Beobachtetes Signal · 9. Juni 2022 · Market Research · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
LinkedIn-Studie: Nachfrage nach Recruitern steigt in Deutschland deutlich an
Eine aktuelle LinkedIn-Studie verzeichnet angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels einen kontinuierlichen Anstieg der Nachfrage nach Recruitern in Deutschland und Europa. Laut den Daten gab es im April dieses Jahres fast sechsmal so viele offene Recruiter-Stellen wie im Januar drei Jahre zuvor. Auch in anderen europäischen Märkten zeigt sich ein starker Trend: Frankreich und Spanien verzeichneten etwa eine Vervierfachung, das Vereinigte Königreich einen Anstieg von rund 300 Prozent. Die Personaldienstleistungsbranche wuchs bereits 2021 stark mit 47 Prozent mehr Neueinstellungen im Vergleich zum Vorjahr. Zu den gefragtesten Einstiegspositionen zählen Staffing Analyst und HR Specialist, wobei People-Management, Headhunting und Interview-Kompetenzen als Kernqualifikationen gelten. Um Unternehmen bei der Suche nach Top-Talenten zu unterstützen, führt LinkedIn neue Produktfeatures wie optimierte Empfehlungen, erweiterte Kompetenzfunktionen und eine dedizierte Recruiter Inbox ein. DACH-Chefin Barbara Wittmann betont, dass Arbeitgeber künftig noch stärker auf spezialisierte Recruiter setzen müssen.
Steigende Recruiter-Nachfrage und dynamische Hiring-Trends in der Technologie- und Werbebranche erfordern strategische Anpassungen im Talentmanagement.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- April dieses Jahres: Fast sechsmal so viele offene Recruiter-Stellen wie im Januar drei Jahre zuvor.
- Frankreich und Spanien verzeichnen jeweils rund viermal so viele offene Recruiter-Stellen; UK ein Plus von ca. 300 %.
- Personal- und Rekrutierungsbranche: 47 % mehr Neueinstellungen im Jahr 2021 im Vergleich zu 2020.
- Gefragteste Einstiegspositionen: Staffing Analyst und HR Specialist.
- Neue LinkedIn Recruiter Updates: optimierte Empfehlungen, erweiterte Kompetenzfunktionen und Recruiter Inbox.
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Céline Flores Willers: B2B-Marketer sollen wie B2C denken
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