Beobachtetes Signal · 3. Nov. 2021 · Policy Update · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 5/5 · Sentiment: Neutral
Meta löscht biometrische Gesichtserkennungsdaten von über einer Milliarde Menschen
Meta beendet sein Gesichtserkennungssystem auf Facebook und weiteren Produkten und wird die biometrischen Daten von mehr als einer Milliarde Menschen löschen. Jerome Pesenti, VP of Artificial Intelligence bei Meta, gab in einem Blogbeitrag bekannt, dass das Gesichtserkennungs-Template entfernt und die freiwillige Erkennung für Fotos und Videos eingestellt wird. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenden Strategie zur Reduzierung von Gesichtserkennungstechnologien. Zuvor war Meta mit einer Klage wegen Datenerfassung konfrontiert, die zu einem Vergleich über 650 Millionen US-Dollar in Illinois führte. Zwar könnte die Technologie künftig für Identitätsverifikationen und Betrugsprävention eingesetzt werden, dies unterliegt jedoch strengeren Regeln. Der Vorfall markiert eine relevante Richtlinienänderung für die globale Identity Management- und Daten-Governance-Landschaft in der Digitalwirtschaft.
Gravierende Plattformänderung von Meta zur Abschaffung der Gesichtserkennung und Löschung biometrischer Daten mit massiven Auswirkungen auf AdTech- und Identity-Data-Governance-Strategien.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Meta löscht alle biometrischen Gesichtserkennungsdaten von über einer Milliarde Menschen.
- Das Gesichtserkennungssystem von Facebook wird abgeschaltet, die opt-in Erkennung entfällt und Templates werden entfernt.
- Jerome Pesenti, VP of Artificial Intelligence bei Meta, kündigte die Änderung in einem Blogbeitrag an.
- Meta zahlte zuvor 650 Millionen US-Dollar an Einwohner von Illinois nach einem Rechtsstreit wegen biometrischer Daten.
- Die Technologie könnte künftig unter strengerer Governance für Identitätsverifikation oder Betrugsprävention genutzt werden.
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Meta verliert Cambridge-Analytica-Fall in New Mexico
Eine Jury in New Mexico befand Meta für haftbar, Nutzer im Zusammenhang mit dem Cambridge-Analytica-Skandal in die Irre geführt zu haben. Das Urteil könnte erhebliche Geldstrafen nach sich ziehen, mit bis zu 5.000 Dollar pro Verstoß für schätzungsweise 1,3 bis 2,1 Millionen Verstöße je Klagepunkt. Der 2021 eingereichte Fall betraf auch Vorwürfe im Zusammenhang mit Inhaltsmoderation und Meinungsfreiheit. Meta erklärte, mit dem Urteil nicht einverstanden zu sein und sich weiter verteidigen zu wollen. Dieses Urteil erhöht die anhaltenden rechtlichen und finanziellen Folgen für Meta nach dem Datenskandal von 2018, von dem 87 Millionen Nutzer betroffen waren und für den das Unternehmen bereits 6 Milliarden Dollar an US-Behörden zahlte.
Grok Bot durchsucht X und nutzt Konkurrenzmodelle
SpaceXAI hat seinen AI-Agenten Grok Bot um die Fähigkeit erweitert, die gesamte X-Plattform kontinuierlich zu durchsuchen und zu analysieren. Nutzer können den Agenten nun für 24/7-Social-Listening, Markenüberwachung und Trendanalysen einsetzen, ähnlich wie bei Googles Information Agents. Grok Bot wird je nach Aufgabenstellung auch Modelle von Konkurrenten wie Claude Opus 5.5, Midjourney und Suno integrieren. Dieser Schritt signalisiert einen Wandel hin zu Multi-Modell-AI-Agenten und erweitert die Möglichkeiten der KI-gestützten Social-Media-Analyse.
Instagram-Edits-App ermöglicht jetzt Carousel-Erstellung
Die Edits-App von Instagram erlaubt Creatorn jetzt die direkte Erstellung von Karussell-Posts, wie der Creators Account von Instagram über Instagram und Threads bekannt gab. Das Feature steht iOS-Nutzern sofort zur Verfügung, eine Android-Version soll bald folgen. Plattformchef Adam Mosseri bestätigte in einem Broadcast Channel, dass Nutzer auf jeder Slide Fotos und Videos mischen, Bilder über Slides hinweg verknüpfen sowie die bereits aus der Videoediting bekannten Sticker, Texteffekte und Cutouts verwenden können. Dies soll die Content-Erstellung vereinfachen und das Engagement fördern, da Karussells weiterhin ein beliebtes Format sind. Zusätzlich ist der Edits AI Assistant, der Videoideen basierend auf Account-Metriken liefert, derzeit nur in den USA verfügbar. Meta erweitert weiterhin seine Creator-Tools zur Unterstützung des Social-Media-Marketings.
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