Beobachtetes Signal · 13. Mai 2026 · Earnings Report · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Negativ

MAZ schließt Geschäftsjahr 2025 mit Verlust und sinkenden Umsätzen ab

Zusammenfassung des Signals

Das MAZ – Schweizer Schule für Journalismus und Kommunikation hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Jahresfehlbetrag und deutlichen Umsatzeinbußen abgeschlossen. Dem Geschäftsbericht zufolge beläuft sich der Nettoverlust auf 114.164 CHF, während das operative Ergebnis bei minus 1,525 Millionen CHF und damit rund eine halbe Million CHF unter dem Budget lag. Die Nettoumsatzerlöse aus Dienstleistungen sanken von 4,8 Millionen CHF auf 3,97 Millionen CHF. Sowohl der Bereich Journalismus als auch der Bereich Kommunikation verzeichneten Rückgänge. Um auf die Entwicklung zu reagieren, hat das MAZ Anfang 2026 ein Transformationsprojekt zur Überprüfung des Angebots und zur Senkung der Fixkosten gestartet sowie im zweiten Halbjahr 2025 einen Akkreditierungsprozess zur staatlichen Anerkennung der Diplome eingeleitet.

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Ein kleineres Schweizer Ausbildungsinstitut für Journalismus verzeichnet finanzielle Verluste und leitet Transformationsmaßnahmen ein, was jedoch keine direkten Auswirkungen auf die breitere AdTech- und MarTech-Industrie hat.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Das MAZ verzeichnete im Geschäftsjahr 2025 einen Jahresfehlbetrag von 114.164 CHF.
  • Die Nettoumsatzerlöse aus Dienstleistungen sanken im Jahresvergleich von 4,8 Millionen CHF auf 3,97 Millionen CHF.
  • Das operative Ergebnis lag mit minus 1,525 Millionen CHF rund 0,5 Millionen CHF unter dem Budget.
  • Die Umsätze im Bereich Journalismus sanken auf 1,974 Millionen CHF und markieren damit einen Fünfjahrestiefstand.
  • Der Kommunikationsbereich verfehlte das Budget und das Vorjahr um rund 700.000 CHF infolge abgesagter längerer Kurse.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: persoenlich.com News•Veröffentlicht: 13. Mai 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “MAZ: Geschäftsjahr 2025 mit Verlust abgeschlossen”

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Publisher & Media Owner3. Juni 2026

MAZ schafft Aufnahmeprüfung ab und reformiert Journalismusausbildung

Das Schweizer Institut für Journalismus und Kommunikation (MAZ) hat ab 2027 weitreichende Reformen für sein zweijähriges Journalismus-Diplom angekündigt. Ziel der drei Hauptänderungen ist es, das Ausbildungsprogramm praxisorientierter und besser mit dem Berufsleben vereinbar zu gestalten. Künftig können Studierende im zweiten Jahr ihre Vertiefungsrichtung wechseln, etwa von Text zu Audio oder Video. Zudem wird das geforderte Mindestpensum für Praktikumstage auf 280 Tage über zwei Jahre reduziert, was zusammen mit den Unterrichtstagen einer Arbeitsbelastung von rund 80 Prozent entspricht. Die separate Aufnahmeprüfung entfällt komplett; Voraussetzung für die Zulassung bleiben jedoch eine feste Redaktionsstelle oder regelmäßige freie Mitarbeit bei einem Medium. Das MAZ begründet die strukturellen Anpassungen neben veränderten Branchenanforderungen auch mit finanziellem Druck infolge rückläufiger Teilnehmerzahlen und gesunkener Umsätze im Jahr 2025.

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Publisher & Media Research26. Mai 2026

Schweizer Medienqualitätsranking wird nach Verbandsauflösung eingestellt

Der im Jahr 2014 gegründete Verein Medienqualität Schweiz (MQS) wird Ende des Jahres aufgelöst, wodurch das biennale Medienqualitätsranking nicht fortgeführt wird. Das Projekt, realisiert in Zusammenarbeit mit dem fög (Universität Zürich), der Universität Fribourg und der Hochschule Luzern, kostete jährlich rund 400.000 bis 500.000 CHF und wurde von Unternehmenssponsoren wie Novartis, CSS, Denner und Swiss Re finanziert. Während das fög die Inhaltsqualitätsanalysen in seinem Jahrbuch weiterführt, pausiert die repräsentative Bevölkerungsumfrage mangels Finanzierung. Die Forschenden Philipp Bachmann und Diana Ingenhoff planen, frühere Studien sowie einen Impact Score in Fachzeitschriften zu veröffentlichen und Datensätze über Open-Data-Repositories zugänglich zu machen. Die Einstellung des Programms entfernt ein wichtiges Benchmarking-Tool für Schweizer Publisher und Werbetreibende, verändert die lokale Medienplanung jedoch primär auf akademischer Ebene.

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Financials3. Juli 2026

Hannover Messe prognostiziert 25 Millionen Euro Verlust und verkleinert Gelände

Die Deutsche Messe AG rechnet für das Jahr 2026 mit einem Verlust von rund 25 Millionen Euro und plant eine Verkleinerung des Messegeländes in Hannover. Das Unternehmen prognostiziert einen Umsatz von 234 Millionen Euro, was etwa 24 Prozent unter dem Vorjahreswert von 305 Millionen Euro liegt. Das Hannoveraner Gelände umfasst rund 450.000 Quadratmeter; laut einem Unternehmenssprecher fallen Entscheidungen zur künftigen Aufteilung in den kommenden Monaten. Das Land Niedersachsen hält eine 50-Prozent-Beteiligung an der Deutschen Messe. Als Gründe für das Minus nennt das Unternehmen das Ausbleiben von Einmaleffekten, Abrisskosten für eine marode Halle sowie den turnusgemäß erst im Folgejahr stattfindenden, umsatzstarken Messen wie der Agritechnica. Der Bericht wurde am 3. Juli 2026 veröffentlicht; die Erstberichterstattung erfolgte durch die Hannoversche Allgemeine Zeitung.

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