Beobachtetes Signal · 12. Juli 2023 · Product Launch · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Meta führt Avatare für Echtzeit-Video-Calls auf Facebook und Instagram ein
Meta hat seine Avatar-Funktionen über das gesamte Plattform-Ökosystem hinweg ausgebaut und ermöglicht nun Echtzeit-Video-Calls mittels personalisierter Avatare auf Facebook und Instagram, nachdem entsprechende Rollouts bereits bei WhatsApp erfolgt sind. Ergänzend wurden Avatar-Sticker für Instagram- und Facebook-Stories, Reels, Facebook-Kommentare sowie 1:1-Messenger- und Instagram-Direct-Threads integriert. Nutzer können ihre Avatare ab sofort zudem direkt per Selfie erstellen und von einem standardisierten Erscheinungsbild über alle Meta-Apps hinweg profitieren. Mit bislang über einer Milliarde erstellten Avataren unterstreicht das Unternehmen die wachsende Relevanz dieser Technologie als zentralen Bestandteil seiner Metaverse- und Identity-Management-Strategie. Das Update fügt sich nahtlos in breitere Branchentrends rund um KI-generierte Avatare und virtuelle Interaktionen ein.
Die plattformübergreifende Einführung neuer Avatar-Funktionen stärkt die virtuelle Interaktion und hat direkte Auswirkungen auf das Nutzerengagement im Meta-Ökosystem.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Meta hat avatarbasierte Echtzeit-Video-Calls auf Facebook und Instagram eingeführt.
- Zuvor wurden Avatare bereits erfolgreich auf WhatsApp ausgerollt.
- Neue Avatar-Sticker stehen für Stories, Reels, Facebook-Kommentare sowie Messenger- und Instagram-Direktnachrichten bereit.
- Einführung einer selfie-basierten Avatar-Erstellung und Vereinheitlichung des Designs über alle Meta-Apps hinweg.
- Laut Meta wurden bislang weltweit über eine Milliarde Avatare erstellt.
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Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
AWNY & Jupiter Fest: Agentic Ads und Open Web im Fokus
Die Advertising Week New York und das erste Jupiter Festival Miami zeigten die Branchenentwicklung hin zu agentischer Werbung und die Besorgnis über die Zukunft des Open Web. Zu den wichtigsten Ankündigungen gehörten Tiktoks Off-Platform-Werbeexpansion und ein neuer KI-Einkaufsagent, Metas Test eines KI-Kampagnenassistenten und die Einführung visueller Anzeigen durch OpenAI. Die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount im Wert von 110 Milliarden Dollar wurde abgeschlossen und bildet nun Skydance. Zentrale Themen waren die Bedrohung des Publisher-Traffics durch KI, der Aufstieg von KI-Sichtbarkeitstools, das frühe Stadium des agentischen Medienkaufens, ungelöste Cross-Platform-Messung und der boomende Sport- und Retail-Media-Sektor. Zu den Deals gehörten PubXs Übernahme von Compliant und eine 5-Millionen-Dollar-Series-A sowie OpenAIs gemeldete 30-Milliarden-Dollar-Runde mit BlackRock und Investoren aus den VAE.
ICANN erhält 1.615 Anträge für neue Top-Level-Domains
Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat erstmals seit 2012 wieder Anträge für neue generische Top-Level-Domains (gTLDs) angenommen. Insgesamt wurden 1.615 Anträge von 481 Antragstellern eingereicht, mit einem starken Fokus auf KI-bezogene Domains. Zehn Unternehmen, darunter Meta und OpenAI, bewarben sich um .agent, sieben um .agi und sechs um .asi. Meta reichte 21 Anträge ein, darunter .instagram und .threads, während OpenAI 15 Anträge stellte, darunter .chatgpt und .codex. Auch deutsche Unternehmen wie Adidas, Biontech und Allianz bewarben sich um markenbezogene Domains. Die Antragsgebühr kann bis zu 227.000 US-Dollar pro Domain betragen. Der Artikel hebt auch den finanziellen Erfolg von Ländercode-Domains wie .ai hervor, die Anguilla bis November 2025 rund 59 Millionen Euro einbrachte.
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