, wobei Tests bereits 2024 starten. Zudem bündeln Combined Chats Unterhaltungen und Channels in einer einzigen Ansicht, um den Kontextwechsel zu minimieren und die Effizienz zu steigern. Diese Funktion geht im November 2024 in die Public Preview und steht für Desktop sowie Mobile bereit. Jeff Teper, President for Collaboration Apps und Platforms bei Microsoft, betonte, dass die Neugestaltung Chats, Teams und Channels unter dem Menüpunkt Chat vereint. Die Updates erfolgen vor dem Hintergrund regulatorischer Entwicklungen, die zur Entbündelung von Teams aus Microsoft 365 in der EU führten, und zielen auf Unternehmen ab, die eine klarere und besser strukturierte Kommunikation fordern.
Technologischer Release wichtiger Plattform-Features durch einen führenden Anbieter im Kontext regulatorischer Veränderungen; hohe Relevanz für Produktivitäts- und Kollaborations-Ökosysteme.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Threads strukturieren Nachrichten nach Themen in separaten Strängen; Rollout ist für Mitte 2025 bei Tests ab 2024 geplant.
- Combined Chats führt Chats und Channels in einer Ansicht zusammen; inklusive Personalisierung, Favoriten und @Mentions-Tracking.
- Public Preview für Combined Chats startet im November 2024 für Desktop und Mobile.
- Jeff Teper (President for Collaboration Apps and Platforms, Microsoft) hob die Vereinfachung des digitalen Workspace hervor.
- EU-Regulierung erzwang die Entbündelung von Teams aus M365 und O365, was laut Microsoft nun global ausgerollt wird.
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Threads führt Messaging-Funktionen für die Web-Version ein
Meta hat am 5. Mai 2026 Direktnachrichten für Einzel- und Gruppenchats in der Web- und Desktop-Version von Threads eingeführt. Das Update umfasst einen neuen Nachrichten-Tab als Posteingang, einen Bereich für Nachrichtenanfragen, eine Suchfunktion sowie Optionen zum schnellen Start neuer Chats. Meta-Manager Connor Hayes hatte das Feature bereits im April angekündigt. Laut Unternehmensangaben ist die wöchentliche Messaging-Aktivität seit Jahresbeginn um rund 30 Prozent gestiegen und liegt nun bei durchschnittlich 350 Millionen Direktnachrichten pro Woche. Zudem hat Threads kürzlich 'Live Chats' für Echtzeit-Event-Kommunikation mit bis zu 150 aktiven Teilnehmern gestartet, die zuerst in der NBA-Community verfügbar sind. Diese Expansion stärkt die Desktop-Nutzung, intensiviert den Wettbewerb im Social-Media-Segment und eröffnet langfristig neue Monetarisierungspotenziale innerhalb des Meta-Ökosystems.
Threads erweitert Live-Chats und führt neue Moderationstools ein
Meta hat Updates für die Live-Chats auf Threads angekündigt, darunter Übersetzungsfunktionen, neue Host-Tools und einen erweiterten Zugriff. Das Unternehmen ermöglicht nun allen sogenannten Community Champions das Starten von Live-Chats. Hosts können bis zu drei Co-Hosts einladen, Nachrichten für alle Teilnehmer löschen und profitieren in Tests von einer prominenteren Platzierung ihrer eigenen Nachrichten. Live-Chats unterstützen Messaging, Medien, Links und Emoji-Reaktionen für bis zu 150 aktive Teilnehmer, während weitere Nutzer im Zuschauermodus beitreten können. Laut Threads finden täglich hunderte solcher Chats statt; Desktop-Support und angepinnte Nachrichten befinden sich in der Entwicklung. Diese Neuerungen folgen auf umfassendere Produktverbesserungen, während Threads seine Nutzerbasis kontinuierlich ausbaut und Skalierungseffekte im Social-Media-Segment maximiert.
Microsoft stellt den Together-Modus in Teams nach sechs Jahren ein
Microsoft wird den Together-Modus in Microsoft Teams zum 30. Juni 2026 offiziell einstellen. Die im Juli 2020 eingeführte Funktion, die Konferenzteilnehmer in gemeinsame virtuelle Layouts wie Konferenztische oder Auditorien versetzt, entfällt im Zuge eines Updates, bei dem auch die entsprechende Schaltfläche aus der Meeting-Ansicht entfernt wird. Microsoft nennt dafür drei Hauptgründe: die Vereinfachung und Bereinigung der Teams-Benutzeroberfläche, die Reduzierung inkonsistenter Layout-Optionen über Desktop, Web und Mobilgeräte hinweg sowie den Abbau interner Komplexität. Dadurch sollen Entwicklerkapazitäten freiwerden, um sich stärker auf Videoqualität, Stabilität und Performance zu konzentrieren. Als Alternativen verweist das Unternehmen auf bestehende Werkzeuge wie die Galerieansicht, das Anpinnen und Spotlight. Zudem können dadurch von der Community geforderte Features wie Super-Resolution und Rauschunterdrückung priorisiert werden.
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