Beobachtetes Signal · 15. Mai 2023 · Earnings Report · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
kununu knackt Marke von 8,8 Millionen Bewertungen bei NEW-WORK-SE-Zahlen
Die NEW WORK SE hat ihre Ergebnisse für das erste Quartal 2023 mit gemischten Vorzeichen vorgelegt: Während der Gesamtumsatz leicht um rund 2 Prozent auf 75,9 Millionen Euro stieg, sank das pro-forma EBITDA um 30 Prozent auf 17,9 Millionen Euro. Das B2B-Segment verzeichnete einen Rückgang von 15 Prozent auf 19,5 Millionen Euro, was den laufenden Umbau von XING hin zu einem reinen Job-Network widerspiegelt. Die Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu, die seit 2013 zum Portfolio gehört, verzeichnete hingegen das wachstumsstärkste Quartal ihrer Geschichte bei Workplace Insights. Im Auftaktquartal 2023 kamen rund 710.000 Einträge hinzu, womit sich die Gesamtzahl auf 8,8 Millionen erhöhte – aufgeteilt in rund 5 Millionen Bewertungen und über 2,9 Millionen Gehaltsangaben. Zugleich wuchs die XING-Mitgliederbasis auf 21,7 Millionen. Das Management verwies auf einen abkühlenden Arbeitsmarkt, hält jedoch an der langfristigen Strategie für das HR-Ökosystem fest.
Der Quartalsbericht liefert wichtige Kennzahlen zum starken Wachstum von kununu sowie strategische Einblicke in die Transformation des HR- und Employer-Brand-Ökosystems der Muttergesellschaft.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- NEW WORK SE Q1 2023: Umsatz bei 75,9 Millionen Euro (+~2 %)
- Pro-forma EBITDA sinkt um rund 30 Prozent auf 17,9 Millionen Euro
- B2B-Umsatz rückläufig um rund 15 Prozent auf 19,5 Millionen Euro
- kununu Workplace Insights wachsen um ~710.000 auf 8,8 Millionen (ca. 5 Mio. Bewertungen, 2,9 Mio. Gehaltsdaten)
- XING-Mitgliederzahl steigt auf 21,7 Millionen im Berichtszeitraum
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KI-Aktien fallen nach OpenAI-Umsatzbericht
Die Aktien von Nvidia, Oracle, CoreWeave und anderen KI-Unternehmen fielen am Donnerstag, nachdem Details zu den Umsätzen von OpenAI bekannt wurden. OpenAI teilte Investoren mit, dass es Ende September einen annualisierten Umsatz von rund 50 Milliarden US-Dollar erreicht habe, niedriger als die weit verbreitete Zahl von 68 Milliarden US-Dollar. Eine mit der Sache vertraute Person sagte, die 68-Milliarden-Zahl habe Bruttoumsätze von Partnern enthalten, was einen direkteren Vergleich mit Anthropic ermögliche. OpenAI hob außerdem ein Gesamtwachstum von 77 % im dritten Quartal und ein Wachstum von 107 % im Enterprise-Geschäft hervor. Das Unternehmen bereitet sich auf einen möglichen Börsengang vor, mit einer Bewertung von 852 Milliarden US-Dollar, und führt frühe Gespräche über eine neue Finanzierungsrunde von rund 30 Milliarden US-Dollar.
SCHUFA meldet mehr Zahlungsprobleme, Kleinkredite steigen
Laut SCHUFA Risiko- und Kreditkompass 2026 stieg der Anteil der Verbraucher mit registrierten Zahlungsstörungen im vergangenen Jahr von 7,9 % auf 8,1 %. Die Zahl der erstmaligen Zahlungsausfälle lag rund zwölf Prozent über dem Vorjahreswert. Die Privatinsolvenzanträge wuchsen um 8,3 % auf rund 88.000, und die Zahl der Pfändungsschutzkonten erreichte mit 2,82 Millionen einen Höchststand. Regional verzeichneten Bremen (11,2 %), Berlin (10,1 %) und Nordrhein-Westfalen (9,9 %) die höchsten Anteile betroffener Verbraucher, während Bayern (6 %) und Baden-Württemberg (6,6 %) die niedrigsten Quoten aufwiesen. Kleinkredite unter 1.000 Euro stiegen um elf Prozent auf 7,5 Millionen Verträge, unter anderem wegen der zunehmenden Nutzung von Buy-Now-Pay-Later-Angeboten im Onlinehandel, während größere Ratenkredite über 1.000 Euro um zwei Prozent zurückgingen. Das Hypothekengeschäft legte kräftig zu: Die Zahl neuer Immobilienkredite stieg um 25 % auf 1,12 Millionen, das Darlehensvolumen um 21 % auf 177,9 Milliarden Euro.
Fast Retailing erzielt Rekordumsatz und steigert Gewinn deutlich
Fast Retailing, der Mutterkonzern von Uniqlo, hat für das Geschäftsjahr 2026 Rekordzahlen vorgelegt: Der Umsatz stieg um 16,6 % auf 3,96 Billionen Yen (22,39 Mrd. Euro), der operative Gewinn um 30,4 % auf 718,4 Mrd. Yen (4,06 Mrd. Euro). Der Nettogewinn legte um 25,3 % auf 542,5 Mrd. Yen (3,07 Mrd. Euro) zu – das fünfte Rekordjahr in Folge. Treiber war die internationale Expansion, insbesondere in Europa und Nordamerika: Das internationale Uniqlo-Geschäft wuchs um 26,2 %, Europa um 38,7 % und Nordamerika um 34,6 %. Erstmals übertraf der gemeinsame Umsatz von Europa und Nordamerika den von Greater China und anderen asiatischen Märkten. Auch Japan und Greater China verzeichneten Zuwächse. Für 2027 prognostiziert der Konzern weiteres Wachstum mit einem Umsatz von 4,45 Billionen Yen und zweistelligen Zuwächsen in den internationalen Märkten.
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