Beobachtetes Signal · 14. Mai 2025 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Instagram testet sekundengenaue Like-Zeitpunkte für Reels in Insights
Instagram erprobt eine neue Metrik innerhalb seiner Insights, die den exakten Zeitstempel anzeigt, an dem ein Nutzer während eines Reels auf 'Gefällt mir' tippt. Laut Berichten von reblmedia und Evelien Langeveld via Threads bietet diese Funktion Creatorn und Marken präzises Feedback zu besonders aktivierenden Videoinhalten. Dies ermöglicht eine gezielte Content-Optimierung und schnellere Identifikation resonanzstarker Segmente. Parallel testet die Meta-Plattform weitere Reels-Funktionen, darunter 'Blend Feeds' für gemeinsam erstellte Feeds in Direct Messages sowie passwortgeschützte 'Unlockable Reels' für exklusiven Content. Zudem erhielt das interne Bearbeitungstool 'Edits' ein Update zur Beat-synchronen Audio-Ausrichtung von Clips. Obwohl sich die Features noch im Teststadium befinden, eröffnen die granulareren Daten und neuen Formate strategische Potenziale für Marken und Creator auf Instagram und Threads.
Relevante Neuerung für die Content-Optimierung durch granulare Engagement-Daten, jedoch kein grundlegendes Plattform-Update.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Instagram testet Insights-Metrik zur sekundengenauen Erfassung von Likes innerhalb von Reels.
- Entdeckung wurde zuerst von reblmedia und Evelien Langeveld auf Threads geteilt.
- Pilotprojekt für 'Unlockable Reels' ermöglicht passwortgeschützte, exklusive Videoinhalte.
- Neue 'Blend Feeds'-Funktion erlaubt das Co-Kurieren von Feeds mit Freunden in DMs.
- Video-Editor 'Edits' erhält Update zur automatisierten Synchronisation von Clips auf Audio-Beats.
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Kabel-Nachrichten-Bundles im App Store; Grindr beilegt Datenschutzklage
Diese AdExchanger-Zusammenfassung beleuchtet aktuelle Branchenthemen. MS NOW, ehemals MSNBC, hat eine Abonnement-App für 7,99 US-Dollar pro Monat eingeführt, die ein Bundle mit Calm sowie exklusive Live-Q&A-Zugänge zu Moderatoren umfasst. Grindr hat sich bereit erklärt, 35 Millionen US-Dollar zur Beilegung einer britischen Klage zu zahlen, in der dem Dating-Dienst vorgeworfen wurde, Nutzerdaten – darunter den HIV-Status – vor seiner Übernahme im Jahr 2020 an Advertiser verkauft zu haben. Berichten zufolge zeichnen LG Smart TVs selbst im Standby-Modus Audio auf und scannen WLAN-Netzwerke, was Datenschutzbedenken hinsichtlich Automatic Content Recognition (ACR) schürt. Weitere Meldungen betreffen OpenAIs Werbeambitionen, Agenturreaktionen auf die FTC-Klage gegen Amazon, prädiktive Polizeiarbeit des DHS, CSAM-Werbeprobleme bei Meta sowie neue Führungskräfte bei Fluent, Precise und My Code.
Precise.ai sichert sich 7 Millionen US-Dollar für programmatische Audits
Das von den AdTech-Veteranen Spencer Potts und Adam Helfgott gegründete Startup Precise.ai hat eine Seed-Runde über 7 Millionen US-Dollar eingesammelt, angeführt von Blockchange Ventures und Lasagna, mit Beteiligung von 3C Ventures und Click Ventures. Das Unternehmen, das ursprünglich eine Blockchain-basierte Consent-Infrastruktur entwickelte, fokussiert sich nun auf die Anwendung sogenannter „Decisioning Economics“ für den programmatischen Einkauf. Durch die Verarbeitung von Log-Level-Daten aus Demand-Side-Platforms und AdTech-Systemen führt die Plattform Beitragsanalysen durch, um zu quantifizieren, wie sich einzelne Targeting-, Bidding- und Supply-Entscheidungen auf Kosten und Performance auswirken. Precise.ai führt derzeit sechs Piloten mit großen Media-Käufern durch, steht im Austausch mit Mediaocean und plant, das frische Kapital für den Proof-of-Concept bei namhaften Werbetreibenden sowie für den Ausbau des achtköpfigen Teams zu nutzen.
Ehemaliger Straftäter gründet KI-Jobplattform für Ex-Häftlinge
Richard Bronson, ehemaliger Partner bei Stratton Oakmont, der wegen Wertpapierbetrugs im Gefängnis saß, hat Commissary Club gegründet, eine beschäftigungsorientierte Social-Media-Plattform für Ex-Häftlinge. Die Plattform nutzt KI, um Nutzern bei der Suche nach Arbeit und Wohnraum, dem Zugang zu Sozialleistungen und dem Aufbau einer Gemeinschaft zu helfen. Bronsons Erfahrung, nach der Entlassung für Arbeitgeber 'radioaktiv' zu sein, inspirierte das Unternehmen. Die Website bietet zunächst kostenlose Bewerbungen an und verlangt danach eine Gebühr. Commissary Club wurde für die Startup Battlefield 200 von TechCrunch beim Disrupt 2026 ausgewählt. Das Startup besteht aus zwei Personen, mit Co-Gründer Roman Kissin, ehemaliger CTO von LexisNexis.
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