Beobachtetes Signal · 16. Sept. 2025 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Instagram behebt Reichweiten-Bug bei mehreren Stories
Instagram hat einen technischen Fehler behoben, der zuvor die Reichweite von Stories negativ beeinflusste, wenn Nutzer mehrere Beiträge an einem Tag veröffentlichten. Plattformchef Adam Mosseri bestätigte das Problem und erklärte, dass der Fix verhindern soll, dass eine hohe Frequenz an täglichen Stories die Performance – insbesondere der ersten Story – schmmälert, auch wenn dies keine vollständigen Views garantiert. Das Update stellt eine positive Entwicklung für Creator und Marken dar, die stark auf Stories setzen, um das Engagement zu maximieren. Unabhängig davon testet Instagram derzeit Links in Posts, wobei ein offizieller Rollout noch nicht unmittelbar bevorsteht. Zudem hat Instagram als erste Meta App die neue iOS 26 Liquid Glass Interface integriert und sich damit an das aktuelle Designkonzept angepasst. Offizielle Aussagen von YouTube stellten zudem klar, dass der dortige Restricted Mode kein Risiko für die organische Reichweite darstellt.
Technisches Release auf einer zentralen Plattform (Meta Instagram) mit direkten Auswirkungen auf die organische Reichweite sowie relevante Creator- und Advertiser-Metriken.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Instagram hat einen Bug behoben, der bei der Veröffentlichung mehrerer Stories pro Tag die Reichweite reduzierte.
- Plattformchef Adam Mosseri bestätigte das Problem sowie die erfolgreiche Behebung.
- Der Fix soll verhindern, dass die erste Story an Reichweite verliert, garantiert jedoch keine lückenlose Betrachtung aller Views.
- Instagram arbeitet an Links in Posts, ein zeitnaher Rollout ist jedoch nicht geplant.
- Als erste Meta App integriert Instagram das neue iOS 26 Liquid Glass Interface in sein Design.
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Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
AWNY & Jupiter Fest: Agentic Ads und Open Web im Fokus
Die Advertising Week New York und das erste Jupiter Festival Miami zeigten die Branchenentwicklung hin zu agentischer Werbung und die Besorgnis über die Zukunft des Open Web. Zu den wichtigsten Ankündigungen gehörten Tiktoks Off-Platform-Werbeexpansion und ein neuer KI-Einkaufsagent, Metas Test eines KI-Kampagnenassistenten und die Einführung visueller Anzeigen durch OpenAI. Die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount im Wert von 110 Milliarden Dollar wurde abgeschlossen und bildet nun Skydance. Zentrale Themen waren die Bedrohung des Publisher-Traffics durch KI, der Aufstieg von KI-Sichtbarkeitstools, das frühe Stadium des agentischen Medienkaufens, ungelöste Cross-Platform-Messung und der boomende Sport- und Retail-Media-Sektor. Zu den Deals gehörten PubXs Übernahme von Compliant und eine 5-Millionen-Dollar-Series-A sowie OpenAIs gemeldete 30-Milliarden-Dollar-Runde mit BlackRock und Investoren aus den VAE.
ICANN erhält 1.615 Anträge für neue Top-Level-Domains
Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat erstmals seit 2012 wieder Anträge für neue generische Top-Level-Domains (gTLDs) angenommen. Insgesamt wurden 1.615 Anträge von 481 Antragstellern eingereicht, mit einem starken Fokus auf KI-bezogene Domains. Zehn Unternehmen, darunter Meta und OpenAI, bewarben sich um .agent, sieben um .agi und sechs um .asi. Meta reichte 21 Anträge ein, darunter .instagram und .threads, während OpenAI 15 Anträge stellte, darunter .chatgpt und .codex. Auch deutsche Unternehmen wie Adidas, Biontech und Allianz bewarben sich um markenbezogene Domains. Die Antragsgebühr kann bis zu 227.000 US-Dollar pro Domain betragen. Der Artikel hebt auch den finanziellen Erfolg von Ländercode-Domains wie .ai hervor, die Anguilla bis November 2025 rund 59 Millionen Euro einbrachte.
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