Beobachtetes Signal · 9. Feb. 2023 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Instagram testet das Teilen von Reels exklusiv für Follower
Instagram testet eine neue Funktion, mit der Nutzer Reels exklusiv für ihre bestehenden Follower veröffentlichen können. Entdeckt wurde das Feature von dem bekannten Reverse Engineer Alessandro Paluzzi, der Screenshots von drei Veröffentlichungsoptionen veröffentlichte: öffentlich, enge Freunde oder ausschließlich für Follower. Eine offizielle Bestätigung von Meta steht noch aus, und es ist unklar, ob Nicht-Follower solche Inhalte unter bestimmten Bedingungen sehen können. Branchenexperten weisen darauf hin, dass diese Option Creator dabei unterstützen könnte, gezielt Anreize für das Follower-Wachstum zu schaffen und exklusive Gewinnspiele durchzuführen, auch wenn dies die organische Reichweite einschränkt. Der Fund unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Plattform, Creator-Tools und die Kontrolle über die Zielgruppenansprache kontinuierlich weiterzuentwickeln. Zudem wird im Zuge dessen auf laufende Experimente mit kostenpflichtigen Verifizierungsprozessen bei Meta verwiesen, deren konkrete Einführungstermine noch nicht feststehen.
Technische Produktänderung auf einer führenden Social-Media-Plattform (Instagram/Meta), die direkte Auswirkungen auf die Engagement-Strategien von Creators und Marken hat.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Alessandro Paluzzi entdeckte einen Instagram-Test für eine auf Follower begrenzte Reels-Veröffentlichung.
- Screenshots zeigen drei Optionen: Öffentlich, Enge Freunde sowie die neue Option Nur für Follower.
- Eine offizielle Ankündigung von Instagram fehlt bisher; Details zur Sichtbarkeit für Nicht-Follower sind unklar.
- Experten sehen in der Funktion ein Mittel zur Wachstumsförderung und für exklusive Creator-Kampagnen.
- Meta evaluiert parallel kostenpflichtige Verifizierungsoptionen ohne konkrete Rollout-Details.
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Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
AWNY & Jupiter Fest: Agentic Ads und Open Web im Fokus
Die Advertising Week New York und das erste Jupiter Festival Miami zeigten die Branchenentwicklung hin zu agentischer Werbung und die Besorgnis über die Zukunft des Open Web. Zu den wichtigsten Ankündigungen gehörten Tiktoks Off-Platform-Werbeexpansion und ein neuer KI-Einkaufsagent, Metas Test eines KI-Kampagnenassistenten und die Einführung visueller Anzeigen durch OpenAI. Die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount im Wert von 110 Milliarden Dollar wurde abgeschlossen und bildet nun Skydance. Zentrale Themen waren die Bedrohung des Publisher-Traffics durch KI, der Aufstieg von KI-Sichtbarkeitstools, das frühe Stadium des agentischen Medienkaufens, ungelöste Cross-Platform-Messung und der boomende Sport- und Retail-Media-Sektor. Zu den Deals gehörten PubXs Übernahme von Compliant und eine 5-Millionen-Dollar-Series-A sowie OpenAIs gemeldete 30-Milliarden-Dollar-Runde mit BlackRock und Investoren aus den VAE.
ICANN erhält 1.615 Anträge für neue Top-Level-Domains
Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat erstmals seit 2012 wieder Anträge für neue generische Top-Level-Domains (gTLDs) angenommen. Insgesamt wurden 1.615 Anträge von 481 Antragstellern eingereicht, mit einem starken Fokus auf KI-bezogene Domains. Zehn Unternehmen, darunter Meta und OpenAI, bewarben sich um .agent, sieben um .agi und sechs um .asi. Meta reichte 21 Anträge ein, darunter .instagram und .threads, während OpenAI 15 Anträge stellte, darunter .chatgpt und .codex. Auch deutsche Unternehmen wie Adidas, Biontech und Allianz bewarben sich um markenbezogene Domains. Die Antragsgebühr kann bis zu 227.000 US-Dollar pro Domain betragen. Der Artikel hebt auch den finanziellen Erfolg von Ländercode-Domains wie .ai hervor, die Anguilla bis November 2025 rund 59 Millionen Euro einbrachte.
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