Beobachtetes Signal · 11. Juli 2026 · Resignation · Quelle: DWDL · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral
Michael Marx gibt Rolle als „Newstime“-Anchorman bei ProSieben auf
Michael Marx, der langjährige Anchor der ProSieben-Nachrichtensendung „Newstime“, hat seinen Ausstieg aus persönlichen Gründen angekündigt. In einem Statement auf LinkedIn erklärte er, dass er nach fast 28 Jahren seinen Abschied genommen habe und seine letzte Sendung am 12. Juli 2026 ausgestrahlt werde. ProSiebenSat.1-Chefredakteur Sven Pietsch würdigte Marx' jahrzehntelangen Beitrag zur Prägung des Nachrichtentonfalls und -stils des Senders. Marx war 1999 zu ProSieben gestoßen, stand auch für den Nachrichtensender N24 vor der Kamera und moderierte zuvor von 1995 bis 1998 die „Telebörse“ bei ntv. ProSieben teilte mit, dass es keinen einzelnen direkten Nachfolger geben wird; Karolin Kandler moderiert weiterhin im wöchentlichen Wechsel mit den Kolleginnen Kira Alin, Delia Träger, Jule Gölsdorf und Stephanie Puls. Der Artikel wurde am 11. Juli 2026 von DWDL.de veröffentlicht.
Eine personelle Veränderung bei einem kommerziellen TV-Nachrichtenformat beeinflusst zwar das Sender-Branding und die Zuschauerbindung, verändert jedoch die AdTech- oder MarTech-Dynamiken nicht grundlegend.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Michael Marx hat seinen Rücktritt als ProSieben-„Newstime“-Anchor angekündigt und moderiert seine letzte Sendung am 12. Juli 2026.
- Marx begründete den Schritt nach fast 28 Jahren Zugehörigkeit mit persönlichen Gründen.
- Marx kam 1999 zu ProSieben, war zuvor bei N24 und moderierte von 1995 bis 1998 die ntv-„Telebörse“.
- ProSiebenSat.1-Chefredakteur Sven Pietsch lobte öffentlich Marx' jahrzehntelange Prägung der Nachrichtenpräsentation des Senders.
- ProSieben kündigte an, dass es keinen alleinigen direkten Nachfolger geben wird; Karolin Kandler moderiert im Rotationsprinzip mit Kira Alin, Delia Träger, Jule Gölsdorf und Stephanie Puls.
Verknüpfte Unternehmen
5 verknüpfte Unternehmen“Seit weit mehr als 20 Jahren moderiert Michael Marx die Nachrichten bei ProSieben....”
“Gegenüber DWDL.de würdigte ProSiebenSat.1-Chefredakteur Sven Pietsch die Leistung des langjährigen Moderators....”
“Beim Konkurrenten ntv hatte Marx zudem schon von 1995 bis 1998 die "Telebörse" moderiert....”
“Gegenüber DWDL.de würdigte ProSiebenSat.1-Chefredakteur Sven Pietsch die Leistung des langjährigen Moderators....”
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ProSiebenSat.1-CEO Giordani fordert mehr Einordnung und europäische Kooperation
ProSiebenSat.1-CEO Marco Giordani hat gefordert, dass der Sender bei Nachrichten künftig stärker auf Interpretation, Kommentierung und Kontexterualisierung setzt. Da Künstliche Intelligenz Nachrichten stärker beeinflussen werde als andere Inhalte, benötige das Publikum weniger reine Berichterstattung als vielmehr Einordnung. Giordani bekräftigte, dass lokale Inhalte der entscheidende Wettbewerbsvorteil der Gruppe bleiben, und plädierte für eine europäische Zusammenarbeit bei Technologie, Data und Advertising, um weiterhin in lokale Programme investieren zu können. Die Aussagen wurden im Vorfeld seines Auftritts bei Puls4 sowie in einer Pressemitteilung veröffentlicht. ProSiebenSat.1 betonte, dass am Nachrichtenformat „Newstime“ keine Änderungen geplant sind und die redaktionelle Verantwortung weiterhin bei Chefredakteur Sven Pietsch liegt. Der Artikel erschien am 22.06.2026 auf DWDL.de von Uwe Mantel.
Bettina Steinke verlässt Funke Mediengruppe
Bettina Steinke, Chefredakteurin der regionalen Digitalportale der Funke Mediengruppe, hat das Unternehmen nach acht Jahren auf eigenen Wunsch zum 1. September 2026 verlassen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen. Steinke wechselte 2018 von Burda Forward zu Funke und war maßgeblich am Aufbau und der Entwicklung von Reichweitenportalen wie „Der Westen“, „News38“, „Thüringen24“, „moin.de“ und „Berlin Live“ beteiligt. Im Jahr 2024 wurde das Portfolio um die Entertainment-Marke „schlager.de“ erweitert. Zudem entwickelte Steinke neue journalistische Formate, darunter den 2025 gestarteten Podcast „SoKo Schlager“. Stephan Thurm, Geschäftsführer des Digitalbereichs bei Funke, dankte ihr für den erfolgreichen Aufbau und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Einheit.
Michael Manousakis verlängert langfristig exklusiven Vertrag bei Kabel Eins
Der deutsche Sender Kabel Eins setzt die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Michael Manousakis fort und hat seinen Vertrag um mehrere Jahre verlängert. Damit ist die Produktion weiterer Staffeln des beliebten Formats „Morlock Motors“ gesichert, die von spin tv produziert und im linearen TV sowie auf dem Streamingdienst Joyn hohe Reichweiten erzielen. Die nächste Staffel soll im Herbst 2026 ausgestrahlt werden. Nach seinem Wechsel von DMAX zu Kabel Eins im Jahr 2024 entwickelte sich das Format zu einem starken Quotenbringer für den Sender. Felix von Mengden, SVP bei Kabel Eins, bestätigte die Fortführung der Partnerschaft und hob die enorme Zugkraft des Protagonisten beim Publikum hervor. Diese Programmfortführung stabilisiert die werberelevanten Inventarstrukturen im linearen Fernsehen und im digitalen Streamingumfeld des Senders.
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