Beobachtetes Signal · 23. Juni 2025 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Instagram testet Explore-Funktion für Stories zur Reichweitensteigerung
OnlineMarketing.de berichtet, dass Instagram eine dedizierte Explore-Funktion für Stories testet, die öffentliche, ähnliche Inhalte direkt innerhalb der Story-Oberfläche anzeigt. In frühen Tests erscheint ein Lupe-Symbol mit der Beschriftung „Ähnliche Stories entdecken“ unter dem Namen des Creators und schlägt öffentliche Stories von bisher unbekannten Accounts vor. Ein Tipp auf den Call-to-Action leitet Nutzer zu diesen vergleichbaren Inhalten weiter, wodurch die Reichweite über das bestehende Publikum hinaus ausgedehnt werden kann. Der Test ist derzeit stark limitiert und noch nicht für alle Nutzer verfügbar; ein offizieller Rollout-Zeitplan ist unklar. Meta experimentiert bereits seit 2016 mit Story-Inhalten im Explore-Bereich. Das neue Feature soll die Entdeckung und das Engagement fördern und könnte langfristig den Weg für zielgerichtete Werbung oder Monetarisierungsoptionen im Explore-Kontext ebnen, wenngleich eine breitere Einführung zum aktuellen Zeitpunkt ungewiss bleibt.
Ein bedeutender Plattform-Test mit potenziellen Auswirkungen auf organische Reichweite, Content-Discovery und zukünftige Werbemöglichkeiten in Instagram Stories.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Instagram testet eine Explore-Funktion für Stories, die öffentliche und ähnliche Inhalte einbindet.
- Ein Lupe-Symbol mit dem CTA „Ähnliche Stories entdecken“ erscheint in Testversionen unter dem Creator-Namen.
- Das Antippen zeigt öffentliche Stories von unbekannten Accounts und bricht so die klassische Audience-Grenze auf.
- Der Test ist aktuell limitiert, wobei Details zum Rollout und zur allgemeinen Verfügbarkeit noch ausstehen.
- Das Feature stärkt die Discovery auf Instagram und könnte perspektivisch neue Monetarisierungs- und Ad-Optionen eröffnen.
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Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
AWNY & Jupiter Fest: Agentic Ads und Open Web im Fokus
Die Advertising Week New York und das erste Jupiter Festival Miami zeigten die Branchenentwicklung hin zu agentischer Werbung und die Besorgnis über die Zukunft des Open Web. Zu den wichtigsten Ankündigungen gehörten Tiktoks Off-Platform-Werbeexpansion und ein neuer KI-Einkaufsagent, Metas Test eines KI-Kampagnenassistenten und die Einführung visueller Anzeigen durch OpenAI. Die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount im Wert von 110 Milliarden Dollar wurde abgeschlossen und bildet nun Skydance. Zentrale Themen waren die Bedrohung des Publisher-Traffics durch KI, der Aufstieg von KI-Sichtbarkeitstools, das frühe Stadium des agentischen Medienkaufens, ungelöste Cross-Platform-Messung und der boomende Sport- und Retail-Media-Sektor. Zu den Deals gehörten PubXs Übernahme von Compliant und eine 5-Millionen-Dollar-Series-A sowie OpenAIs gemeldete 30-Milliarden-Dollar-Runde mit BlackRock und Investoren aus den VAE.
ICANN erhält 1.615 Anträge für neue Top-Level-Domains
Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat erstmals seit 2012 wieder Anträge für neue generische Top-Level-Domains (gTLDs) angenommen. Insgesamt wurden 1.615 Anträge von 481 Antragstellern eingereicht, mit einem starken Fokus auf KI-bezogene Domains. Zehn Unternehmen, darunter Meta und OpenAI, bewarben sich um .agent, sieben um .agi und sechs um .asi. Meta reichte 21 Anträge ein, darunter .instagram und .threads, während OpenAI 15 Anträge stellte, darunter .chatgpt und .codex. Auch deutsche Unternehmen wie Adidas, Biontech und Allianz bewarben sich um markenbezogene Domains. Die Antragsgebühr kann bis zu 227.000 US-Dollar pro Domain betragen. Der Artikel hebt auch den finanziellen Erfolg von Ländercode-Domains wie .ai hervor, die Anguilla bis November 2025 rund 59 Millionen Euro einbrachte.
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