Beobachtetes Signal · 9. Juni 2021 · Industry Analysis · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
LinkedIn Insights: Gefragte Skills und Jobs im Marketing
LinkedIn hat im offiziellen Blog den zweiten Teil der vierteiligen Serie „The Changing Marketing Landscape“ veröffentlicht und analysiert darin gefragte Marketing-Berufe und Skills. Die Untersuchung zeigt eine starke Verschiebung hin zu Digital- und Social-Media-Kompetenzen, angetrieben durch Automatisierung, KI und hybrides Arbeiten. Der am schnellsten wachsende Job ist der des Media Coordinators, während Digital Marketing Specialists, Digital Account Executives und Social Media Manager die meisten Stellenausschreibungen verzeichnen. SEO bleibt ein zentraler Schwerpunkt; zu den Top-Skills zählen Social Media Marketing, Paid Search Strategy und Search Engine Marketing. Ergänzend rücken das Verfassen von Pressemitteilungen, HTML, Web Analytics und Sales Promotion in den Fokus, wobei Instagram und Content Marketing zu den am schnellsten wachsenden Bereichen gehören. Der dritte Teil der Serie beleuchtet die Auswirkungen von Remote Work auf die Marketingbranche.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Media Coordinator ist der am schnellsten wachsende Marketing-Job.
- Die meisten Stellenausschreibungen entfallen auf Digital Marketing Specialists, Digital Account Executives und Social Media Manager.
- Vier der Top-10-Marketing-Jobs enthalten den Begriff „digital“ im Titel.
- SEO bleibt ein Schwerpunkt; zu den Top-Skills gehören Social Media Marketing, Paid Search Strategy und SEM.
- Gefragte Skills umfassen Pressemitteilungen, HTML, Web Analytics und Sales Promotion; Instagram und Content Marketing wachsen besonders schnell.
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1 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Fünf unverzichtbare Marketing-Skills für das Jahr 2026
Das Marketing des Jahres 2026 präsentiert sich stark technologisiert, datengetrieben und fokussiert auf messbare Ergebnisse. Eine LinkedIn-Analyse von Millionen Profilen und Stellenanzeigen identifiziert fünf zentrale Kompetenzen, die künftig über den Markterfolg entscheiden: Künstliche Intelligenz, Audience Analysis, Stakeholder Management, Campaign Execution und Automation. Laut Untersuchung sind 66 Prozent der B2B-Marketer überzeugt, dass KI die Kampagnen-Performance steigert; 68 Prozent verzeichnen konkrete Leistungszuwächse beim Einsatz für Optimierung, Content Creation und Predictive Targeting. Angesichts komplexerer Einkäufergremien gewinnt zudem die präzise Zielgruppenanalyse an Bedeutung – 85 Prozent der Marketer weltweit beklagen, dass relevante Decision-Maker schwerer erreichbar sind. Die Analyse betont, dass KI-Potenziale nur in Kombination mit tiefem Zielgruppenverständnis, abteilungsübergreifender Abstimmung und disziplinierter Kampagnenausführung ihre volle Wirkung entfalten.
Céline Flores Willers: B2B-Marketer sollen wie B2C denken
Auf der DMEXCO 2026 argumentierte Céline Flores Willers, Gründerin von The People Branding Company, dass B2B-Marketing oft veraltet wirkt, weil Marketer Angst vor Innovation haben (FOMU). Sie zeigte kreative Taktiken wie den Einsatz des Roboter-Sidekicks 'Robi' und personalisierte T-Shirts, um Aufmerksamkeit und Branding zu steigern. Sie betonte LinkedIn als zentrale Plattform für B2B und verwies auf einen SAP-Taulia-Fall, bei dem Employee-Generated Content, beworben über Thought Leader Ads, eine 2,3-mal höhere Engagement-Rate und 70 Prozent höhere Klickraten bei kleinem Budget erzielte. Willers nannte auch Beispiele wie die Kampagne von Legora mit Jude Law und die 25-teilige Merger-Dokumentation von Merz Lifecare als erfolgreiche 'Building-in-Public'-Strategien. Sie schloss mit dem Appell an B2B-Marketer, kreativer zu sein und vom B2C-Marketing zu lernen.
LinkedIn: Leads nicht als Endziel im B2B-Marketing sehen
Beim B2Believe-Event von LinkedIn im neuen Space im Empire State Building forderten Führungskräfte und Praktiker eine Abkehr von leitorientiertem B2B-Marketing hin zu einem 'Full-Journey'-Ansatz, der Signale, Targeting, Creatives, die gesamte Customer Journey und Messung verbindet. Jae Oh, Senior Director of Product Management, zeigte, dass weniger als 10% der Upper-Funnel-Zielgruppen in Bottom-Funnel-Kampagnen gelangen, und forderte Marketer auf, Markenaufbau mit Demand Capture zu verbinden. Eine Studie des B2B Institute von LinkedIn mit eMarketer ergab, dass 77% der Marketer sagen, sie zielen nicht mehr auf Einzelpersonen, aber nur 31% haben einen Playbook für die Aktivierung von Zielgruppen im unteren Funnel. Praktiker von Canva, SAP, Mastercard und anderen zeigten, wie Marketing und Vertrieb gemeinsame Signale nutzen. LinkedIn skizzierte zudem eine Produkt-Roadmap mit Fokus auf Cost-per-Opportunity-Ziele, Multi-Format-Kampagnen, agentische Workflows und Inkrementalitäts-Prognosen.
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