Beobachtetes Signal · 6. Nov. 2023 · IPO Preparation · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Klarna bereitet sich mit neuer UK-Holding auf Börsengang vor
Das schwedische Buy-Now-Pay-Later-Fintech Klarna hat eine rechtliche Umstrukturierung zur Gründung einer neuen britischen Holdinggesellschaft eingeleitet, die laut einem Sprecher einen wichtigen ersten Schritt zu einem potenziellen Börsengang darstellt. Die seit über zwölf Monaten geplante administrative Änderung bedarf der Zustimmung der Aktionäre und hat keine Auswirkungen auf das schwedische Geschäft oder die Mitarbeitenden; die Holding untersteht weiterhin der schwedischen Finanzaufsicht und behält ihre schwedische Banklizenz. Zuerst berichtete Bloomberg über diesen Schritt. Berichten von Sky News zufolge könnte Klarna innerhalb von Monaten für ein Listing bereit sein und eine Bewertung von über 15 Milliarden US-Dollar anvisieren – deutlich über den 6,7 Milliarden US-Dollar der Downround von 2022, aber weit entfernt vom Höchststand von 45,6 Milliarden US-Dollar im Jahr 2021. Das Unternehmen meldete kürzlich geringere Verluste, führte Kosteneinsparungen unter anderem auf KI-Tools wie ChatGPT zurück und positioniert sich zunehmend als Shopping-Ökosystem statt als reiner BNPL-Anbieter.
Klarnas potenzieller Börsengang ist ein bedeutendes Finanzereignis für ein großes europäisches Fintech im BNPL- und Zahlungsverkehrsbereich, das für E-Commerce und Handelsinfrastruktur relevant ist, jedoch nur begrenzte direkte Auswirkungen auf das operative Kerngeschäft im Bereich AdTech hat.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Klarna hat eine rechtliche Umstrukturierung zur Gründung einer neuen UK-Holding als ersten Schritt zu einem potenziellen Börsengang eingeleitet.
- Die Gründung der Holdinggesellschaft erfordert die Zustimmung der Aktionäre und ist seit über 12 Monaten in Planung.
- Laut Sky News könnte Klarna bei einem potenziellen Börsengang eine Bewertung von über 15 Milliarden US-Dollar anstreben.
- Klarnas Bewertung lag nach der Downround im Jahr 2022 bei rund 6,7 Milliarden US-Dollar (nach 45,6 Milliarden im Jahr 2021).
- Klarna meldete kürzlich geringere Verluste und führt Kosteneinsparungen teilweise auf KI-Tools wie ChatGPT zurück.
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EU Inc: Lobby-Schlacht zwischen Startups, Notaren und Gewerkschaften
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EHI-Report: Mobile Wallets wachsen, Chats meist KI-gestützt
Der EHI E-Commerce-Report 2026, basierend auf 1.000 deutschen Online-Shops und Marktplätzen, zeigt eine breite Einführung mobiler Wallets: 97,2 % unterstützen sie, angeführt von PayPal mit 96,3 %. Apple Pay wuchs auf 49 % (vorher 37,8 %), Google Pay auf 32 % (vorher 23,1 %). Das neue Bezahlsystem Wero liegt nur bei 3 %. KI dominiert den Kundenservice: 77,9 % der vorhandenen Chat-Funktionen sind KI-gestützt, obwohl nur 40,8 % der Shops überhaupt einen Chat anbieten. Click & Collect bieten 34,6 % der Shops an, wobei 56 % davon Online-Zahlung ermöglichen. Präzise Lieferoptionen bleiben eine Nische, nur 3,4 % bieten persönliche Lieferzeitfenster an.
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