Beobachtetes Signal · 17. Juli 2026 · Research Report · Quelle: https://martech.org/feed/ · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral

Marketer investieren zu wenig in Post-Click-Optimierung

Zusammenfassung des Signals

Eine Studie von Unbounce und Ascend2 unter 304 US-Paid-Media-Profis zeigt, dass Marketer die Zielseiten-Optimierung zwar als entscheidenden Hebel für den Paid Media ROI erkennen, diesen Bereich jedoch vernachlässigen. 90 Prozent nennen Budget- oder Ressourcenengpässe, weshalb Gelder eher in Audienceresearch, KI-Tools und Ad Creatives fließen statt in Landing Pages. 86 Prozent nutzen KI im Paid Media (hauptsächlich für Reporting, Targeting und Copy), aber nur 19 Prozent für die Erstellung oder Optimierung von Landing Pages. Viele Werbetreibende leiten bezahlten Traffic nach wie vor auf generische Website-Seiten oder die Homepage statt auf kampagnenspezifische Landing Pages. Teams, die ihre ROI-Ziele übertreffen, investieren hingegen ausgeglichener in Landing Pages, Attribution, Testing und Post-Conversion-Maßnahmen.

Polaris7 AgentStrategische Einordnung
Hohe Konfidenz

Die Umfrage offenbart einen klaren Branchentrend (Unterinvestition in Landing Pages und Post-Click-Work), der für CRO, MarTech-Anbieter und die Paid-Media-Praxis relevant ist, jedoch keine plattformpolitische oder strukturelle Marktänderung darstellt.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Umfrage unter 304 US-Paid-Media-Profis, durchgeführt von Unbounce und Ascend2.
  • 90 % der Marketer gaben Budget- oder Ressourcenengpässe im Paid Media an.
  • 40 % bewerteten die Optimierung von Zielseiten als eine der effektivsten ROI-Taktiken, aber nur 31 % investierten in den letzten sechs Monaten in Landing Pages.
  • 86 % der Marketer setzen KI im Paid Media ein, jedoch nur 19 % für die Erstellung oder Optimierung von Landing Pages.
  • Mehr als die Hälfte der Befragten leitet Paid Traffic auf allgemeine Website-Seiten; nur 24 % nutzen primär dedizierte Kampagnen-Landing-Pages.

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Ontologie & Marktkonzepte

Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: https://martech.org/feed/•Veröffentlicht: 17. Juli 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Marketers know what improves paid media ROI, but underinvest in it”

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Measurement & Attribution22. Mai 2026

80 % der Marketer optimieren ohne verifizierte Kaufdaten

Eine im März 2026 veröffentlichte Studie des Affinity Solutions Outcomes Marketing Council unter 210 leitenden Marken- und Agentur-Marketern zeigt, dass 80 % der Befragten ihre Kampagnen primär anhand von Signalen jenseits verifizierter Kaufdaten in-flight optimieren. Werden diese Entscheidungen nachträglich mit echten Abverkäufen abgeglichen, erweisen sich rund 35 % der Optimierungen als hinfällig. Der Bericht benennt systemische Ursachen wie Datenlatenz, lange Datenwege, eingeschränkten Transaktionszugriff und Datenschutzvorgaben, die zu einer starken Abhängigkeit von Proxy-Metriken und spürbarer Media Waste führen. Zwei Drittel schätzen, dass mindestens 11 % des Media-Budgets durch Optimierungsverzögerungen verloren gehen. Zudem glauben 91 %, dass von Plattformen ausgewiesene Ergebnisse teilweise übertrieben sind, während Automatisierung zwar verbreitet ist, aber nur 20 % der Optimierung vollständig automatisiert ablaufen.

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Measurement & Analytics31. Juli 2026

KI beschleunigt Marketing-Produktion, während die Messbarkeit zurückbleibt

Ein neuer Knak-Bericht zeigt, dass KI die Marketing-Produktion zwar stark beschleunigt, die Messmethoden jedoch nicht Schritt halten. Marketer bewerten die Performance von E-Mails und Landing Pages deutlich häufiger über Klickraten als über Umsatz oder beeinflusste Pipelines. Lediglich 29 % der befragten Organisationen stufen sich selbst als fortgeschrittene KI-Anwender ein; diese Gruppe nutzt KI-Agenten für Coding, Compliance-Prüfungen und Lokalisierung, während andere KI überwiegend für Entwürfe oder Bildgenerierung einsetzen. Die Befragung von 333 Marketing-Entscheidern in den USA, UK und Kanada verdeutlicht Defizite in Workflows, Governance und Reporting. Diese Lücken verhindern, dass Teams die gesteigerte Produktionsgeschwindigkeit direkt mit Geschäftsergebnissen verknüpfen – obwohl Integrationen zwischen Marketing Automation, CRM-Systemen und Opportunity-Datensätzen grundsätzlich verfügbar sind.

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Large Language Models (LLM) & AI24. Juli 2026

KI spart Zeit: Marketer investieren sie in Output-Korrekturen

Eine Optimizely-Umfrage unter mehr als 2.000 B2B-Marketern belegt eine breite KI-Adoption, offenbart jedoch erhebliche operative Reibungsverluste: Knapp die Hälfte nutzt KI täglich, doch drei Viertel wenden wöchentlich mindestens drei Stunden für das Editieren, Fact-Checking oder Korrigieren KI-generierter Inhalte auf. Nur 19 % setzen auf eine integrierte KI-Plattform, während über 80 % zwischen isolierten Tools wechseln. Diese fragmentierten Workflows erhöhen den Aufwand für Governance, Compliance und Qualitätskontrolle massiv. US-Marketer zeigen sich zwar zuversichtlicher als globale Peers, viele Befragte fürchten jedoch eine Verwässerung der Brand Voice. Der Report resümiert: Der künftige Wettbewerbsvorteil liegt nicht in der reinen Tool-Nutzung, sondern in der effizienten Operationalisierung von KI durch standardisierte Workflows und Plattformintegration.

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