Beobachtetes Signal · 30. Aug. 2024 · Funding · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Magic sammelt 320 Millionen US-Dollar ein und wird bestfinanziertes KI-Coding-Startup
Das von Österreichern gegründete und in San Francisco ansässige KI-Startup Magic hat in einer neuen Finanzierungsrunde 320 Millionen US-Dollar eingesammelt. Damit beläuft sich das Gesamtkapital auf 465 Millionen US-Dollar, womit das Unternehmen zum bestfinanzierten KI-Coding-Startup avanciert und Konkurrenten wie Cognition und Augment überholt. Das im Jahr 2022 von Eric Steinberger und Sebastian De Ro gegründete Unternehmen beschäftigt 23 Mitarbeiter und betreibt 8.000 Nvidia H100 GPUs. Magic plant den Kauf zehntausender Nvidia GB200 Chips zu einem Stückpreis von rund 70.000 US-Dollar und kooperiert mit Google Cloud und Nvidia zum Bau der Supercomputer Magic-G4 und Magic-G5. Zudem wirbt das Unternehmen mit Ingenieursgehältern von bis zu 900.000 US-Dollar pro Jahr in San Francisco. Die Bewertung von Magic liegt bei über 1 Milliarde US-Dollar. Der Großteil des Kapitals fließt in die GPU-Beschaffung und das Training von KI-Modellen, wobei weitere Finanzierungsrunden wahrscheinlich sind.
Die Finanzierungsrunde über 320 Millionen US-Dollar macht Magic zum bestfinanzierten KI-Coding-Startup und verdeutlicht den massiven Kapitaleinsatz für KI-Infrastruktur wie Nvidia GPUs und Supercomputer. Obwohl es keinen direkten AdTech-Bezug aufweist, signalisiert dies das intensivere Wettrennen im Bereich der KI-Technologien, das für KI-gestützte Business-Tools von Relevanz ist.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Magic hat in einer neuen Finanzierungsrunde 320 Millionen US-Dollar eingesammelt, womit sich das Gesamtkapital auf 465 Millionen US-Dollar erhöht.
- Magic ist nun das bestfinanzierte KI-Coding-Startup und übertrifft Mitbewerber wie Cognition, Augment, Codeium und Replit.
- Das Unternehmen betreibt 8.000 Nvidia H100 GPUs und plant den Kauf zehntausender Nvidia GB200 Chips.
- Magic ist eine Partnerschaft mit Google Cloud und Nvidia eingegangen, um die beiden Supercomputer Magic-G4 und Magic-G5 zu errichten.
- Magic hat 23 Mitarbeiter und wirbt in San Francisco mit Ingenieursgehältern zwischen 100.000 und 900.000 US-Dollar jährlich.
Verknüpfte Unternehmen
12 verknüpfte Unternehmen“Austrian-founded, San Francisco-based AI startup that raised $320 million in a new financing round....”
“AI coding startup with 'Devin' that Magic has surpassed in total funding....”
“GPU supplier whose H100 and GB200 chips Magic uses for its AI supercomputers....”
“Partner with Magic and Nvidia to build the Magic-G4 and Magic-G5 supercomputers....”
“AI coding startup listed in the comparison table with $222 million raised....”
“Listed as an investor in Magic's funding table....”
“Mentioned for its announced purchase of 350,000 Nvidia H100 GPUs....”
“Listed as an investor in Magic's funding table....”
“Listed as an investor in Magic's funding table....”
“Maker of GitHub Copilot, which Magic aims to challenge as the leading AI coding assistant....”
“Listed as an investor in Magic's funding table....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Hone sammelt 60 Mio. USD für autonome KI-Agenten ein
Hone, ein in San Francisco ansässiges KI-Startup, gegründet vom Österreicher Moritz Stephan, hat eine Seed-Runde in Höhe von 60 Millionen US-Dollar unter der Führung von Benchmark und Index Ventures abgeschlossen, was das Unternehmen mit 285 Millionen US-Dollar bewertet. Hone entwickelt sogenannte 'Engines' – autonome KI-Agenten, die über Wochen oder Monate ganze Geschäftsziele übernehmen, indem sie die Systeme und Prozesse eines Unternehmens erlernen und dabei unter Schutzmaßnahmen wie simulierten Entscheidungen und menschlicher Genehmigung für sensible Aktionen operieren. Zu den ersten Kunden gehören Cognition und Modal. Die Finanzierung soll die Expansion im wettbewerbsintensiven Markt für KI-Agenten unterstützen, wo Rivalen wie Decagon, Sierra und Salesforce's Agentforce agieren. Die Mitgründer Oliver Brady und Carlo Kobe bringen Erfahrung von Harvey, Mercor und Fizz mit. Das Unternehmen hat noch keine Umsatz- oder Kundenergebnisse bekannt gegeben.
Hone sammelt 60 Mio. Dollar für KI-Agenten
Der österreichische Gründer Moritz Stephan hat mit seinem KI-Startup Hone aus San Francisco 60 Millionen Dollar in einer Seed-Runde eingesammelt, angeführt von Benchmark und Index Ventures. Hone entwickelt autonome KI-Agenten, sogenannte 'Engines', die über Wochen oder Monate eigenständig Geschäftsziele wie Kundenzufriedenheit oder Kostensenkung verantworten. Das Unternehmen wird mit 285 Millionen Dollar bewertet. Zu den ersten Kunden zählen das KI-Coding-Startup Cognition und die KI-Infrastrukturfirma Modal. Die Investoren Peter Fenton (Benchmark) und Shardul Shah (Index) ziehen in den Vorstand ein, auch Elad Gil und SV Angel sind beteiligt. Mit dem Kapital will Hone sein Wachstum beschleunigen und weitere Großkunden gewinnen.
OpenAI-Umsatz verfehlt Erwartungen, KI-Aktien fallen
OpenAI hat seinen Investor:innen mitgeteilt, dass der annualisierte Umsatz Ende September bei knapp 50 Milliarden Dollar lag, unter den zuvor berichteten fast 70 Milliarden Dollar. Die Diskrepanz entsteht durch unterschiedliche Bilanzierungsmethoden: OpenAI verbucht nur den Nettoumsatz, während Anthropic Bruttoumsätze über Cloud-Partner einbezieht. Diese Nachricht löste einen Ausverkauf bei KI-Aktien aus; der Nasdaq 100 verlor über 300 Punkte. OpenAI erwartet bis Ende 2026 einen annualisierten Umsatz von 70 Milliarden Dollar, getrieben vom Enterprise-Geschäft. Das Unternehmen verhandelt über neues Kapital zu einer Bewertung von 1,4 Billionen Dollar und ein Börsengang wird frühestens 2027 erwartet. Anthropic, das im Juli 65 Milliarden Dollar annualisierten Umsatz meldete, könnte früher an die Börse gehen.
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