Beobachtetes Signal · 6. Jan. 2026 · Predictions · Quelle: https://chiefmartec.com/feed/ · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Jon Miller prognostiziert KI-getriebene B2B-GTM-Trends für das Jahr 2026
Jon Miller, Mitgründer und ehemaliger CMO von Marketo sowie CEO eines Stealth-KI-Startups, skizziert seine B2B-Go-To-Market-Prognosen für 2026. Er sieht 2026 als Übergangsjahr, in dem KI das MarTech-Umfeld massiv prägt: Marketer müssen künftig KI-Agenten als Teil von Buying Committees ansprechen, während schlüssige KI starre, regelbasierte Automatisierungen ablöst und die Journey Orchestration sich zu dynamischen KI-Playlists wandelt. Composable und Headless-Architekturen sowie Context Engineering gewinnen zwar an Bedeutung, bleiben 2026 bei vollständig composable Stacks jedoch unter 20 % Marktdurchdringung. E-Mail wandelt sich durch KI-Postfach-Filter von Owned zu Earned Media. Miller warnt vor der Kommodifizierung öffentlicher Intent-Signale, wodurch proprietäre First-Party-Signale wertvoller werden, und verweist auf wirtschaftliche Unsicherheiten. Er empfiehlt Investitionen in Signal-Fundamente, operationellen Kontext und menschliches Urteilsvermögen.
Die Thought Leadership eines etablierten MarTech-Experten skizziert konkrete kurzfristige KI-Verschiebungen wie Agenten, Reasoning-KI und Composability, die Vendor-Roadmaps, Plattformstrategien und GTM-Operationen im Jahr 2026 massiv beeinflussen werden.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Jon Miller ist Mitgründer und ehemaliger CMO von Marketo sowie aktueller Co-Founder und CEO eines Stealth-KI-Startups.
- Prognose: Marketer vermarkten 2026 an KI-Agenten in Buying Committees und bereiten strukturierte Informationen für diese auf.
- Prognose: Weniger als 20 % der B2B-Teams nutzen 2026 eine vollständig composable MarTech-Architektur, wobei der Mainstream bis 2030 erwartet wird.
- Prognose: Reasoning-KI ersetzt 2026 zunehmend regelbasierte Automatisierungen bei Datenmanagement, Lead Scoring und Journey Orchestration.
- Branchenberichte zeigen hohe KI-Nutzung 2025: 90 % der B2B-Käufer nutzten ChatGPT für Recherchen, 63 % der Marketer veröffentlichten KI-optimierten Content.
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Jon Millers Prognosen für B2B-Go-To-Market im Jahr 2026
Jon Miller, Mitgründer und ehemaliger CMO von Marketo sowie CEO eines Stealth-AI-Startups, hat seine Prognosen für die B2B-Go-To-Market-Strategien im Jahr 2026 veröffentlicht. Er prognostiziert, dass KI-Agenten künftig in Buying Committees einziehen und klassische, regelbasierte Automatisierungen durch Reasoning-Modelle abgelöst werden. Zudem erwartet er eine frühe Adaption von KI-gesteuerter Journey Orchestration, die konkrete Aktionen über individuelle Inhalte stellt, während die Transformation von Legacy-SaaS im Jahr 2026 hybrid verläuft. Miller betont zudem die steigende Bedeutung von operationellem Kontext für KI, die zunehmende Kommodifizierung öffentlicher Intent-Signale zugunsten proprietärer Daten sowie Veränderungen im E-Mail-Marketing durch KI-basierte Posteingangsfilter. Angesichts gesellschaftlicher und arbeitsmarktbezogener Unsicherheiten empfiehlt er den Aufbau robuster Daten-Signal-Fundamente und klare menschliche Verantwortlichkeit.
Jon Miller prognostiziert massive B2B-GTM-Verschiebungen durch KI bis 2026
Jon Miller, Mitgründer und ehemaliger CMO von Marketo sowie CEO eines Stealth-KI-Start-ups, hat auf Chiefmartec seine B2B-Prognosen für das Jahr 2026 veröffentlicht. Er geht davon aus, dass Vermarkter sich darauf einstellen müssen, KI-Agenten als Teil von Buying Committees anzusprechen, während schrittweise regelbasierte Automatisierungen durch fortschrittliche Reasoning-KI abgelöst werden. Erste KI-gesteuerte Journey-Orchestrierungen sollen zudem eine stärkere 1:1-Personalisierung ermöglichen. Miller erwartet, dass composable Martech Stacks bis 2030 zum Mainstream werden, aber 2026 erst von weniger als 20 Prozent der Teams eingesetzt werden. Zudem wird „Context Engineering“ als formale GTM-Disziplin entstehen. Er warnt, dass E-Mail-Marketing von Owned zu Earned Media übergehen wird, da KI-gesteuerte Posteingangsfilter Nachrichten vorsortieren. Öffentliche Intent-Signale dürften sich stark commoditisieren, während proprietäre First-Party-Signale echten Mehrwert (Alpha) generieren. Der Beitrag betont eine hybride, schrittweise Adaption im Jahr 2026 statt einer radikalen Gesamtkern-Transformation.
KI skaliert den falschen Teil der Go-to-Market-Strategie
Der Beitrag kritisiert, dass Marketing- und Vertriebsteams Künstliche Intelligenz primär zur Erhöhung des Volumens einsetzen – etwa für massenhafte E-Mails und Prospecting –, statt die Vorbereitungsarbeit für den beziehungsorientierten Vertrieb zu optimieren. Unter Berufung auf Branchenstudien (Salesforce, 6sense, Gartner, ZoomInfo) wird deutlich, dass B2B-Käufer den Kaufprozess meist selbst initiieren und KI-Erkenntnisse durch menschliche Experten validieren lassen wollen. Zudem werden Abschlüsse stark durch Bekanntheit und bestehende Beziehungen geprägt. Der empfohlene Ansatz besteht darin, KI für die Automatisierung von Recherche, Signalsynthese, Datenanreicherung und Priorisierung zu nutzen, während Menschen Storytelling, Urteilsvermögen und den Beziehungsaufbau steuern. Account-Based Marketing im 1:1-Format und signalbasierte Erlebnisse werden als wertvollste GTM-Ansätze positioniert, bei denen Maschinen die Vorarbeit leisten und Menschen Vertrauen wahren.
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