Beobachtetes Signal · 23. Feb. 2026 · Earnings Report · Quelle: Verve Group SE Investor Relations Monitor · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
MGI meldet stabile Umsätze trotz anhaltender Marktherausforderungen
Media and Games Invest SE (MGI) hat die Ergebnisse für das zweite Quartal 2023 mit Nettoumsätzen von 76,2 Mio. Euro und einem bereinigten EBITDA von 21,3 Mio. Euro vorgelegt. Bereinigt um Veräußerungen und Währungseffekte stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 3 %, während das organische Wachstum bei 1 % lag. Über die Verve Group verzeichnete MGI laut Pixalate In-App-Marktanteile von 11 % bei Google und 17 % bei Apple in Nordamerika. Das Unternehmen kündigte strukturelle Personalkostensenkungen von rund 10 Mio. Euro jährlich an, hält jedoch an Investitionen in Plattforminnovationen, Data und AI fest. Die aktualisierte Prognose für das Gesamtjahr 2023 geht von einem im Jahresvergleich weitgehend stabilen Umsatz von rund 303 Mio. Euro und einem bereinigten EBITDA von rund 93 Mio. Euro aus. Die Nettofinanzverschuldung lag zum Stichtag bei 307,7 Mio. Euro bei einem Verschuldungsgrad von dem 3,2-fachen.
Die Quartalszahlen und die aktualisierte Jahresprognose liefern wesentliche Finanz- und Betriebsdaten wie Umsatz, bereinigtes EBITDA, Verschuldung und Marktanteile, die die Widerstandskraft des Unternehmens in einem schwachen Werbemarkt belegen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Nettoumsatz Q2 2023: 76,2 Mio. Euro (Q2 2022: 78,1 Mio. Euro); gemeldeter Umsatz sank im Jahresvergleich um 2 %.
- Bereinigtes EBITDA Q2 2023: 21,3 Mio. Euro (Q2 2022: 21,1 Mio. Euro); bereinigte EBITDA-Marge bei 28 % (Q2 2022: 27 %).
- MGI erreichte über die Verve Group laut Pixalate 11 % Marktanteil bei Google In-App-Advertising und 17 % bei Apple In-App-Advertising in Nordamerika.
- Einleitung eines Programms zur Senkung der Personalkosten um ca. 10 Mio. Euro jährlich im Q3 2023 bei fortlaufenden Investitionen in Plattforminnovationen, Data und AI.
- Aktualisierte Gesamtjahresprognose 2023 erwartet Umsätze und bereinigtes EBITDA auf dem Niveau von 2022 nach Bereinigung um Desinvestitionen und FX-Effekte (normierter Umsatz ca. 303 Mio. Euro, bereinigtes EBITDA ca. 93 Mio. Euro).
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MGI meldet 16 % Q4-Wachstum und übertrifft Jahresumsatzziele 2023
Die Media and Games Invest SE (MGI) verzeichnete im vierten Quartal 2023 ein starkes starkes organisches Wachstum mit Nettoumsätzen von 98,7 Mio. € und einem währungs- und divestmentbereinigten organischen Umsatzwachstum von 16 %. Der Gesamtjahresumsatz 2023 belief sich auf 322,0 Mio. € (minus 1 % im Jahresvergleich) und übertraf die aktualisierte Prognose um rund 6 %. Das bereinigte EBITDA betrug 31,7 Mio. € im vierten Quartal und 95,2 Mio. € für das Gesamtjahr. Das bereinigte Nettoergebnis hat sich im vierten Quartal auf 7,5 Mio. € mehr als verdreifacht und stieg im Jahresvergleich um 172,5 % auf 57,4 Mio. €. MGI meldete Zuwächse bei operativen KPIs: ein Plus von 19 % bei Software-Kunden auf 2.276 und 14 % höhere Ad Impressions auf 206 Milliarden. Pixalate-Daten wiesen MGI einen Marktanteil von 12 % auf iOS und Android in Nordamerika aus. Das Unternehmen startete mit anhaltender Dynamik in das Jahr 2024 (18 % organisches Wachstum im Januar 2024) und hob KI-gesteuerte, ID-freie Targeting-Lösungen sowie Kosteneffizienzmaßnahmen hervor.
Media & Games Invest: Starkes Q3 mit 150 % EBIT-Wachstum
Die Media & Games Invest plc (MGI) hat starke Ergebnisse für das dritte Quartal 2020 vorgelegt und einen Nettoumsatz von 35,0 Mio. Euro (plus 29 % im Jahresvergleich) sowie ein bereinigtes EBIT von 4,0 Mio. Euro (plus 150 %) verzeichnet. Das bereinigte EBITDA stieg um 61 % auf 6,4 Mio. Euro. Gestützt auf diese Entwicklung hob MGI die Jahresprognose für 2020 an und rechnet nun mit konsolidierten Umsätzen von bis zu 135 Mio. Euro sowie einem berichteten EBITDA von bis zu 26 Mio. Euro. Das Wachstum wird durch die Gaming-Sparte, die Mediendienste für externe Advertiser wie Zynga, InnoGames und Ubisoft sowie die Übernahme der freenet Digital GmbH angetrieben. Letztere soll ab dem vierten Quartal die Mobile-Gaming-Umsätze stärken. Flankiert wurde dies von einer überzeichneten Kapitalerhöhung und der Notierung an der Nasdaq First North Premier sowie im Frankfurter Scale-Segment.
Gaming-M&A erreicht im Q2 2026 ein Volumen von 2,3 Mrd. USD
Die Gaming-Branche verzeichnete im zweiten Quartal 2026 insgesamt 54 M&A-Transaktionen im Wert von 2,3 Milliarden USD – den höchsten Quartalswert seit 2022, angetrieben durch Mid-Market-Deals über 100 Millionen USD. PC- und Casual-Mobile-Studios dominierten, angeführt von Scopelys 1-Milliarden-USD-Übernahme von Loom Games. Börsengänge erholten sich auf 1,7 Milliarden USD bei 25 Transaktionen (+72 % im Jahresvergleich), während private Investitionen auf 3,1 Milliarden USD stiegen, stark befeuert durch Gaming-nahe Mega-Runden in AI und AdTech, darunter AppsFlyer mit einer 1-Milliarde-USD-Finanzierung. Das mobile Geschäft schwächelte hingegen: Die quartalsweiten IAP-Umsätze sanken um 4 % und die Install-Zahlen gingen um 12 % zurück. Der Report hebt geografisches Wachstum in Singapur und der Türkei hervor.
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