Beobachtetes Signal · 23. Juni 2025 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Instagram testet KI-Songs und neue Audio-Funktionen für Reels
Instagram erprobt neue Musik-Features für Reels, um Creator und Marken gezielt bei der Nutzung aktueller Trends zu unterstützen. Eine neue Ansicht für 'Topaktuelle Audios' hebt Songs und Sounds hervor, die an Fahrt aufnehmen, inklusive einer Zählung der verwendeten Reels. In einer Betaversion zeigt der Bereich 'Bei deinen Followern beliebt' Audios an, die beim eigenen Publikum besonders gut ankommen. Parallel plant die Plattform, KI-generierte Songs als Soundtracks zuzulassen, was den generellen Trend zu KI-gestützten Kreativwerkzeugen unterstreicht. Die Neuerungen zielen darauf ab, die Content Discovery zu verbessern, datenbasierte Musikentscheidungen zu ermöglichen und die Reichweite sowie das Engagement zu steigern. Die Funktionen befinden sich derzeit im Test und sind noch nicht für alle Nutzer verfügbar. Flankierend testet Instagram weitere Features zur Ausweitung der Audio- und Content-Entdeckung in Stories und Reels.
Wichtiger Plattformtest von KI-Musikfunktionen und Trend-Audio-Tools, der die Creator-Reichweite und die Content Discovery direkt beeinflusst.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Instagram testet eine Ansicht für 'Topaktuelle Audios', die Trend-Songs in Reels anzeigt.
- Das Feature beinhaltet Reel-Zählungen pro Song und ergänzt in der Beta einen Reiter für Follower-Präferenzen.
- Instagram-CEO Adam Mosseri bestätigte, dass künftig auch KI-generierte Songs als Reels-Soundtracks nutzbar sein werden.
- Der Betazugriff ist auf ausgewählte Accounts beschränkt und noch nicht flächendeckend verfügbar.
- Die Änderungen sollen Creatorn helfen, ihre Musikauswahl zielgruppengenau zu steuern und die Content Discovery zu verbessern.
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Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
AWNY & Jupiter Fest: Agentic Ads und Open Web im Fokus
Die Advertising Week New York und das erste Jupiter Festival Miami zeigten die Branchenentwicklung hin zu agentischer Werbung und die Besorgnis über die Zukunft des Open Web. Zu den wichtigsten Ankündigungen gehörten Tiktoks Off-Platform-Werbeexpansion und ein neuer KI-Einkaufsagent, Metas Test eines KI-Kampagnenassistenten und die Einführung visueller Anzeigen durch OpenAI. Die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount im Wert von 110 Milliarden Dollar wurde abgeschlossen und bildet nun Skydance. Zentrale Themen waren die Bedrohung des Publisher-Traffics durch KI, der Aufstieg von KI-Sichtbarkeitstools, das frühe Stadium des agentischen Medienkaufens, ungelöste Cross-Platform-Messung und der boomende Sport- und Retail-Media-Sektor. Zu den Deals gehörten PubXs Übernahme von Compliant und eine 5-Millionen-Dollar-Series-A sowie OpenAIs gemeldete 30-Milliarden-Dollar-Runde mit BlackRock und Investoren aus den VAE.
ICANN erhält 1.615 Anträge für neue Top-Level-Domains
Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat erstmals seit 2012 wieder Anträge für neue generische Top-Level-Domains (gTLDs) angenommen. Insgesamt wurden 1.615 Anträge von 481 Antragstellern eingereicht, mit einem starken Fokus auf KI-bezogene Domains. Zehn Unternehmen, darunter Meta und OpenAI, bewarben sich um .agent, sieben um .agi und sechs um .asi. Meta reichte 21 Anträge ein, darunter .instagram und .threads, während OpenAI 15 Anträge stellte, darunter .chatgpt und .codex. Auch deutsche Unternehmen wie Adidas, Biontech und Allianz bewarben sich um markenbezogene Domains. Die Antragsgebühr kann bis zu 227.000 US-Dollar pro Domain betragen. Der Artikel hebt auch den finanziellen Erfolg von Ländercode-Domains wie .ai hervor, die Anguilla bis November 2025 rund 59 Millionen Euro einbrachte.
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