Beobachtetes Signal · 24. Feb. 2026 · Deposition / Legal Proceeding · Quelle: techcrunch · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Negativ
Mosseri-Befragung enthüllt lange Verzögerungen bei Teenager-Sicherheitsfunktionen auf Instagram
Eine kürzlich entsiegelte Zeugenaussage von Instagram-Chef Adam Mosseri im Rahmen einer US-Sammelklage belegt, dass Meta sich der Risiken für Minderjährige auf sozialen Plattformen seit Jahren bewusst war, Schutzmaßnahmen jedoch nur stark verzögert einführte. Meta rollte eine automatische Unschärfefunktion für explizite Inhalte in Instagram DMs erst im April 2024 aus, obwohl entsprechende Risiken bereits 2018 intern dokumentiert waren. Die Befragung verweist auf eine E-Mail-Kette aus dem Jahr 2018 unter Beteiligung von Meta-Sicherheitsexperte Guy Rosen. Zudem zeigen Umfragedaten, dass 19,2 Prozent der 13- bis 15-Jährigen unerwünschte Nackt- oder Sexualbilder sahen und 8,4 Prozent mit Selbstverletzungsinhalten konfrontiert wurden. Die Kläger werfen Meta, Snap, TikTok und YouTube vor, das Nutzerengagement über die Sicherheit von Teenagern zu stellen. Das Verfahren könnte weitreichende Folgen für die Plattformregulierung, Unternehmensrichtlinien und die Branchenreputation haben.
Die Zeugenaussage eines Top-Managers und laufende Bundesgerichtsverfahren offenbaren interne Versäumnisse beim Jugendschutz, was strenge regulatorische Eingriffe, strengere Plattformrichtlinien und Reputationsrisiken für die gesamte Social-Media-Branche nach sich ziehen kann.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Meta führte im April 2024 eine automatische Weichzeichnung für explizite Bilder in Instagram DMs ein.
- Die Deposition von Adam Mosseri stützt sich auf eine E-Mail-Kette aus August 2018 mit Meta-CISO Guy Rosen bezüglich gefährlicher Inhalte in Direktnachrichten.
- Laut zitierter Umfragedaten sahen 19,2 Prozent der 13- bis 15-Jährigen unerwünschte Nacktbilder, während 8,4 Prozent kürzlich mit Selbstverletzungsinhalten konfrontiert wurden.
- Die Zeugenaussage ist Teil eines Bundesverfahrens am U.S. District Court für den Northern District of California gegen Meta, Snap, TikTok und YouTube.
- Meta verwies in einer Stellungnahme auf bestehende Initiativen wie Jugendkonten und elterliche Kontrollwerkzeuge.
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Instagram-Chef verteidigt Plattform-Design vor Gericht in Los Angeles
Instagram-Chef Adam Mosseri hat am 11. Februar 2026 vor dem Obergericht in Los Angeles ausgesagt. In dem aufsehenerregenden Verfahren wird Meta, YouTube, TikTok und Snap vorgeworfen, die Öffentlichkeit über die Sicherheit ihrer Apps getäuscht zu haben. Kläger argumentieren, dass Designelemente wie endloses Scrollen schädliche psychische Auswirkungen auf junge Nutzer haben und klinische Abhängigkeiten fördern. TikTok und Snap haben sich zuvor bereits mit den Klägern geeinigt. Während der Verhandlung wurden interne E-Mails vorgelegt, die eine Diskussion über das Verbot digitaler Filter zur Vermeidung von Schönheits-OPs beleuchteten; Meta entschied sich jedoch für ein gezieltes Verbot spezifischer Filter und betonte, dass diese keine Werbeumsätze generieren. Mosseri erklärte, er unterscheide zwischen problematischer Nutzung und klinischer Sucht. Das Verfahren könnte weitreichende regulatorische Präzedenzfälle für das Produktdesign und zukünftige Werbeinventar-Modelle großer Social-Media-Plattformen schaffen.
Instagram's Teen Targeting Under Fire in Lawsuit
During testimony in K.G.M. v. Platforms et al. in Los Angeles County Superior Court, internal documents and emails showed Instagram tracked increasing time‑spent milestones and highlighted a focus on tweens and teens. The evidence cited daily usage rising from 40 minutes per day in 2023 to 46 minutes per day in 2026. The 19‑year‑old plaintiff (K.G.M., “Kaley”) alleges social media use contributed to addiction and mental‑health harm. Snap and TikTok settled before trial; Meta and YouTube executives, including Meta CEO Mark Zuckerberg, provided testimony. Plaintiff lawyers point to internal goals such as “total teen time spent” and emails noting age requirements were hard to enforce. Meta disputes causation and says it has implemented teen protections and age‑collection changes over time.
Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
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