Beobachtetes Signal · 16. Sept. 2021 · Product Launch · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Microsoft führt passwortfreie Konten für alle Nutzer ein
Microsoft treibt das Ende von Passwörtern voran und ermöglicht die vollständige Umstellung auf passwortfreie Microsoft-Konten. Die Initiative stellt alternative Authentifizierungsmethoden wie die Microsoft Authenticator App, Windows Hello, Sicherheitsschlüssel sowie per E-Mail oder SMS versendete Bestätigungscodes bereit. Die Einführung für Unternehmenskunden begann im März, um Remote Work abzusichern und die Angriffsfläche passwortbasierter Bedrohungen zu minimieren. Inzwischen laufen nahezu alle Microsoft-Dienste passwortfrei, wobei bereits über 200 Millionen Nutzer auf diese Alternativen umgestiegen sind. Nutzer aktivieren den passwortfreien Zugriff über account.microsoft.com, wobei eine Rückkehr zu herkömmlichen Methoden jederzeit möglich bleibt. Diese Entwicklung unterstreicht den branchenweiten Wandel hin zu anmeldedatenfreier Sicherheit in Consumer- und Enterprise-Ökosystemen.
Technische Einführung durch eine Major Platform zur passwortfreien Authentifizierung mit potenziellen Auswirkungen auf die Cybersicherheitsstandards der gesamten Branche.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Microsoft führt passwortfreie Authentifizierungsoptionen wie die Authenticator App, Windows Hello und Sicherheitsschlüssel ein.
- Die Ausrichtung auf Unternehmenskunden startete im März zur Unterstützung von Remote Work und Erhöhung der Sicherheit.
- Nahezu alle Microsoft-Dienste sind inzwischen passwortfrei; über 200 Millionen Nutzer nutzen bereits die Alternativen.
- Die Aktivierung erfolgt über account.microsoft.com, und ein Wechsel zurück ist jederzeit möglich.
- CEO Satya Nadella verkündete die Vision einer passwortfreien Zukunft öffentlich.
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Microsoft macht Passkeys zum Standard in Entra ID
Microsoft hat angekündigt, dass Passkeys ab dem 1. September 2026 zur Standard-Authentifizierungsmethode im Identity Management-System Entra ID werden. Anwender, die für die Multi-Factor Authentication (MFA) bislang auf SMS- oder Sprachcodes setzen, müssen wechseln; diese Altverfahren werden bis Februar 2027 nur noch für Unternehmen unterstützt, die dies ausdrücklich beantragen. Die Umstellung erfolgt schrittweise, wobei betroffene Nutzer bei ihrer nächsten MFA-Anmeldung zur Registrierung von Passkeys aufgefordert werden. Zudem erweitert Microsoft die Unterstützung für gerätegebundene sowie synchronisierte Passkeys und ergänzt administrative Management-Kontrollen. Als Hauptgrund nennt das Unternehmen den rasanten Anstieg KI-gestützter Phishing-Angriffe, die Erfolgsraten von bis zu 54 Prozent im Vergleich zu rund 12 Prozent bei herkömmlichem Phishing aufweisen. Passkeys basieren auf FIDO2- und WebAuthn-Standards und ersetzen Passwörter durch kryptografische Zugangsdaten, die an biometrische oder PIN-basierte Geräteauthentifizierungen gekoppelt sind.
Microsoft warnt vor SMS-basierter 2FA aufgrund von KI-Phishing
Microsoft warnt IT-Administratoren vor zunehmenden Sicherheitsrisiken bei SMS- und sprachbasierter Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). Treiber dieser Entwicklung sind KI-gestütztes Phishing und vereinfachtes SIM-Swapping. In einer Mitteilung empfahl der Konzern die zügige Migration auf phishing-resistente Verfahren wie Passkeys. Laut Microsoft verzeichnen KI-gesteuerte Angriffe zur Erbeutung von Passwörtern und MFA-Codes signifikant höhere Klickraten als frühere Kampagnen. Als strategische Konsequenz wird Microsoft die Authentifizierung über SMS und Sprachanrufe für Entra ID-Konten zum 1. Februar 2027 vollständig deaktivieren. Ein verbindlicher Zeitplan für private Microsoft-Konten steht derzeit noch aus. Unternehmen müssen ihre Identity-Management-Infrastrukturen entsprechend anpassen.
Microsoft Xbox gründet neue Sparte für Filme, Serien und Freizeitparks
Die Gaming-Sparte Xbox von Microsoft hat die Gründung einer neuen Geschäftseinheit für Filme, Serien und Themenpark-Attraktionen angekündigt. Dieser Schritt signalisiert eine Expansion in den Unterhaltungs- und Erlebnisbereich über Videospiele hinaus und nutzt das geistige Eigentum von Xbox. Diese strategische Diversifizierung ist Teil von Microsofts breiteren Ambitionen, seine Medien- und Unterhaltungsaktivitäten auszubauen, einem Branchentrend folgend. Die neue Sparte wird sich auf die Entwicklung und Produktion von Inhalten auf Basis von Xbox-Franchises konzentrieren und potenziell neue Einnahmequellen für das Unternehmen erschließen. Finanzielle Details oder ein Zeitplan für den Betrieb der Sparte wurden nicht bekannt gegeben.
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