Beobachtetes Signal · 6. Dez. 2021 · Survey / Insights · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Fachkräfte fordern Diversität: Unternehmen fehlen oft konkrete Strategien
Laut dem Monster Insights Report 2021 in Kooperation mit YouGov gewinnt Diversität bei der Jobsuche stark an Bedeutung. Rund die Hälfte aller Jobseekers bevorzugt Arbeitgeber, die aktiv Diversität fördern, während 25 Prozent diesen Faktor als sehr wichtig erachten. Etwa 58 Prozent bewerten ein starkes Employer Branding zum Thema Toleranz als Vorteil, und 52 Prozent sind überzeugt, dass diverse Teams leistungsstärker arbeiten. Besonders stark ist das Bewusstsein bei Jüngeren ausgeprägt: 69 Prozent der 18- bis 24-Jährigen und 58 Prozent der 25- bis 34-Jährigen beziehen Diversität in ihre Arbeitgeberwahl ein. Dennoch mangelt es in der Praxis an Umsetzung. So verfolgen 39 Prozent der Unternehmen bislang keine Diversitäts- und Inklusionsstrategien. Lediglich 22 Prozent haben ihr Recruiting entsprechend angepasst, während 31 Prozent zeitnahe und 12 Prozent Implementierungen im Laufe des Jahres planen. Expert:innen fordern ganzheitliche Ansätze jenseits reiner Marketingmaßnahmen und betonen die Bedeutung von Transparenz und authentischem Employer Branding.
Die Studie unterstreicht die wachsende Relevanz von DEI und Employer Branding im modernen Recruiting. Dies verdeutlicht den Handlungsbedarf für Unternehmen, erzeugt jedoch keine direkten Plattform- oder Technologieänderungen im Markt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- 39% der Unternehmen verfolgen keine Diversitäts- und Inklusionsstrategien.
- 22% haben ihre Recruiting-Prozesse auf Diversität ausgerichtet.
- 31% planen zeitnah die Implementierung von Diversity-Maßnahmen.
- 12% planen entsprechende Maßnahmen noch innerhalb dieses Jahres.
- 50% der Jobseekers bevorzugen Arbeitgeber mit Fokus auf Diversität; 25% halten dies für sehr wichtig.
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
B2B-Werbung muss das Wochenende nutzen
David Bradford von Bloomberg Media argumentiert, dass B2B-Werbetreibende Chancen verpassen, wenn sie ihre Kampagnen nur auf die Arbeitswoche beschränken. In einer Welt, in der Arbeit und Leben verschwimmen, sind Entscheidungsträger immer 'on', aber in unterschiedlichen Mindsets, besonders am Wochenende. Bradford hebt das Weekend-Angebot von Bloomberg hervor, das tiefgründige, reflektierte Inhalte bietet und ein wachsendes Publikum von Führungskräften anzieht. Er zitiert YouGov-Daten, die Lenovos erfolgreiche B2B-Aktivierung während der Weltmeisterschaft zeigen und belegen, dass breitere Platzierungen funktionieren können. Er ermutigt Werbetreibende, dem Publikum in Premium-Umgebungen wie Podcasts, LinkedIn und OOH zu folgen und es dann zu erreichen, wenn es mehr Raum zum Nachdenken hat. Der Artikel ist ein Meinungsbeitrag, der für eine Verlagerung der B2B-Mediaplanung hin zu Wochenend-Platzierungen als Prime-Time-Gelegenheit plädiert.
Ad Awareness zurück in der Effektivitätsplanung
Eine neue Studie von Thinkbox, Ebiquity, WPP Media und Gain Theory, präsentiert auf der IPA Effectiveness Conference, analysiert 1.478 Marken und 328.000 Beobachtungen und argumentiert, dass Ad Awareness ein wertvoller Frühindikator in der Werbeeffektivität ist, nicht nur eine veraltete Metrik. Die Forschung zeigt, dass Ad Awareness 17% der Markenerwägung erklärt, davon nur 6% direkt, während 11% indirekt über verbesserte Markenwahrnehmungen wirken. Sie berichtet auch über kategoriespezifische Auswirkungen, z.B. 69% bei QSR-Lieferung und 62% bei Lotterien. Der Autor Andrew Tindall empfiehlt Vermarktern, Ad Awareness wieder als KPI einzuführen und sie mit Aufmerksamkeit und Emotion in der Effektivitätsplanung zu balancieren.
Studie: Games helfen vielen Spielern gegen Einsamkeit
Eine repräsentative Umfrage von game – Verband der deutschen Games-Branche und YouGov zeigt, dass Computer- und Videospiele für viele Menschen in Deutschland eine wichtige soziale Rolle spielen. 42 Prozent der Spieler (rund 20 Millionen Menschen) nutzen Spiele, um mit Freunden, Bekannten oder Familie in Kontakt zu bleiben. 73 Prozent glauben, dass Spiele helfen können, sich weniger einsam zu fühlen, und 76 Prozent sehen in Spielen eine Möglichkeit, Gleichgesinnte kennenzulernen. Die Umfrage, durchgeführt vom 21. bis 28. Juli 2026 mit 2.109 Teilnehmern ab 16 Jahren, ergab außerdem, dass 81 Prozent der Befragten Spiele als verbindendes Hobby für verschiedene Altersgruppen betrachten. Der game-Verband hebt diese Ergebnisse im Zusammenhang mit dem Weltgesundheitstag am 10. Oktober hervor und betont die Bedeutung sozialer Kontakte in Gaming-Communitys.
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