Beobachtetes Signal · 3. Juni 2026 · Spin-out · Quelle: techcrunch · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Meta gliedert VR-Fitnessspiel Supernatural als eigenständiges Unternehmen aus
Meta ermöglicht dem Team hinter dem VR-Fitnessspiel Supernatural die Ausgliederung in eine unabhängige Gesellschaft namens Supernatural Health, die die App im Laufe des Jahres 2026 übernehmen wird. Meta hatte Within, das Entwicklerstudio hinter Supernatural, im Jahr 2023 nach einem achtmonatigen Kartellverfahren übernommen; der Deal hatte Berichten zufolge einen Wert von rund 400 Millionen US-Dollar. Nach darauffolgenden Entlassungen im VR-Bereich von Meta und einem angekündigten Stopp neuer Inhalte führten Nutzerproteste und Community-Druck dazu, dass Meta der Ausgliederung zustimmte. Supernatural Health erklärt, dass das Produkt dieselben Coaches und das Kernteam behalten wird, und dankt Meta für die bereitgestellten Plattformressourcen in einer früheren Wachstumsphase. Der Artikel wurde am 03.06.2026 von TechCrunch veröffentlicht.
Unternehmensrestrukturierungen und Ausgliederungen beeinflussen das VR- und Gaming-Ökosystem und verdeutlichen, wie große Plattformen mit akquirierten Inhalten umgehen, stellen jedoch kein zentrales AdTech-Branchenereignis dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Meta übernahm Within (das Studio hinter Supernatural) im Jahr 2023 nach einem achtmonatigen Kartellverfahren.
- Die Übernahme von Within war Berichten zufolge rund 400 Millionen US-Dollar wert.
- Meta entließ später einen Großteil seines VR-Teams und kündigte an, keine neuen Supernatural-Inhalte mehr zu produzieren.
- Meta erlaubt dem Supernatural-Team die Ausgliederung in eine neue, unabhängige Firma namens Supernatural Health, die die Kontrolle über die App im Laufe des Jahres 2026 übernimmt.
- Supernatural Health wird von den ursprünglichen Gründern geleitet und plant, dieselben Coaches und die Kern-DNA des Produkts beizubehalten.
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Meta kippt Plan zur Einstellung von Horizon Worlds auf VR-Headsets
Meta hat seine Entscheidung revidiert, den Support für Horizon Worlds auf Quest-VR-Headsets einzustellen. Meta-CTO Andrew Bosworth bestätigte via Instagram Stories, dass die Plattform weiterhin in VR nutzbar bleibt; ein Sprecher bestätigte dies gegenüber TechCrunch. Zuvor hatte der Konzern angekündigt, die App zum 15. Juni exklusiv auf Web und Mobile zu verlagern. Laut Bosworth liegt der strategische Fokus künftig dennoch primär auf Mobile, da dort ein deutlich stärkerer Product-Market Fit zu beobachten sei. Der Schritt unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen der Sparte Reality Labs, die seit 2021 operative Verluste von rund 73 Milliarden Dollar verzeichnet. Sinkende Quest-Verkäufe (minus 16 % im Jahresvergleich laut IDC), jüngste Entlassungen bei Reality Labs sowie bislang geringe In-App-Ausgaben der Nutzer verdeutlichen den anhaltenden Monetarisierungsdruck im Virtual-Reality-Ökosystem.
Meta stellt VR-Social-Plattform Horizon Worlds ein
Meta hat angekündigt, die VR-Social-App Horizon Worlds Ende März aus dem Quest-Store zu nehmen und die VR-Version am 15. Juni vollständig einzustellen. Danach wird Horizon Worlds ausschließlich als eigenständige Mobile-App weitergeführt. Dieser Schritt ist Teil einer breiteren Abkehr von der früheren Metaverse-Strategie, nachdem Reality Labs hohe Verluste verzeichnet und im Januar 2026 über 1.000 Mitarbeiter entlassen hatte. Horizon Worlds wurde Ende 2021 gelauncht und im September 2023 um eine mobile Version erweitert, kämpfte jedoch stets mit geringen Nutzerzahlen und verzeichnete nie mehr als einige hunderttausend monatlich aktive Nutzer. Laut Meta soll die Trennung es dem VR-Entwicklerökosystem und der mobilen Plattform ermöglichen, mit klarem Fokus zu wachsen.
Meta verlagert Horizon Worlds auf Mobile und wendet sich von VR ab
Meta kündigte an, Horizon Worlds künftig nahezu ausschließlich auf Mobilgeräten zu positionieren und die virtuelle Welt explizit von der Quest VR-Platform zu trennen. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenderen Neuausrichtung von Reality Labs nach Verlusten von fast 80 Milliarden US-Dollar seit 2020, jüngsten Entlassungen von rund 1.500 Mitarbeitern und der Schließung mehrerer VR-Spielestudios. Meta betont, weiterhin an VR-Hardware-Roadmaps festzuhalten, priorisiert jedoch mobile Skalierbarkeit im Wettbewerb mit Plattformen wie Roblox und Fortnite. Gleichzeitig verlagert das Unternehmen Investitionsschwerpunkte stark auf Künstliche Intelligenz – darunter KI-Wearables und interne KI-Modelle –, während sich die Verkäufe der smarten Brillen im vergangenen Jahr verdreifacht haben.
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