Beobachtetes Signal · 8. Apr. 2025 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Instagram testet „Locked Posts“: Inhalte nur per Code sichtbar
Instagram erprobt aktuell ein neues Feature namens „Locked Posts“, bei dem Beiträge und Reels erst nach Eingabe eines spezifischen Codes freigeschaltet werden. Im Rahmen des Tests verweist ein Hinweis auf ein in der Caption verstecktes Codewort – im beobachteten Fall „threads“. Nutzer müssen den Code eingeben, um den verbergen Inhalt, etwa ein visuelles Element für Threads, zu enthüllen. Entdeckt wurde die Funktion von Branchenbeobachtern wie Lia Haberman und Martijn Cales; sie ähnelt den gesperrten Chats bei WhatsApp. Wann und ob Instagram, das über eine enorme Reichweite verfügt, das Feature für weitere Creator ausrollt, ist unklar. Während einige Experten eine Einschränkung der organischen Reichweite durch die zusätzliche Hürde befürchten, sehen andere darin neue Potenziale für Interaktion, Verweildauer und zielgerichtete Marketingkampagnen wie Product Drops oder Album-Launches.
Neuer Feature-Test auf einer führenden Social-Media-Plattform mit möglichem Einfluss auf Creator-Engagement-Strategien; eine breite Markteinführung steht jedoch noch aus.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Locked Posts sind ein neues Instagram-Feature, das die Code-Eingabe zur Content-Ansicht erfordert.
- Im Test war das entsprechende Codewort in der jeweiligen Caption versteckt.
- Die Funktion wurde von den Researchern Lia Haberman und Martijn Cales dokumentiert.
- Mögliche Anwendungsfälle umfassen zielgerichtetes Marketing wie Product Drops oder Album-Ankündigungen.
- Kritiker sorgen sich um Reichweitenverluste, während Befürworter neue Engagement-Potenziale sehen.
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Grok Bot durchsucht X und nutzt Konkurrenzmodelle
SpaceXAI hat seinen AI-Agenten Grok Bot um die Fähigkeit erweitert, die gesamte X-Plattform kontinuierlich zu durchsuchen und zu analysieren. Nutzer können den Agenten nun für 24/7-Social-Listening, Markenüberwachung und Trendanalysen einsetzen, ähnlich wie bei Googles Information Agents. Grok Bot wird je nach Aufgabenstellung auch Modelle von Konkurrenten wie Claude Opus 5.5, Midjourney und Suno integrieren. Dieser Schritt signalisiert einen Wandel hin zu Multi-Modell-AI-Agenten und erweitert die Möglichkeiten der KI-gestützten Social-Media-Analyse.
Instagram-Edits-App ermöglicht jetzt Carousel-Erstellung
Die Edits-App von Instagram erlaubt Creatorn jetzt die direkte Erstellung von Karussell-Posts, wie der Creators Account von Instagram über Instagram und Threads bekannt gab. Das Feature steht iOS-Nutzern sofort zur Verfügung, eine Android-Version soll bald folgen. Plattformchef Adam Mosseri bestätigte in einem Broadcast Channel, dass Nutzer auf jeder Slide Fotos und Videos mischen, Bilder über Slides hinweg verknüpfen sowie die bereits aus der Videoediting bekannten Sticker, Texteffekte und Cutouts verwenden können. Dies soll die Content-Erstellung vereinfachen und das Engagement fördern, da Karussells weiterhin ein beliebtes Format sind. Zusätzlich ist der Edits AI Assistant, der Videoideen basierend auf Account-Metriken liefert, derzeit nur in den USA verfügbar. Meta erweitert weiterhin seine Creator-Tools zur Unterstützung des Social-Media-Marketings.
OpenAI wirbt für Anzeigen in ChatGPT als humanitärer Auftrag
Auf der Advertising Week New York verteidigte Samantha Jacobson, VP of Monetization Partnerships bei OpenAI, die Einführung von Werbung in ChatGPT als Weg, die Vorteile der AGI für alle zugänglich zu machen, da nicht jeder für Abos zahlen kann. Sie betonte, dass das Verbrauchervertrauen das Wichtigste sei, selbst auf Kosten von Umsatz oder Partnerschaften, und stellte die intent-basierte Werbung von ChatGPT der traditionellen demografischen Zielgruppenansprache gegenüber, die sie als 'gruselig' bezeichnete. Das Werbegeschäft von OpenAI wächst schnell: Anzeigen starteten im Februar, ein Self-Service-Ad-Manager in den USA im Mai, und Ende August wurde eine jährliche Umsatzrate von 1 Milliarde US-Dollar erreicht, mit Zehntausenden Werbetreibenden in über 40 Ländern. Das Unternehmen strebt laut Berichten 2,5 Milliarden US-Dollar Werbeeinnahmen in diesem Jahr und 100 Milliarden US-Dollar bis 2030 an. Jacobsons Aussagen kommen vor dem Hintergrund allgemeiner Skepsis gegenüber werbefinanzierten Modellen und Datenschutzbedenken.
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