Beobachtetes Signal · 26. Mai 2026 · Product Launch · Quelle: onlinemarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Instagram testet neuen Retro-Fotostreifen-Sticker für Stories
Instagram testet derzeit einen neuen Fotostreifen-Sticker für Stories, mit dem Creator vier ausgewählte Fotos in einem vertikalen, an klassische Fotoautomaten erinnernden Retro-Stil anordnen können. Anwender können dabei aus drei verschiedenen Designs wählen, wobei Instagram die Bilder automatisch in den Streifen einfügt. Das Feature wurde zunächst von Social-Media-Experten Ahmed Ghanem auf Threads öffentlich demonstriert und konnte auch von der Redaktion von OnlineMarketing.de bereits verifiziert werden. Der Zugriff ist zum aktuellen Zeitpunkt allerdings stark limitiert, weshalb von einem schrittweisen Rollout durch Meta und Instagram auszugehen ist. Das Update unterstreicht die kontinuierliche Weiterentwicklung des Stories-Formats, mit der die Plattform die visuelle und kreative Vielfalt für User und Publisher gezielt ausbauen möchte, um die Interaktionsraten nachhaltig zu steigern.
Die Einführung eines neuen kreativen Formats durch Meta verdeutlicht die kontinuierliche Weiterentwicklung von Instagram Stories, was neue Engagement-Muster und potenziell auch innovative Ad-Formate innerhalb des geschlossenen Ökosystems (Walled Garden) begünstigt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Instagram testet einen neuen Fotostreifen-Sticker für Stories zur automatischen Anordnung von vier ausgewählten Fotos im vertikalen Retro-Look.
- User können aus drei unterschiedlichen Designvarianten wählen, während die Plattform die Bildanordnung übernimmt.
- Das Feature wurde durch Social-Media-Experten Ahmed Ghanem auf Threads gezeigt und von OnlineMarketing.de getestet.
- Die Funktion ist noch nicht flächendeckend verfügbar und wird schrittweise an die Nutzerschaft ausgerollt.
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Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
AWNY & Jupiter Fest: Agentic Ads und Open Web im Fokus
Die Advertising Week New York und das erste Jupiter Festival Miami zeigten die Branchenentwicklung hin zu agentischer Werbung und die Besorgnis über die Zukunft des Open Web. Zu den wichtigsten Ankündigungen gehörten Tiktoks Off-Platform-Werbeexpansion und ein neuer KI-Einkaufsagent, Metas Test eines KI-Kampagnenassistenten und die Einführung visueller Anzeigen durch OpenAI. Die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount im Wert von 110 Milliarden Dollar wurde abgeschlossen und bildet nun Skydance. Zentrale Themen waren die Bedrohung des Publisher-Traffics durch KI, der Aufstieg von KI-Sichtbarkeitstools, das frühe Stadium des agentischen Medienkaufens, ungelöste Cross-Platform-Messung und der boomende Sport- und Retail-Media-Sektor. Zu den Deals gehörten PubXs Übernahme von Compliant und eine 5-Millionen-Dollar-Series-A sowie OpenAIs gemeldete 30-Milliarden-Dollar-Runde mit BlackRock und Investoren aus den VAE.
ICANN erhält 1.615 Anträge für neue Top-Level-Domains
Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat erstmals seit 2012 wieder Anträge für neue generische Top-Level-Domains (gTLDs) angenommen. Insgesamt wurden 1.615 Anträge von 481 Antragstellern eingereicht, mit einem starken Fokus auf KI-bezogene Domains. Zehn Unternehmen, darunter Meta und OpenAI, bewarben sich um .agent, sieben um .agi und sechs um .asi. Meta reichte 21 Anträge ein, darunter .instagram und .threads, während OpenAI 15 Anträge stellte, darunter .chatgpt und .codex. Auch deutsche Unternehmen wie Adidas, Biontech und Allianz bewarben sich um markenbezogene Domains. Die Antragsgebühr kann bis zu 227.000 US-Dollar pro Domain betragen. Der Artikel hebt auch den finanziellen Erfolg von Ländercode-Domains wie .ai hervor, die Anguilla bis November 2025 rund 59 Millionen Euro einbrachte.
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