Beobachtetes Signal · 21. Dez. 2023 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Instagram testet öffentlich sichtbare Share Counts für ausgewählte Accounts
Instagram hat begonnen, bei ausgewählten Accounts öffentlich sichtbare Share Counts zu testen, die als numerischer Wert neben dem Papierflieger-Icon auf Beiträgen angezeigt werden. Die Funktion ist derzeit auf eine kleine Anzahl von Marken beschränkt und noch nicht für alle Posts verfügbar. Unklar bleibt, wie die Metrik genau berechnet wird und ob Shares aus Stories, Direct Messages oder externen Kanälen einfließen. Der öffentliche Share Count könnte Shares als zentralen KPI im Social-Media-Ökosystem stärken und Content-Strategien maßgeblich beeinflussen. Dies deckt sich mit der strategischen Fokussierung von Instagram auf direkte Nutzerinteraktionen, wobei CEO Adam Mosseri die wachsende Bedeutung von Direct Messages und Stories betont hat. Ob Marken die Möglichkeit erhalten werden, die Anzeige zu verbergen, ist noch unklar. Auch auf Threads wird angeblich ein vergleichbares Feature getestet.
Wichtiger, plattformübergreifender Feature-Release von Meta (Instagram), der die Engagement-Metriken und Content-Strategien im Social-Media-Ökosystem nachhaltig beeinflusst.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Erste Accounts auf Instagram zeigen öffentlich sichtbare Share Counts neben dem Papierflieger-Icon.
- Die Funktion ist derzeit ein Test, der auf eine kleine Anzahl von Accounts und Marken begrenzt ist.
- Die genaue Berechnung der Metrik (Einbezug von Stories, Direct Messages, externen Shares) ist unklar.
- Instagram-CEO Adam Mosseri betont die wachsende Bedeutung von Direct Messages und Stories.
- Threads testet ebenfalls eine vergleichbare Funktion zur Anzeige von Share Counts.
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Google passt EU-Suche nach Strafe an; Ikea launcht Skyrim-Ad-Mod
Nach einer EU-Strafe in Höhe von 460 Millionen Euro passt Google seine europäischen Suchergebnisse an, um den Vorgaben des Digital Markets Act (DMA) zu entsprechen. Künftig werden Links konkurrierender Spezialsuchmaschinen vor Sponsored Placements ausgespielt und dynamische Preisangaben ausgeblendet. Parallel dazu verdeutlicht eine neue Kampagne von Ikea den Trend zu Branded Gaming Content: Das Unternehmen veröffentlichte eine gesponserte Mod für Skyrim mit einem sprechenden Kallax-Regal, was zugleich Microsofts Bestrebungen zur Monetarisierung eigener Gaming-IPs unterstreicht. Zudem thematisiert der Bericht personelle Konsequenzen nach einer umstrittenen Werbekooperation zwischen Callaway und Good Good Golf, die zu Rücktritten in Führungsetagen beider Unternehmen führte, eine Entschuldigung für eine Polymarket-Werbung sowie die erweiterte Prüfung der geplanten Fox-Roku-Fusion durch das US-Justizministerium (DOJ).
UTA als Streaming App im State of Streaming Verzeichnis gelistet
Das Publisher-Portal State of Streaming führt UTA als Streaming-App in seinem Firmenverzeichnis und verlinkt auf die offizielle Website unitedtalent.com. Die Profilseite bündelt zugehörige Berichterstattungen und Exklusivinhalte, darunter den Verweis auf eine Adweek-Studie sowie eine Podcast-Episoden mit Jon Schulz, CMO von Viant. Zudem wird das kostenlose E-Book „The 2026 Advertiser's Guide to Streaming TV“ beworben. Bei dem Eintrag handelt es sich um ein reines Unternehmensprofil und nicht um eine eigenständige Nachrichtenmeldung. Die Seite bietet Navigationslinks zu verschiedenen Artikeln und Ressourcen der Plattform. Das Copyright des Publishers ist auf das Jahr 2026 datiert.
OpenAI testet Exclusion Targeting für ChatGPT Ads
OpenAI testet derzeit mit einer ausgewählten Gruppe von Werbetreibenden eine Negativ-Targeting-Funktion (Exclusion Targeting) für sein ChatGPT-Ads-System. Dies bestätigte Unternehmenssprecherin Taya Christianson gegenüber Adweek. Das Feature soll es Advertisern ermöglichen, spezifische Chat-Kontexte für die Anzeigenausspielung auszuschließen. Es befindet sich noch in der Entwicklung; ein offizieller Rollout-Termin steht bisher nicht fest. Das im Februar 2026 gestartete und am 24. August 2026 auf Deutschland sowie 30 weitere Märkte ausgeweitete Anzeigenformat erscheint unterhalb von Modellantworten und umfasst Bild-Creatives, Unternehmensnamen, Favicon, Titel, Beschreibung sowie Landingpage-Links. Zuletzt äußerten Media Buyer sowie ein AI-Visibility-Anbieter Bedenken hinsichtlich mangelnder Transparenz, eingeschränkter Placement-Kontrollen und der Komplexität, ChatGPT Zielgruppen präzise vorzugeben. OpenAI verzeichnet über 900 Millionen wöchentlich aktive Nutzer, von denen ein Großteil über die werbefinanzierte Gratis-Version zugreift.
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