Beobachtetes Signal · 8. Mai 2026 · Policy Update · Quelle: onlinemarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Instagrams „Great Purge“ bereinigt Millionen inaktiver Follower und Bot-Accounts
Instagram hat eine масштабige Bereinigungswelle durchgeführt und Plattform-weit Bots, Spam sowie inaktive Konten aus Follower-Listen entfernt. Diese Maßnahme trifft Celebrities, Creator und Brands gleichermaßen. Berichten zufolge verzeichneten prominente Profile signifikante Verluste; so soll Cristiano Ronaldo laut Bored Panda rund 6,6 Millionen Follower verloren haben, während andere Schätzungen noch höher liegen. Meta ordnet die Aktion in seine Initiativen gegen „coordinated inauthentic behavior“ ein. Parallel dazu verschärfte Instagram kürzlich seine Original Content Guidelines für Fotos und Carousels, was die Ausspielung von Reposts und Low-Effort-Content einschränkt. Die Bereinigung führte vereinzelt auch zu fehlerhaften Sperrungen legitimer Accounts, was intensive Diskussionen auf Threads auslöste. Als Reaktion testet Meta derzeit einen KI-gestützten Support-Assistenten zur Unterstützung bei Moderations- und Kontoproblemen.
Diese Durchsetzungsmaßnahme von Meta bereinigt zentrale Influencer-KPIs, beeinflusst das Measurement im Creator-Marketing und verändert die Reichweitendynamik für Marken-Kampagnen grundlegend.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Instagram führte eine plattformweite Bereinigung von Bot-, Spam- und inaktiven Accounts durch, was zu massiven Follower-Rückgängen führte.
- Prominente Profile wie das von Cristiano Ronaldo verloren Millionen Abonnenten (Berichte nennen 6,6 bis zu 18 Millionen).
- Meta begründet die Maßnahmen mit dem Vorgehen gegen „coordinated inauthentic behavior“.
- Erweiterte Original Content Guidelines reduzieren zusätzlich die Reichweite und Empfehlungen für Reposts und geringwertige Inhalte.
- Meta testet einen KI-basierten Support-Assistenten zur Bewältigung von Moderationsanfragen und Kontosperrungen.
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Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
AWNY & Jupiter Fest: Agentic Ads und Open Web im Fokus
Die Advertising Week New York und das erste Jupiter Festival Miami zeigten die Branchenentwicklung hin zu agentischer Werbung und die Besorgnis über die Zukunft des Open Web. Zu den wichtigsten Ankündigungen gehörten Tiktoks Off-Platform-Werbeexpansion und ein neuer KI-Einkaufsagent, Metas Test eines KI-Kampagnenassistenten und die Einführung visueller Anzeigen durch OpenAI. Die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount im Wert von 110 Milliarden Dollar wurde abgeschlossen und bildet nun Skydance. Zentrale Themen waren die Bedrohung des Publisher-Traffics durch KI, der Aufstieg von KI-Sichtbarkeitstools, das frühe Stadium des agentischen Medienkaufens, ungelöste Cross-Platform-Messung und der boomende Sport- und Retail-Media-Sektor. Zu den Deals gehörten PubXs Übernahme von Compliant und eine 5-Millionen-Dollar-Series-A sowie OpenAIs gemeldete 30-Milliarden-Dollar-Runde mit BlackRock und Investoren aus den VAE.
ICANN erhält 1.615 Anträge für neue Top-Level-Domains
Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat erstmals seit 2012 wieder Anträge für neue generische Top-Level-Domains (gTLDs) angenommen. Insgesamt wurden 1.615 Anträge von 481 Antragstellern eingereicht, mit einem starken Fokus auf KI-bezogene Domains. Zehn Unternehmen, darunter Meta und OpenAI, bewarben sich um .agent, sieben um .agi und sechs um .asi. Meta reichte 21 Anträge ein, darunter .instagram und .threads, während OpenAI 15 Anträge stellte, darunter .chatgpt und .codex. Auch deutsche Unternehmen wie Adidas, Biontech und Allianz bewarben sich um markenbezogene Domains. Die Antragsgebühr kann bis zu 227.000 US-Dollar pro Domain betragen. Der Artikel hebt auch den finanziellen Erfolg von Ländercode-Domains wie .ai hervor, die Anguilla bis November 2025 rund 59 Millionen Euro einbrachte.
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