Beobachtetes Signal · 29. Apr. 2026 · Product Launch · Quelle: techcrunch · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Von Jack Dorsey unterstützte Vine-Neuauflage Divine offiziell gestartet
Divine, eine Neuauflage von Vine mit Unterstützung von Jack Dorseys Non-Profit-Organisation „and Other Stuff“, wurde am 29. April 2026 offiziell im App Store, bei Google Play und im Nostr-basierten Zapstore veröffentlicht. Das von Evan Henshaw-Plath entwickelte Projekt reaktiviert rund 500.000 archivierte Vine-Videos von etwa 100.000 Original-Creators und ermöglicht neue, sechsekündige Loop-Beiträge. Die App ist als Public Benefit Corporation ohne aktuelles Umsatzmodell strukturiert. Um Authentizität zu wahren, schließt Divine KI-generierte Inhalte strikt aus: Nutzer müssen Videos direkt in der App aufnehmen oder Uploads über den C2PA-Herkunftsstandard verifizieren. Die Plattform basiert auf dem offenen Social-Protocol Nostr, experimentiert mit der Integration des AT Protocol und prüft künftige Unterstützung für ActivityPub, um offene Protokolle und die Kontrolle der Creator zu fördern.
Eine neue Social-Plattform belebt ein großes Creator-Archiv wieder und setzt auf offene Protokolle sowie C2PA-Verifizierung. Trotz aktuell fehlender Werbemonetarisierung dient sie als potenzieller Testlauf für dezentrale Alternativen zu Walled Gardens.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Divine startete am 29. April 2026 für den App Store, Google Play und den Nostr-basierten Zapstore.
- Das Projekt wurde durch die Non-Profit-Organisation „and Other Stuff“ finanziert, die im Mai 2025 von Twitter-Mitgründer Jack Dorsey ins Leben gerufen wurde.
- Divine hostet rund 500.000 wiederhergestellte Vine-Videos von fast 100.000 Original-Creators aus Archive-Team-Backups.
- Divine verlangt In-App-Aufnahmen oder eine Verifizierung über den C2PA-Standard, um KI-generierte Inhalte auszuschließen.
- Die App basiert auf dem offenen Social-Protocol Nostr, integriert das AT Protocol und ActivityPub und verzichtet zum Start auf ein Monetarisierungsmodell.
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Ehemalige Twitter-Architekten launchen Vine-Nachfolger Divine ohne KI
Divine, eine neue App für sechsekündige Loop-Videos von Evan Henshaw-Plath alias Rabble und mit Finanzierung durch Jack Dorsey, startet nach rund neunmonatiger Entwicklung am 20. August 2026 öffentlich. Die unabhängige Plattform positioniert sich als Wiederbelebung des klassischen Vine-Formats, hostet über 2,5 Millionen alte Vine-Videos und verbietet KI-generierte Inhalte ausdrücklich. Das auf dem offenen Nostr-Protocol basierende Netzwerk verzichtet auf algorithmische Empfehlungssysteme und integriert kommerzielle Optionen von Beginn an; Taco Bell fungiert als erster Markenpartner mit exklusivem Frühzugang für Kunden. Die App setzt auf Creator-Ownership und Transparenz, trifft im Kurzvideo-Segment jedoch auf eine enorme Marktdominanz von TikTok, YouTube und Instagram.
DiVine, der Vine-Nachfolger, schließt Werbung nicht aus
DiVine, eine von Evan Henshaw-Plath geleitete und von Vine inspirierte App, ging im August 2026 an den Start und bietet sechssekündige Loop-Videos sowie einen „Classic“-Tab mit über zwei Millionen wiederhergestellten Original-Vine-Clips. Die Plattform wird von Jack Dorsey finanziert, der Berichten zufolge keine Anteile hält, und basiert auf dem dezentralen Nostr-Protokoll. DiVine verlangt, dass Nutzer Clips in der App aufnehmen oder einen C2PA-Herkunftsnachweis erbringen; als KI-generiert erkannte Inhalte werden blockiert. Das Unternehmen prüft Monetarisierungsoptionen wie kostenpflichtige Dienste und Werbung, wobei CMO Alice Chan betonte, man sei Werbeformaten gegenüber aufgeschlossen, strebe jedoch native Markeninhalte an. Zu den frühen Markenaktivitäten zählt eine Retrospektivkampagne von Taco Bell, die die App vor dem offiziellen Launch bewarb. Branchenbeobachter äußern indessen Zweifel an der Moderation von KI-Inhalten und der langfristigen wirtschaftlichen Nachhaltigkeit ohne Werbeeinnahmen.
Yapily-Chef hält sich bei Open-Banking-Konsolidierung zurück
Yapily, ein britisches Open-Banking-Infrastruktur-Startup mit Lakestar-Beteiligung, meldete verbesserte Finanzzahlen für 2025: Der Umsatz stieg von 6,7 Mio. £ auf 16,7 Mio. £, und der Verlust von 16,2 Mio. £ wandelte sich in einen Gewinn von 355.000 £. CEO Stefano Vaccino führt das Wachstum auf eine schlanke Organisation und höhere Einnahmen von Bestandskunden wie Revolut, Intuit, Adyen und Google zurück. Das seit 2025 profitable Unternehmen hatte zuletzt 2021 eine Series-B-Finanzierung über 51 Mio. $ unter Führung von Sapphire Ventures erhalten. Angesichts der erwarteten Konsolidierung im Open-Banking-Sektor erklärte Vaccino, man wolle sich vorerst zurückhalten und auf organisches Wachstum setzen. Er verwies auf kommende Treiber wie Commercial Variable Recurring Payments (CVRPs) und das EU-Regelwerk Financial Data Access (FiDA) sowie auf jüngste Übernahmen wie Paypoints Kauf von obconnect und TrueLayers Übernahmen von in3 und Zimpler.
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