Beobachtetes Signal · 15. Jan. 2026 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Instagram testet Postfach-Filter und Kennzeichnung für Broadcast Channels
Instagram testet eine neue Postfach-Organisation, die Broadcast Channels durch einen dedizierten Filter und visuelle Kennzeichnungen in der Instagram Direct Messages Inbox hervorhebt. Das Update soll Nutzer unterstützen, mehrere Kanäle effizienter zu verwalten, indem ein eigener Filter neben bestehenden DM-Kategorien sowie Tabs wie Hauptordner, Anfragen und Allgemein eingeführt werden. Nachrichten aus Broadcast Channels erhalten zudem ein Label – Berichten zufolge ein Kronen-Icon –, das sie als Abonnement-Inhalt markiert. Der Test läuft derzeit in einem begrenzten Rahmen und ist noch nicht flächendeckend ausgerollt. Die Neuerung zielt darauf ab, die Sichtbarkeit und Community-Kommunikation für Creator und Brands zu optimieren, während die organische Reichweite im Main Feed volatil bleibt. Für das Ökosystem der Creator-Economy und das Social-Media-Marketing unterstreicht dies Metas Bestrebungen, Direct Messaging als zentralen Engagement-Kanal zu stärken.
Metas Feature-Update zur Inbox-Filterung von Broadcast Channels ist hochrelevant für das Creator- und Community-Engagement-Ökosystem, da Direct Messages zunehmend als primärer Distributionskanal an Bedeutung gewinnen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Instagram testet einen dedizierten Broadcast Channels-Filter in der Inbox.
- Broadcast Channels erhalten ein visuelles Label zur Kennzeichnung von Abonnement-Inhalten.
- Ein Kronen-Icon kennzeichnet laut Screenshots auf Threads den Inhalt.
- Der Test ist aktuell zeitlich und quantitativ limitiert.
- Die Postfach-Struktur umfasst bekannte Tabs wie Hauptordner, Anfragen und Allgemein.
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Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
AWNY & Jupiter Fest: Agentic Ads und Open Web im Fokus
Die Advertising Week New York und das erste Jupiter Festival Miami zeigten die Branchenentwicklung hin zu agentischer Werbung und die Besorgnis über die Zukunft des Open Web. Zu den wichtigsten Ankündigungen gehörten Tiktoks Off-Platform-Werbeexpansion und ein neuer KI-Einkaufsagent, Metas Test eines KI-Kampagnenassistenten und die Einführung visueller Anzeigen durch OpenAI. Die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount im Wert von 110 Milliarden Dollar wurde abgeschlossen und bildet nun Skydance. Zentrale Themen waren die Bedrohung des Publisher-Traffics durch KI, der Aufstieg von KI-Sichtbarkeitstools, das frühe Stadium des agentischen Medienkaufens, ungelöste Cross-Platform-Messung und der boomende Sport- und Retail-Media-Sektor. Zu den Deals gehörten PubXs Übernahme von Compliant und eine 5-Millionen-Dollar-Series-A sowie OpenAIs gemeldete 30-Milliarden-Dollar-Runde mit BlackRock und Investoren aus den VAE.
ICANN erhält 1.615 Anträge für neue Top-Level-Domains
Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat erstmals seit 2012 wieder Anträge für neue generische Top-Level-Domains (gTLDs) angenommen. Insgesamt wurden 1.615 Anträge von 481 Antragstellern eingereicht, mit einem starken Fokus auf KI-bezogene Domains. Zehn Unternehmen, darunter Meta und OpenAI, bewarben sich um .agent, sieben um .agi und sechs um .asi. Meta reichte 21 Anträge ein, darunter .instagram und .threads, während OpenAI 15 Anträge stellte, darunter .chatgpt und .codex. Auch deutsche Unternehmen wie Adidas, Biontech und Allianz bewarben sich um markenbezogene Domains. Die Antragsgebühr kann bis zu 227.000 US-Dollar pro Domain betragen. Der Artikel hebt auch den finanziellen Erfolg von Ländercode-Domains wie .ai hervor, die Anguilla bis November 2025 rund 59 Millionen Euro einbrachte.
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