Beobachtetes Signal · 29. Feb. 2024 · Product Launch · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
LinkedIn führt neue KI-Funktionen für Recruiter ein
LinkedIn hat KI-gestützte Updates für seine Recruiter-Plattform angekündigt, um Hiring-Prozesse effizienter zu gestalten. Zu den Neuerungen gehören KI-gestützte Suchanfragen mit konversationalen Prompts, die relevante Filter vorschlagen und es Recruitern ermöglichen, Suchanfragen in natürlicher Sprache zu starten. Ein neuer, flexibler Pipeline-Status unterstützt die Kandidatenverfolgung im Bewerbungsprozess, während KI-generierte Filtervorschläge die Kandidaten-Matches verfeinern. Ab Ende März sind Push-Benachrichtigungen für neue Bewerber geplant, die bestimmte Kriterien erfüllen. Zusätzlich bietet LinkedIn KI-gestützte Job-Targeting-Empfehlungen für importierte Stellenanzeigen, um Rollen besser mit den Fähigkeiten der Kandidaten abzugleichen. Der Rollout erfolgt in den kommenden Monaten schrittweise. Als Kontext für diese KI-Schritte verwies LinkedIn darauf, dass die Nutzerbasis im November 2023 die Marke von 1 Milliarde Mitgliedern überschritten hat.
Mittlerer Einfluss auf Recruitment-Tech und KI-gestützte Hiring-Workflows im AdTech- und MarTech-Bereich.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- LinkedIn kündigte KI-gestützte Suchanfragen mit konversationalen Prompts für Recruiter-Projekte an.
- Ein flexibler Pipeline-Status wurde zur Nachverfolgung von Kandidaten im Recruitment-Prozess eingeführt.
- KI-generierte Filtervorschläge und personalisierte Kandidatenempfehlungen wurden hinzugefügt; Push-Benachrichtigungen sind für Ende März geplant.
- KI-gestützte Job-Targeting-Empfehlungen für importierte Stellenanzeigen wurden implementiert.
- LinkedIn meldete im November 2023 über 1 Milliarde Mitglieder und plant einen schrittweisen Rollout in den kommenden Monaten.
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LinkedIn rollt KI-gestützte Jobsuche weltweit und in neuen Sprachen aus
LinkedIn skaliert seine KI-gestützte Jobsuche global und integriert dabei die Sprachunterstützung für Deutsch, Spanisch, Französisch und Portugiesisch. Das Feature nutzt Natural Language Processing, um Nutzerintentionen zu interpretieren und Qualifikationen direkt mit Stellenanzeigen abzugleichen. Anstelle starrer Filter setzt das System auf einen dialogbasierten Ansatz, der es Jobsuchenden erlaubt, ihre Präferenzen in natürlicher Sprache zu beschreiben, ohne exakte Berufsbezeichnungen kennen zu müssen. Laut Erran Berger, Vice President of Product Engineering bei LinkedIn, analysiert die KI die Beschreibungen, um auch relevante Positionen vorzuschlagen, die Kandidaten möglicherweise nicht aktiv in Betracht gezogen hätten. Aktuelle Nutzungsdaten unterstreichen die hohe Akzeptanz: Mehr als 1,3 Millionen Mitglieder greifen täglich auf die KI-Suche zu, was wöchentlich über 25 Millionen Suchanfragen generiert. Die mehrsprachige Einführung ist Teil einer umfassenderen KI-Strategie der Plattform, die auch automatisierte Vorschläge, Profilzusammenfassungen und Schreibassistenten umfasst.
Céline Flores Willers: B2B-Marketer sollen wie B2C denken
Auf der DMEXCO 2026 argumentierte Céline Flores Willers, Gründerin von The People Branding Company, dass B2B-Marketing oft veraltet wirkt, weil Marketer Angst vor Innovation haben (FOMU). Sie zeigte kreative Taktiken wie den Einsatz des Roboter-Sidekicks 'Robi' und personalisierte T-Shirts, um Aufmerksamkeit und Branding zu steigern. Sie betonte LinkedIn als zentrale Plattform für B2B und verwies auf einen SAP-Taulia-Fall, bei dem Employee-Generated Content, beworben über Thought Leader Ads, eine 2,3-mal höhere Engagement-Rate und 70 Prozent höhere Klickraten bei kleinem Budget erzielte. Willers nannte auch Beispiele wie die Kampagne von Legora mit Jude Law und die 25-teilige Merger-Dokumentation von Merz Lifecare als erfolgreiche 'Building-in-Public'-Strategien. Sie schloss mit dem Appell an B2B-Marketer, kreativer zu sein und vom B2C-Marketing zu lernen.
LinkedIn: Leads nicht als Endziel im B2B-Marketing sehen
Beim B2Believe-Event von LinkedIn im neuen Space im Empire State Building forderten Führungskräfte und Praktiker eine Abkehr von leitorientiertem B2B-Marketing hin zu einem 'Full-Journey'-Ansatz, der Signale, Targeting, Creatives, die gesamte Customer Journey und Messung verbindet. Jae Oh, Senior Director of Product Management, zeigte, dass weniger als 10% der Upper-Funnel-Zielgruppen in Bottom-Funnel-Kampagnen gelangen, und forderte Marketer auf, Markenaufbau mit Demand Capture zu verbinden. Eine Studie des B2B Institute von LinkedIn mit eMarketer ergab, dass 77% der Marketer sagen, sie zielen nicht mehr auf Einzelpersonen, aber nur 31% haben einen Playbook für die Aktivierung von Zielgruppen im unteren Funnel. Praktiker von Canva, SAP, Mastercard und anderen zeigten, wie Marketing und Vertrieb gemeinsame Signale nutzen. LinkedIn skizzierte zudem eine Produkt-Roadmap mit Fokus auf Cost-per-Opportunity-Ziele, Multi-Format-Kampagnen, agentische Workflows und Inkrementalitäts-Prognosen.
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