Beobachtetes Signal · 26. Jan. 2023 · Survey · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral

Angst vor Entlassungen: Wie ChatGPT die Arbeitswelt verändert

Zusammenfassung des Signals

Eine Studie von Sortlist unter 500 Arbeitgebern und Beschäftigten, die ChatGPT bereits im Berufsalltag nutzen, zeigt ambivalente Effekte der KI-Integration. Rund 23 Prozent der Beschäftigten im Bereich Software und Technologie sowie 26 Prozent der Arbeitgeber befürchten arbeitsplatzvernichtende Auswirkungen. 51 Prozent der Unternehmen, die Stellenstreichungen planen, nennen dabei gezielt den Bereich Marketing. Vor allem Millennials sorgen sich um 43 Prozent stärker um ihren Arbeitsplatz als andere Altersgruppen. Demgegenüber stehen erhebliche Produktivitätshoffnungen: Etwa ein Drittel rechnet mit Effizienzsteigerungen zwischen 25 und 50 Prozent, während 45 Prozent der Befragten ChatGPT für das Coding einsetzen würden und im Marketing sowie in der PR Produktivitätszuwächse von 41 Prozent erwartet werden. Bei der Gen Z gehen 58 Prozent von einer mindestens verdoppelten Produktivität im Kundenservice aus. Zu den Bedenken zählen der Verlust der menschlichen Komponente (39 Prozent) und mangelnde Authentizität (über 30 Prozent), wohingegen weniger als 10 Prozent Unzuverlässigkeit fürchten. Zahlungsbereitschaften von über 250 Euro monatlich entfallen primär auf Software und Tech (ein Drittel) sowie das Finanzwesen (19 Prozent).

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Hohe Konfidenz

Die Studie liefert gemischte Implikationen zu Beschäftigung und Produktivität im Bereich MarTech. Sie ist zwar nicht marktverzerrend, bietet jedoch wertvolle Einblicke in die tatsächlichen Auswirkungen der KI-Adoption.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Sortlist befragte 500 Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die ChatGPT bereits beruflich nutzen.
  • 23 Prozent der Tech-Angestellten und 26 Prozent der Arbeitgeber befürchten Jobverluste durch KI.
  • 51 Prozent der Unternehmen mit geplanten Kürzungen wollen diese im Bereich Marketing vornehmen.
  • Millennials sind um 43 Prozent besorgter hinsichtlich Entlassungen als andere Alterskohorten.
  • Etwa 33 Prozent erwarten Produktivitätsgewinne von 25 bis 50 Prozent; 45 Prozent würden ChatGPT für Coding nutzen.
  • 58 Prozent der Gen Z erwarten mindestens eine Verdopplung der Produktivität bei Kundenanfragen.
  • 39 Prozent fürchten den Verlust der menschlichen Note, über 30 Prozent sorgen sich um die Authentizität.
  • Ein Drittel der Nutzer mit einer Zahlungsbereitschaft von über 250 Euro pro Monat stammt aus dem Software- und Tech-Sektor.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: OnlineMarketing.de•Veröffentlicht: 26. Jan. 2023
Ursprünglicher Berichttitel: “Entlassungen befürchtet: So könnte ChatGPT die Arbeitswelt verändern”

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