Beobachtetes Signal · 3. Dez. 2021 · Policy Update · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral

Meta droht Lizenzgebühr von 190 Millionen Euro für Presseinhalte

Zusammenfassung des Signals

Meta sieht sich in Deutschland mit massiven Lizenzkosten konfrontiert, nachdem die Verwertungsgesellschaft Corint Media eine Zahlung von 190 Millionen Euro für das Jahr 2022 gefordert hat. Die Forderung bezieht sich auf die Nutzung von Presseinhalten auf Facebook und Instagram und stützt sich auf das durch die EU-Urheberrechtsrichtlinie gestärkte Presseleistungsschutzrecht. Nach entsprechenden Vereinbarungen mit Google liegt Facebook Ireland Ltd. nun ein Lizenzangebot zu gleichen Bedingungen vor. Meta bestätigte laufende Gespräche sowie erste Schritte zur Umsetzung der Vorgaben in Deutschland, lehnte jedoch öffentliche Kommentare zu den Verhandlungen ab. Ob Meta die geforderte Summe tatsächlich begleicht, ist unklar; möglicherweise beruft sich der Konzern auf bestehende Partnerschaften im Rahmen des Facebook News Programms mit Medienhäusern wie Spiegel und Die Zeit.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Corint Media fordert von Meta eine Lizenzgebühr von 190 Millionen Euro für das Jahr 2022 in Deutschland.
  • Die Forderung basiert auf dem durch die EU-Urheberrechtsrichtlinie geregelten Presseleistungsschutzrecht.
  • Das Angebot an Facebook Ireland Ltd. erfolgt zu gleichen Bedingungen wie zuvor bei Google.
  • Meta bestätigt laufende Gespräche und die Einleitung von Schritten zur Einhaltung der Vorschriften.
  • Unklar ist, ob Meta die Gebühr zahlt oder sich auf bestehende Kooperationen aus dem Facebook News Programm beruft.

Ontologie & Marktkonzepte

Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: OnlineMarketing.de•Veröffentlicht: 3. Dez. 2021
Ursprünglicher Berichttitel: “Meta soll 190 Millionen Euro Lizenzgebühr zahlen - | OnlineMarketing.de”

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Policy Update8. Okt. 2026

US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus

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Amazon stellt neue Alexa-Tablets mit KI und Google Play vor

Amazon hat eine neue Tablet-Generation unter der Marke Alexa angekündigt, darunter das Alexa Tablet 12 Pro, das Alexa Tablet 11 und das Alexa Tablet 8. Alle Geräte laufen mit Android, integrieren den KI-Assistenten Alexa+ und bieten erstmals direkten Zugriff auf den vollständigen Google Play Store, sodass Nutzer neben Amazon-Diensten auch Apps wie YouTube, Netflix und Gmail installieren können. Die Tablets bieten verschiedene Bildschirmgrößen, Prozessoren und Akkulaufzeiten, mit Preisen ab 229,99 US-Dollar. Ein spezieller Kindle-Lesemodus und neue Kindermodelle mit elterlicher Kontrolle wurden ebenfalls eingeführt. Der Verkaufsstart in Nordamerika ist am 8. Oktober, die Auslieferung beginnt am 14. Oktober, und die Verfügbarkeit in Europa, einschließlich Deutschland, startet am 19. Oktober.

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