Beobachtetes Signal · 5. Dez. 2024 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Instagram Broadcast Channels erhalten neue Antwort- und Prompt-Funktionen für mehr Engagement
Instagram hat ein bedeutendes Update für seine Broadcast Channels veröffentlicht, das Antworten auf Kanalnachrichten sowie eine neue Prompt-Funktion zur Engagement-Steigerung einführt. Mitglieder können nun direkt auf Beiträge antworten, wobei Antworten in Threads mit der Hauptnachricht verknüpft sind und Administratoren die Moderation über Lösch- oder Meldefunktionen behalten. Das neue Prompt-Tool ermöglicht es Creators, vorgeschlagene Themen oder eigene Prompts zu nutzen, woraufhin Mitglieder innerhalb von 24 Stunden mit Text und Bildern reagieren können. Meta stellt zudem Best Practices und erweiterte Insights zur Verfügung, um die Performance zu optimieren. Dieses Update baut auf vorherigen Funktionen wie Emoji-Moderation, personalisierten Themes, exklusiven Live-Streams und QR-Codes auf, was die strategischen Bemühungen unterstreicht, die Sichtbarkeit von Kanälen und die Interaktion mit Creators signifikant zu steigern.
Wichtige Plattform-Updates für Instagram Broadcast Channels, die durch neue Interaktionsmöglichkeiten die Bindung zwischen Creators und Followern stärken.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Monatlich werden über 1,5 Milliarden Nachrichten über Instagram Broadcast Channels ausgetauscht.
- Meta hatte zuvor bereits Updates wie das Teilen über Stories, Feed-Post-Markierungen und Business-Kanäle eingeführt.
- Zu Jahresbeginn wurden vier Features ergänzt: Emoji-Moderation, personalisierte Themes, exklusive Live-Streams und QR-Codes.
- Die neue Antwortfunktion erlaubt Reaktionen von Mitgliedern; Admins können diese löschen oder melden, und Antworten sind themenbezogen in Threads organisiert.
- Das Prompt-Tool lässt Creators vordefinierte oder eigene Prompts nutzen, worauf Mitglieder 24 Stunden lang mit Text und Bildern antworten können.
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
AWNY & Jupiter Fest: Agentic Ads und Open Web im Fokus
Die Advertising Week New York und das erste Jupiter Festival Miami zeigten die Branchenentwicklung hin zu agentischer Werbung und die Besorgnis über die Zukunft des Open Web. Zu den wichtigsten Ankündigungen gehörten Tiktoks Off-Platform-Werbeexpansion und ein neuer KI-Einkaufsagent, Metas Test eines KI-Kampagnenassistenten und die Einführung visueller Anzeigen durch OpenAI. Die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount im Wert von 110 Milliarden Dollar wurde abgeschlossen und bildet nun Skydance. Zentrale Themen waren die Bedrohung des Publisher-Traffics durch KI, der Aufstieg von KI-Sichtbarkeitstools, das frühe Stadium des agentischen Medienkaufens, ungelöste Cross-Platform-Messung und der boomende Sport- und Retail-Media-Sektor. Zu den Deals gehörten PubXs Übernahme von Compliant und eine 5-Millionen-Dollar-Series-A sowie OpenAIs gemeldete 30-Milliarden-Dollar-Runde mit BlackRock und Investoren aus den VAE.
ICANN erhält 1.615 Anträge für neue Top-Level-Domains
Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat erstmals seit 2012 wieder Anträge für neue generische Top-Level-Domains (gTLDs) angenommen. Insgesamt wurden 1.615 Anträge von 481 Antragstellern eingereicht, mit einem starken Fokus auf KI-bezogene Domains. Zehn Unternehmen, darunter Meta und OpenAI, bewarben sich um .agent, sieben um .agi und sechs um .asi. Meta reichte 21 Anträge ein, darunter .instagram und .threads, während OpenAI 15 Anträge stellte, darunter .chatgpt und .codex. Auch deutsche Unternehmen wie Adidas, Biontech und Allianz bewarben sich um markenbezogene Domains. Die Antragsgebühr kann bis zu 227.000 US-Dollar pro Domain betragen. Der Artikel hebt auch den finanziellen Erfolg von Ländercode-Domains wie .ai hervor, die Anguilla bis November 2025 rund 59 Millionen Euro einbrachte.
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