Beobachtetes Signal · 13. Aug. 2025 · Regulation · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Negativ
Meta soll Millionen Domains für KI-Training genutzt haben
Ein geleakter Bericht von Drop Site News legt nahe, dass Meta Trainingsdaten von rund sechs Millionen Domains für die Entwicklung von KI-Modellen gesammelt hat. Die Liste umfasst diverse Quellen, von großen Marken wie Getty Images und Shopify bis hin zu Nischen- und Erwachsenenwebsites. Dem Leak zufolge soll Metas interner Web-Crawler 'Spidermate' robots.txt-Schutzmechanismen umgangen haben, während Content Delivery Networks (CDNs) den Zugriff selbst nach dem Löschen von Seiten ermöglichten. Die Sammlung beinhaltet angeblich urheberrechtlich geschützte und sensible Inhalte. Meta-Sprecher Andy Stone wies die Vorwürfe zurück und bezeichnete die Liste als erfunden. Der Vorfall verschärft die Debatte um regulatorische Unsicherheiten, Datenschutz, Urheberrechte und die Transparenz beim KI-Training, was weitreichende Folgen für den Medien- und AdTech-Sektor haben könnte.
Der Vorfall wirft gravierende urheberrechtliche und regulatorische Fragen zum Dateneinsatz im KI-Training auf und ist von hoher Relevanz für das gesamte Medien- und AdTech-Ökosystem.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Ein geleakter Bericht von Drop Site News behauptet, Meta habe Daten von rund sechs Millionen Domains für KI-Training gesammelt.
- Auf der Liste finden sich laut Berichten bekannte Marken wie Getty Images und Shopify.
- Der Leak wirft Metas Crawler 'Spidermate' vor, robots.txt-Sicherungen umgangen zu haben.
- Meta-Sprecher Andy Stone dementierte die Vorwürfe und nannte die Liste unecht.
- Der Vorfall beleuchtet die anhaltende regulatorische Unsicherheit rund um Urheberrechte und Datennutzung für Künstliche Intelligenz.
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Meta überwacht Mitarbeiter-Tastatureingaben für das Training von KI-Modellen
Meta hat ein internes Tool namens Model Capability Initiative (MCI) eingeführt, um Bildschirmeingaben von Mitarbeitern – darunter Tastatureingaben, Mausklicks und Navigation – auf Hunderten von Websites und Apps zu erfassen und Trainingsdaten für generative KI-Modelle zu generieren. Laut einem von CNBC eingesehenen internen Memo umfasst die Überwachung Plattformen wie Google, LinkedIn, Wikipedia, GitHub, Slack, Salesforce, Atlassian sowie Meta-eigene Dienste wie Threads und Manus. Das Projekt steht im Zusammenhang mit den Bestrebungen von CEO Mark Zuckerberg, die Entwicklung von generativer KI zu beschleunigen. Meta betonte, es gebe strenge Sicherheitsvorkehrungen und die Daten würden ausschließlich für das Modelltraining verwendet. Interne Chatnachrichten zeigen jedoch, dass Mitarbeiter erhebliche Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und möglicher Risiken für sensible Unternehmensdaten äußerten. Reuters hatte zuvor bereits über dieses Tracking-Tool berichtet.
Meta-Datenleck: Umstrittenes Tracking-Tool gibt sensible Mitarbeiterdaten preis
Meta sieht sich nach einem Sicherheitsvorfall mit heftiger Kritik konfrontiert, nachdem eine interne Tracking-Software – im April als „Model Capability Initiative“ zur Erfassung von Mausbewegungen, Klicks und Tastenanschlägen für das KI-Training gestartet – offenbar unternehmensintern Mitarbeiterdaten preisgegeben hat. Über 1.600 Angestellte hatten zuvor aus Datenschutzgründen gegen das Tool petitioniert. Laut internen Sicherheitsberichten waren Daten aus 45.000 Tabellen zugänglich, darunter Prompts, Transkriptionen, private Unterhaltungen sowie Personal- und Leistungsdaten. Meta teilte mit, das Programm vorübergehend deaktiviert zu haben und den Vorfall zu untersuchen. Ein CTO räumte ein, dass die Implementierung hinter den Datenschutzstandards zurückblieb. Der Vorfall verschärft interne Moralphasen nach jüngsten Entlassungen und Umstrukturierungen.
Meta protokolliert Mitarbeiter-Eingaben für das Training von KI-Modellen
Meta führt das Programm Model Capability Initiative (MCI) ein, das auf den Arbeitsrechnern von Mitarbeitern läuft, um Mausbewegungen, Tastatureingaben und regelmäßige Screenshots zu erfassen. Ziel ist es, Trainingsdaten für KI-Modelle zu generieren, damit KI-Agenten in Zukunft natürlicher mit Software-Schnittstellen interagieren können. Laut Reuters-Berichten auf Basis interner Memos bestätigte ein Meta-Sprecher das Tool und betonte, dass die Daten nicht zur Leistungsbeurteilung genutzt und Sicherheitsvorgaben zum Ausschluss sensibler Inhalte getroffen würden. Während einige Mitarbeiter die Überwachung als dystopisch empfinden, weisen Rechtsexperten darauf hin, dass eine solche Praxis in Europa voraussichtlich unzulässig wäre, weshalb der Einsatz primär in den USA erfolgt. Die Maßnahme fällt in eine Phase massiver KI-Investitionen und anhaltender Sorgen bezüglich möglicher Personalabbaumaßnahmen im Unternehmen.
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