Beobachtetes Signal · 21. Nov. 2024 · Policy Update · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
LinkedIn Content-Richtlinien: Fokus auf Originalität und Relevanz
LinkedIn hat klare Standards zur Förderung von Originalität, Relevanz und einem professionellen Ton auf der Plattform definiert. Die neuen Richtlinien warnen davor, Beiträge anderer ungeprüft zu kopieren, und fordern Nutzer auf, eigene Perspektiven und Insights einzubringen. Beiträge mit sogenanntem Engagement Bait – wie einfache Umfragen oder Aufforderungen zum Markieren mehrerer Personen – werden kritisiert, da sie geringen Wert bieten und die Account-Sichtbarkeit schädigen können. Stattdessen fördert LinkedIn Diskussionen, die echtes Denken und authentisches Engagement anregen. Als Ressource dient der Build Your Voice Hub, der Events, Playbooks und Kurse zur Reichweitensteigerung bereitstellt. Ergänzend wird auf den verstärkten Fokus auf Videoformate und die Bedeutung eines professionellen Humors hingewiesen. Diese Anpassungen beeinflussen maßgeblich die Content-Strategien von Creators und Marken im B2B-Umfeld.
Richtlinien-Update zu LinkedIn Content-Richtlinien mit direkten Auswirkungen auf das Plattformverhalten und Best Practices für Creators und Marken.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- LinkedIn hat im Blogbeitrag What to Avoid detaillierte Standards für erwünschte Inhalte veröffentlicht.
- Die Richtlinien betonen Originalität, Relevanz und einen professionellen Ton.
- Das wörtliche Kopieren von Inhalten ohne eigene Insights wird ausdrücklich discouraged.
- Engagement Bait wie Umfragen oder Massen-Tagging gilt als wertlos und schadet der Sichtbarkeit.
- Der LinkedIn Build Your Voice Hub bietet Events, Playbooks und Kurse für Creators an.
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Video-Content auf LinkedIn: 8 Prinzipien für messbaren B2B-Impact
Der Artikel analysiert anhand von Erkenntnissen des LinkedIn Creative Lab, wie Video-Content im B2B-Marketing echten Impact erzielen kann. Im Fokus stehen acht Prinzipien, die menschzentriertes Storytelling über hochglanzpolierte Produktionen stellen und Authentizität, Fachkompetenz sowie strategisches Engagement priorisieren. Zentrale Handlungsempfehlungen umfassen den Einsatz von Scroll-Stoppern, das Aufgreifen von Trends und Memes sowie visionäre Narrativstrukturen inklusive längerer Formate. Inhaltlich wird auf Formatwahlen wie vertikal für Mobile und horizontal für Long-Form sowie auf kulturelle Referenzen eingegangen. Zu den zitierten quantitativen Kennzahlen gehören eine rund 20-fach höhere Weiterbereitungsrate von LinkedIn-Videos im Vergleich zu anderen Formaten, ein Anteil von 71 % Millennials und Gen Z unter den B2B-Käufern sowie signifikante Engagement-Zuwächse durch authentisches Storytelling. Zudem treiben 31 bis 60 Sekunden lange Videos die Interaktionen deutlich nach oben. Die Kernbotschaft plädiert für eine ausgewogene Kombination aus Kreativität und datengetriebener Strategie.
LinkedIn Thought Leadership: Sechs praktische Tipps für die B2B-Praxis
Der Artikel beleuchtet Thought Leadership auf LinkedIn als strategischen B2B-Branding-Kanal und betont Authentizität statt Hochglanz-Inhalten sowie die Relevanz interner Experten. Im Fokus stehen sechs Kernprinzipien: echte, unüberproduzierte Inhalte, kreative Freiräume für Mitarbeiter, der sinnvolle Einsatz von KI bei gleichzeitiger Wahrung der menschlichen Note sowie KPIs jenseits reiner Reichweiten wie Unique Views, Share of Voice und Brand Lift. Zudem wird der gezielte Einsatz von Thought Leader Ads zur Reichweitensteigerung mit Zustimmung der Akteure sowie kontinuierliche Ausdauer empfohlen. Laut dem LinkedIn x Edelman Thought Leadership Impact Report sind neun von zehn Entscheidungsträgern empfänglich für qualitativ hochwertige Thought Leadership, wobei über die Hälfte mindestens eine Stunde wöchentlich dafür aufwendet. Autor ist Niklas Fazler, Brand- und Content-Expert bei LinkedIn DACH.
Céline Flores Willers: B2B-Marketer sollen wie B2C denken
Auf der DMEXCO 2026 argumentierte Céline Flores Willers, Gründerin von The People Branding Company, dass B2B-Marketing oft veraltet wirkt, weil Marketer Angst vor Innovation haben (FOMU). Sie zeigte kreative Taktiken wie den Einsatz des Roboter-Sidekicks 'Robi' und personalisierte T-Shirts, um Aufmerksamkeit und Branding zu steigern. Sie betonte LinkedIn als zentrale Plattform für B2B und verwies auf einen SAP-Taulia-Fall, bei dem Employee-Generated Content, beworben über Thought Leader Ads, eine 2,3-mal höhere Engagement-Rate und 70 Prozent höhere Klickraten bei kleinem Budget erzielte. Willers nannte auch Beispiele wie die Kampagne von Legora mit Jude Law und die 25-teilige Merger-Dokumentation von Merz Lifecare als erfolgreiche 'Building-in-Public'-Strategien. Sie schloss mit dem Appell an B2B-Marketer, kreativer zu sein und vom B2C-Marketing zu lernen.
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