Beobachtetes Signal · 26. Mai 2026 · Product Update · Quelle: onlinemarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
LinkedIn veröffentlicht Best Practices für performante Videos und plant Video-Tab
LinkedIn hat in seinem Create Video Newsletter zentrale Fragen von Creators beantwortet und praktische Best Practices für eine verbesserte Video-Performance veröffentlicht. Die Plattform empfiehlt einen nachhaltigen Veröffentlichungsrhythmus von zwei bis fünf Beiträgen wöchentlich, darunter ein bis zwei Videos. Priorität haben authentische Perspektiven, Untertitel, starke Scroll-Stopper und wiederverwendbare Formatstrukturen wie Tutorials oder Einblicke hinter die Kulissen. Nach früheren Tests mit einem Short-Form-Video-Feed plant LinkedIn die Wiedinführung eines dedizierten Video-Tabs, der zunächst in Australien, Kanada und dem Vereinigten Königreich ausgerollt wird. Produktverantwortlicher Lakshman Somasundaram berichtete, dass Testnutzer doppelt so viel Zeit im Tab und 60 Prozent mehr Zeit pro Video verbrachten. Zudem hebt LinkedIn die direkte Inhaltserstellung über Canva mit einem 'Made with Canva'-Deep-Link hervor.
Linkedins Produkt-Updates wie der Video-Tab und die Canva-Integration verändern das Creator-Verhalten, die Bestände für Short-Form-Video sowie die Strategien von Publishern und Werbetreibenden innerhalb des Walled Gardens und beeinflussen so Reichweiten, Engagement-Metriken und Werbechancen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- LinkedIns Create Video Newsletter beantwortete Fragen von Creators und teilte Best Practices für Videos.
- LinkedIn empfiehlt einen nachhaltigen Rhythmus von zwei bis fünf wöchentlichen Posts, darunter ein bis zwei Videos.
- LinkedIn testete 2024 einen TikTok-ähnlichen Video-Feed und plant die Wiedinführung eines Video-Tabs in ausgewählten Märkten.
- Lakshman Somasundaram (Senior Director of Product bei LinkedIn) berichtete von verdoppelter Verweildauer im Video-Tab.
- Eine Canva-Integration ermöglicht die direkte Erstellung von LinkedIn-Videos inklusive 'Made with Canva'-Deep-Link.
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Video-Content auf LinkedIn: 8 Prinzipien für messbaren B2B-Impact
Der Artikel analysiert anhand von Erkenntnissen des LinkedIn Creative Lab, wie Video-Content im B2B-Marketing echten Impact erzielen kann. Im Fokus stehen acht Prinzipien, die menschzentriertes Storytelling über hochglanzpolierte Produktionen stellen und Authentizität, Fachkompetenz sowie strategisches Engagement priorisieren. Zentrale Handlungsempfehlungen umfassen den Einsatz von Scroll-Stoppern, das Aufgreifen von Trends und Memes sowie visionäre Narrativstrukturen inklusive längerer Formate. Inhaltlich wird auf Formatwahlen wie vertikal für Mobile und horizontal für Long-Form sowie auf kulturelle Referenzen eingegangen. Zu den zitierten quantitativen Kennzahlen gehören eine rund 20-fach höhere Weiterbereitungsrate von LinkedIn-Videos im Vergleich zu anderen Formaten, ein Anteil von 71 % Millennials und Gen Z unter den B2B-Käufern sowie signifikante Engagement-Zuwächse durch authentisches Storytelling. Zudem treiben 31 bis 60 Sekunden lange Videos die Interaktionen deutlich nach oben. Die Kernbotschaft plädiert für eine ausgewogene Kombination aus Kreativität und datengetriebener Strategie.
Céline Flores Willers: B2B-Marketer sollen wie B2C denken
Auf der DMEXCO 2026 argumentierte Céline Flores Willers, Gründerin von The People Branding Company, dass B2B-Marketing oft veraltet wirkt, weil Marketer Angst vor Innovation haben (FOMU). Sie zeigte kreative Taktiken wie den Einsatz des Roboter-Sidekicks 'Robi' und personalisierte T-Shirts, um Aufmerksamkeit und Branding zu steigern. Sie betonte LinkedIn als zentrale Plattform für B2B und verwies auf einen SAP-Taulia-Fall, bei dem Employee-Generated Content, beworben über Thought Leader Ads, eine 2,3-mal höhere Engagement-Rate und 70 Prozent höhere Klickraten bei kleinem Budget erzielte. Willers nannte auch Beispiele wie die Kampagne von Legora mit Jude Law und die 25-teilige Merger-Dokumentation von Merz Lifecare als erfolgreiche 'Building-in-Public'-Strategien. Sie schloss mit dem Appell an B2B-Marketer, kreativer zu sein und vom B2C-Marketing zu lernen.
LinkedIn: Leads nicht als Endziel im B2B-Marketing sehen
Beim B2Believe-Event von LinkedIn im neuen Space im Empire State Building forderten Führungskräfte und Praktiker eine Abkehr von leitorientiertem B2B-Marketing hin zu einem 'Full-Journey'-Ansatz, der Signale, Targeting, Creatives, die gesamte Customer Journey und Messung verbindet. Jae Oh, Senior Director of Product Management, zeigte, dass weniger als 10% der Upper-Funnel-Zielgruppen in Bottom-Funnel-Kampagnen gelangen, und forderte Marketer auf, Markenaufbau mit Demand Capture zu verbinden. Eine Studie des B2B Institute von LinkedIn mit eMarketer ergab, dass 77% der Marketer sagen, sie zielen nicht mehr auf Einzelpersonen, aber nur 31% haben einen Playbook für die Aktivierung von Zielgruppen im unteren Funnel. Praktiker von Canva, SAP, Mastercard und anderen zeigten, wie Marketing und Vertrieb gemeinsame Signale nutzen. LinkedIn skizzierte zudem eine Produkt-Roadmap mit Fokus auf Cost-per-Opportunity-Ziele, Multi-Format-Kampagnen, agentische Workflows und Inkrementalitäts-Prognosen.
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