Beobachtetes Signal · 23. Aug. 2023 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
LinkedIn führt Brand Partnership Labels für Posts ein
LinkedIn hat neue Brand Partnership Labels für Posts eingeführt, um die Transparenz bei Werbung und Creator-Kooperationen zu erhöhen. Das Feature wird derzeit an ausgewählte Creator im Early Access ausgerollt; Social-Media-Experte Matt Navarra teilte bereits entsprechende Screenshots auf X. Berechtigte Nutzer können in den Beitrags-Einstellungen einen Schieberegler aktivieren, um einen Post als Markenkooperation zu kennzeichnen. Das Label erscheint anschließend direkt unter dem Namen des Verfassers. Diese Neuerung soll dabei helfen, gesetzliche Kennzeichnungspflichten für Werbung zu erfüllen und die Transparenz für gesponserte Inhalte zu verbessern. Obwohl der Zugriff noch beschränkt ist, wird ein breiterer Rollout in naher Zukunft erwartet, insbesondere für vergütete Beiträge. Damit reagiert LinkedIn auf die branchenweit wachsende Bedeutung von Offenlegungen bei Creator-Brand-Partnerschaften in Social Media.
Mittlerer Brancheneinfluss; die Einführung auf einer großen Plattform unterstreicht die Relevanz der Kennzeichnung von Brand Content, auch wenn es sich nicht um ein Update von Google, Apple oder Meta handelt.
Marktsignale zu LinkedIn in Echtzeit verfolgen
Polaris7 erfasst behördliche Registrierungen, Primärquellen, Führungswechsel und Deal-Aktivitäten rund um die Uhr. Erstellen Sie Ihren kostenlosen Explorer-Workspace, um automatisierte Executive Briefings zu erhalten.
Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- LinkedIn rollt Brand Partnership Labels für Posts aus, um die Transparenz bei Werbung und Kollaborationen zu erhöhen.
- Das Feature ist für ausgewählte Early-Access-Creator verfügbar; erste Screenshots wurden von Matt Navarra auf X geteilt.
- Nutzer können einen Beitrags-Slider aktivieren, woraufhin das Label für Markenkooperationen unter dem Namen des Verfassers angezeigt wird.
- Die Funktion unterstützt die Einhaltung von Kennzeichnungspflichten für Werbung und sorgt für mehr Transparenz bei gesponserten Inhalten.
- Der Rollout erfolgt schrittweise, wobei eine breitere Verfügbarkeit für vergütete Posts in Kürze erwartet wird.
Verknüpfte Unternehmen
1 verknüpfte UnternehmenOntologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
X führt „Paid Partnership“-Kennzeichnungen für Creator ein
X hat eine neue „Paid Partnership“-Kennzeichnung eingeführt, mit der Creator gesponserte Inhalte transparent kennzeichnen können. Das Label erscheint direkt unter dem Beitrag und lässt sich sowohl beim Veröffentlichen als auch nachträglich aktivieren, womit werberechtliche Vorgaben erfüllt werden. Die Funktion ähnelt etablierten Tools auf Plattformen wie Instagram und unterstreicht die anhaltenden Bemühungen von X, Creator durch Monetarisierungsoptionen wie Werbeeinnahmen-Sharing und Abonnements an sich zu binden. Zudem schränkt X die API-Nutzung für programmatische Antworten ein: Antworten sind künftig nur noch zulässig, wenn der ursprüngliche Verfasser den entsprechenden Nutzer erwähnt oder zitiert hat. Diese Maßnahme zielt darauf ab, KI-generierten Spam und unauthentische Reaktionen auf der Plattform drastisch zu reduzieren und die Qualität der Interaktionen zu sichern.
X führt Kennzeichnungspflicht für bezahlte Partnerschaften und Werbung ein
Die Social-Media-Plattform X rollt offizielle Labels für bezahlte Partnerschaften aus, um gesponserte Inhalte transparent zu kennzeichnen. Wie Nikita Bier, Head of Product bei X, erläuterte, greifen die Kennzeichnungen bei klassischen Pay-per-Post-Deals, wobei Hinweise künftig auch direkt im Text erscheinen können. Dieser Schritt soll mehr Transparenz schaffen, gegen versteckte Werbung vorgehen und das Vertrauen nach diversen Glaubwürdigkeitskrisen – darunter Plattformentscheidungen, die Grok-KI-Kontroverse sowie politische Debatten unter Elon Musk – wiederherstellen. Ausnahmen sind unter anderem für Investoren vorgesehen, die Unternehmensanteile teilen, wobei hier noch Details zur Durchsetzung ausstehen. Zudem sind neue Meldefunktionen für Nutzer sowie mögliche Sanktionen bei Verstößen geplant. In der Branche fällt das Echo unterschiedlich aus; vor dem Hintergrund starker Konkurrenz durch Plattformen wie Threads und Bluesky könnte dieser Schritt die Content-Distribution von Creators maßgeblich beeinflussen.
Céline Flores Willers: B2B-Marketer sollen wie B2C denken
Auf der DMEXCO 2026 argumentierte Céline Flores Willers, Gründerin von The People Branding Company, dass B2B-Marketing oft veraltet wirkt, weil Marketer Angst vor Innovation haben (FOMU). Sie zeigte kreative Taktiken wie den Einsatz des Roboter-Sidekicks 'Robi' und personalisierte T-Shirts, um Aufmerksamkeit und Branding zu steigern. Sie betonte LinkedIn als zentrale Plattform für B2B und verwies auf einen SAP-Taulia-Fall, bei dem Employee-Generated Content, beworben über Thought Leader Ads, eine 2,3-mal höhere Engagement-Rate und 70 Prozent höhere Klickraten bei kleinem Budget erzielte. Willers nannte auch Beispiele wie die Kampagne von Legora mit Jude Law und die 25-teilige Merger-Dokumentation von Merz Lifecare als erfolgreiche 'Building-in-Public'-Strategien. Sie schloss mit dem Appell an B2B-Marketer, kreativer zu sein und vom B2C-Marketing zu lernen.
Marktsignale & Strategische Shifts in Echtzeit verfolgen
Erstellen Sie benutzerdefinierte Watchlists, um automatisierte, evidenzbasierte Executive Briefings zu erhalten, sobald wesentliche Signale oder Marktverschiebungen auftreten.
