Beobachtetes Signal · 25. März 2026 · Litigation · Quelle: Manager Magazin · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Negativ
Meta verliert ersten US-Prozess zum Jugendschutz: 375 Millionen Dollar Strafe
Eine US-Jury in Santa Fe hat entschieden, dass Meta gegen zwei Verbraucherschutzgesetze des Bundesstaates New Mexico verstoßen hat, und verhängte eine Strafe in Höhe von 375 Millionen US-Dollar. Die Geschworenen kamen zu dem Schluss, dass der Mutterkonzern von Facebook und Instagram junge Nutzer unzureichend geschützt habe. Die 2023 von Generalstaatsanwalt Raúl Torrez eingereichte Klage warf dem Konzern vor, Profite über Nutzersicherheit gestellt und Risiken gegenüber Eltern sowie Kindern verschleiert zu haben. Meta kündigte bereits Berufung an. In einer für Mai angesetzten zweiten Verhandlungsphase wird ein Richter – ohne Jury – darüber entscheiden, ob Metas Plattformen eine öffentliche Gefährdung darstellen und ob der Konzern Hilfsprogramme finanzieren muss. Über 40 US-Bundesstaaten haben bereits ähnliche Klagen gegen Social-Media-Plattformen eingereicht.
Dieses Urteil erhöht den regulatorischen und rechtlichen Druck auf Plattformbetreiber massiv und könnte weitreichende Anpassungen in der Platform Governance sowie im Werbeumfeld erzwingen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Jury in Santa Fe verurteilt Meta wegen Verstößen gegen zwei Verbraucherschutzgesetze in New Mexico.
- Strafzahlung in Höhe von 375 Millionen US-Dollar gegen Meta verhängt.
- Klage wurde 2023 von New Mexicos Generalstaatsanwalt Raúl Torrez initiiert.
- Meta kündigt Berufung gegen das erstinstanzliche Urteil an.
- Zweite Phase im Mai entscheidet über 'Public Nuisance'-Status und Sanierungsmaßnahmen; über 40 Bundesstaaten führen ähnliche Verfahren.
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Kinderschutz-Urteil: Meta muss in New Mexico 375 Millionen Dollar zahlen
Eine Geschworenenjury in New Mexico hat Meta zur Zahlung von 375 Millionen US-Dollar Schadensersatz verurteilt. Dem Konzern wird ein vorsätzlicher Verstoß gegen das Gesetz gegen unlautere Praktiken vorgeworfen, da Facebook und Instagram Minderjährige unzureichend vor sexueller Ausbeutung geschützt hätten. Die 2023 von Generalstaatsanwalt Raúl Torrez nach einer Undercover-Ermittlung mit einem fingierten 13-jährigen Profil eingereichte Klage beschuldigte Meta, Nutzer über Sicherheitsstandards getäuscht und interne Warnungen ignoriert zu haben. Meta wies die Vorwürfe zurück und kündigte Berufung an. Am 4. Mai beginnt die zweite, richterliche Phase des Verfahrens, in der über den Vorwurf der Gemeingefahr (Public Nuisance) sowie mögliche Auflagen wie striktere Altersverifikation, die Entfernung von Tätern und die Finanzierung von Hilfsprogrammen verhandelt wird. Das Urteil ist Teil einer wachsenden Klagewelle gegen Social-Media-Plattformen.
Geschworenengericht verurteilt Meta zu 375 Millionen Dollar Strafe wegen Kinderschutzverletzungen
Eine Jury in Santa Fe hat Meta zu Zivilstrafen in Höhe von 375 Millionen US-Dollar verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Konzern Verbraucher über die Plattform-Sicherheit täuschte und Kinder gefährdete. Nach sechswöchiger Verhandlung wurde Meta gemäß dem Unfair Practices Act von New Mexico für haftbar befunden und mit dem gesetzlichen Höchstsatz von 5.000 US-Dollar pro Verstoß belegt. Die Beweisführung stützte sich auf eine verdeckte Ermittlung aus dem Jahr 2023 mit Scheinkonten auf Facebook und Instagram, interne Dokumente sowie Aussagen ehemaliger Mitarbeiter über ignorierte Sicherheitsbedenken. Zudem wurden Aussagen von CEO Mark Zuckerberg vorgelegt. Meta kündigte Berufung an. Ein Richterprozess zu Vorwürfen der öffentlichen Belästigung (Public Nuisance) startet am 4. Mai; dieser könnte weitere Strafen oder gerichtlich angeordnete Plattformanpassungen wie eine striktere Altersverifikation und neue Jugendschutzmaßnahmen nach sich ziehen.
New Mexico fordert Plattformänderungen nach Geschworenenurteil gegen Meta
OpenAI hat seine KI-Video-App Sora nach anfänglichem Wachstum und zunehmenden operativen Herausforderungen eingestellt. Sora – Ende 2024 vorgestellt und später als eigenständige Mobile App gelauncht – verzeichnete laut Appfigures in der ersten Woche rund 627.000 iOS-Downloads und erreichte Schätzungen zufolge innerhalb von fünf Tagen die Marke von einer Million Nutzern. Die Anwendung bot Features wie das Selbsteinfügungs-Tool „Cameo“ sowie eine geplante ChatGPT-Integration. Als Gründe für das Aus nennt OpenAI den intensiven Wettbewerb und eine strategische Neuausrichtung auf Unternehmenskunden; zudem gab es Kontroversen um Deepfakes und Copyright. Eine geplante Disney-Partnerschaft inklusive eines rund 1 Milliarde US-Dollar schweren Investments für die Nutzung bekannter Charaktere ist damit hinfällig. OpenAI kündigte Zeitpläne zur Sicherung von Nutzerinhalten an und signalisiert eine umfassendere Repriorisierung des Konzerns.
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