Beobachtetes Signal · 13. Nov. 2024 · Product Launch · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
LinkedIn startet globalen „Build Your Voice Hub“ für Creators
LinkedIn hat mit dem „Build Your Voice Hub“ ein neues, weltweites Ressourcen- und Schulungszentrum für Content Creators eingeführt. Die Plattform bündelt zentrale Tools und Formate zur Steigerung von Sichtbarkeit und Reichweite. Dazu gehören LinkedIn Creator Events für Networking und Weiterbildung, umfassende Video-Guides inklusive Best Practices und Playbooks für die Content-Strategie sowie direkte Support- und Feedback-Kanäle. Ein integrierter Trend-Topics-Kalender hebt aktuelle Themen hervor und ermöglicht es Creators, Beiträge direkt an LinkedIn-Redakteure zu übermitteln, um die organische Reichweite zu erhöhen. Ergänzt wird das Angebot durch den Kurs „LinkedIn Content Fundamentals“, der in einer 60-minütigen Kompaktschulung die Grundlagen des Content Marketings auf der Plattform vermittelt und nach erfolgreichem Abschluss ein Zertifikat ausstellt. Mit diesem globalen Ressourcenzentrum positioniert sich LinkedIn klar als Förderer authentischen und langfristigen Engagements im Creator-Ökosystem.
Die Einführung des global verfügbaren Hubs stärkt die Creator Economy auf LinkedIn massiv und bietet neue Hebel zur gezielten Reichweitensteigerung sowie zur Professionalisierung von B2B-Content-Strategien.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Bereitstellung von LinkedIn Creator Events für zielgerichtete Bildung und Networking
- Inklusive Video-Guide und Best Practices mit konkreten Playbooks für die Content-Strategie
- Direkte Support- und Feedback-Kanäle für Creators zur Optimierung der Zusammenarbeit
- Trend-Topics-Kalender mit der Option, Beiträge zur Sichtbarkeitssteigerung an LinkedIn-Redakteure zu senden
- Zertifizierungskurs „LinkedIn Content Fundamentals“ vermittelt kompakte Einblicke in 60 Minuten
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
LinkedIn startet Creator Marketplace für B2B-Influencer-Marketing
LinkedIn hat im Campaign Manager einen neuen Creator Marketplace eingeführt, der Marken bei der Entdeckung, Überprüfung und Partnerschaft mit B2B-Creatoren unterstützt. Die Plattform kombiniert Discovery-, Insights- und Kooperationstools, um Fachexperten passgenau mit Unternehmen zusammenzubringen. Creator behalten dabei die volle Kontrolle über ihre Kooperationen; zudem ist ein Monetarisierungs-Tab für Profile in Planung. Ergänzend startete LinkedIn das Expertenteam BrandWorks mit ehemaligen Mitarbeitern von TikTok, Meta und X sowie das Self-Serve-Produkt BrandLink für Video-Inventar. Der Creator Marketplace befindet sich derzeit in einer Alpha-Phase für ausgewählte Marken und Creator in Nordamerika. Die organische Content-Discovery sowie BrandLink sind weltweit verfügbar. LinkedIn reagiert damit auf die wachsende Bedeutung der B2B-Creator-Economy und setzt gezielt auf Vertrauen und Glaubwürdigkeit als zentrale Treiber für Creator-getriebenes Marketing im professionellen Umfeld.
Céline Flores Willers: B2B-Marketer sollen wie B2C denken
Auf der DMEXCO 2026 argumentierte Céline Flores Willers, Gründerin von The People Branding Company, dass B2B-Marketing oft veraltet wirkt, weil Marketer Angst vor Innovation haben (FOMU). Sie zeigte kreative Taktiken wie den Einsatz des Roboter-Sidekicks 'Robi' und personalisierte T-Shirts, um Aufmerksamkeit und Branding zu steigern. Sie betonte LinkedIn als zentrale Plattform für B2B und verwies auf einen SAP-Taulia-Fall, bei dem Employee-Generated Content, beworben über Thought Leader Ads, eine 2,3-mal höhere Engagement-Rate und 70 Prozent höhere Klickraten bei kleinem Budget erzielte. Willers nannte auch Beispiele wie die Kampagne von Legora mit Jude Law und die 25-teilige Merger-Dokumentation von Merz Lifecare als erfolgreiche 'Building-in-Public'-Strategien. Sie schloss mit dem Appell an B2B-Marketer, kreativer zu sein und vom B2C-Marketing zu lernen.
LinkedIn: Leads nicht als Endziel im B2B-Marketing sehen
Beim B2Believe-Event von LinkedIn im neuen Space im Empire State Building forderten Führungskräfte und Praktiker eine Abkehr von leitorientiertem B2B-Marketing hin zu einem 'Full-Journey'-Ansatz, der Signale, Targeting, Creatives, die gesamte Customer Journey und Messung verbindet. Jae Oh, Senior Director of Product Management, zeigte, dass weniger als 10% der Upper-Funnel-Zielgruppen in Bottom-Funnel-Kampagnen gelangen, und forderte Marketer auf, Markenaufbau mit Demand Capture zu verbinden. Eine Studie des B2B Institute von LinkedIn mit eMarketer ergab, dass 77% der Marketer sagen, sie zielen nicht mehr auf Einzelpersonen, aber nur 31% haben einen Playbook für die Aktivierung von Zielgruppen im unteren Funnel. Praktiker von Canva, SAP, Mastercard und anderen zeigten, wie Marketing und Vertrieb gemeinsame Signale nutzen. LinkedIn skizzierte zudem eine Produkt-Roadmap mit Fokus auf Cost-per-Opportunity-Ziele, Multi-Format-Kampagnen, agentische Workflows und Inkrementalitäts-Prognosen.
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