Beobachtetes Signal · 9. Apr. 2021 · Security Incident · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Negativ
LinkedIn-Datenleck: Datensätze von 500 Millionen Nutzern im Angebot
In einem Hackerforum werden angeblich die Daten von rund 500 Millionen LinkedIn-Nutzern zum Verkauf angeboten. Nach Angaben von LinkedIn handelt es sich jedoch nicht um einen klassischen Hack, sondern um unautorisiertes Scraping öffentlich zugänglicher Profile aus verschiedenen Quellen und Unternehmen. Der Datensatz umfasst Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geschlechter, Berufsbezeichnungen sowie Links zu anderen Social-Media-Profilen. Cyberkriminelle könnten diese Informationen für gezielte Phishing-Angriffe oder Brute-Force-Passwortattacken missbrauchen. Die Kriminellen boten bereits eine Stichprobe als Beweis an und verlangen für den vollständigen Datensatz einen vierstelligen Betrag. LinkedIn hat angekündigt, den Vorfall gründlich zu untersuchen, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und konsequent gegen derartige Verletzungen der Nutzungsbedingungen vorzugehen.
Ein schwerwiegender Datenschutz- und Sicherheitsvorfall mit potenziellen Auswirkungen auf branchenweite Praktiken im Bereich Identity Management und Datensicherheit.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Daten von rund 500 Millionen LinkedIn-Nutzern werden in einem Hackerforum zum Kauf angeboten
- LinkedIn betont, dass die Daten durch unautorisiertes Scraping erlangt wurden und der Vorfall untersucht wird
- Betroffene Datensätze umfassen Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geschlecht, Jobtitel und Social-Media-Links
- Es handelt sich vermutlich um eine Kombination öffentlich zugänglicher Daten aus verschiedenen Quellen
- Risiko für Phishing und Brute-Force-Angriffe; LinkedIn kündigt rechtliche Schritte gegen Verantwortliche an
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
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Bundesregierung entsendet Connemann in den ZDF-Fernsehrat
Die Bundesregierung hat beschlossen, Gitta Connemann in den ZDF-Fernsehrat zu entsenden und damit Lisa Paus abzuberufen. Paus, Politikerin von Bündnis 90/Die Grünen und ehemalige Bundesfamilienministerin, wird abberufen, da ihre Partei nicht mehr der aktuellen Regierung angehört. Der Beschluss wurde in der Kabinettssitzung am 30. September gefasst; der ZDF-Fernsehrat muss der Abberufung in seiner nächsten Sitzung noch formal zustimmen. Connemann ist Bundesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Digitales und Verkehr. Der ZDF-Fernsehrat mit 60 Mitgliedern überwacht das Programm, die Einhaltung des ZDF-Staatsvertrags, den Haushalt und wählt den Intendanten. Zwei Sitze werden direkt von der Bundesregierung besetzt.
ARD-Mediathek überholt ZDF, RTL+ wächst im September
Im September 2026 erreichte die ARD-Mediathek wieder die Marke von 100 Millionen gestreamten Stunden und kam auf 106,2 Millionen Stunden, ein Plus von 16,1 Prozent gegenüber August. Dieses Wachstum wurde durch Inhalte wie die finale Staffel von 'Babylon Berlin' und Live-Fußball beflügelt. Das ZDF-Streamingportal verzeichnete hingegen nur ein minimales Wachstum von 0,8 Prozent auf 77,4 Millionen Stunden und blieb damit hinter ARD und anderen Plattformen zurück. RTL+ verzeichnete ein deutliches Wachstum von 10,9 Prozent insgesamt und 18,8 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen und erreichte 64,6 Millionen Stunden. Die Streamingstunden von DAZN verdreifachten sich auf 14,6 Millionen, was vermutlich auf die Champions League zurückzuführen ist. Im Gegensatz dazu verzeichnete Wow einen Rückgang von 5,8 Prozent auf 8,3 Millionen Stunden, während Sky um 11,8 Prozent zulegte. Amazon blieb mit 125,8 Millionen Stunden führend. Die Daten stammen von der AGF Videoforschung.
Céline Flores Willers: B2B-Marketer sollen wie B2C denken
Auf der DMEXCO 2026 argumentierte Céline Flores Willers, Gründerin von The People Branding Company, dass B2B-Marketing oft veraltet wirkt, weil Marketer Angst vor Innovation haben (FOMU). Sie zeigte kreative Taktiken wie den Einsatz des Roboter-Sidekicks 'Robi' und personalisierte T-Shirts, um Aufmerksamkeit und Branding zu steigern. Sie betonte LinkedIn als zentrale Plattform für B2B und verwies auf einen SAP-Taulia-Fall, bei dem Employee-Generated Content, beworben über Thought Leader Ads, eine 2,3-mal höhere Engagement-Rate und 70 Prozent höhere Klickraten bei kleinem Budget erzielte. Willers nannte auch Beispiele wie die Kampagne von Legora mit Jude Law und die 25-teilige Merger-Dokumentation von Merz Lifecare als erfolgreiche 'Building-in-Public'-Strategien. Sie schloss mit dem Appell an B2B-Marketer, kreativer zu sein und vom B2C-Marketing zu lernen.
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