Beobachtetes Signal · 25. Juni 2025 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Instagram führt personalisierten Business-Bot und Shared Access ein
Instagram rollt einen neuen Bot für Unternehmenskonten aus, der über Direct Messages personalisierte Tipps zur Optimierung der Plattformpräsenz liefert. Der Bot schlägt Strategien für effektiveres Follower-Engagement, größere Reichweite, schnellere Reaktionszeiten und eine bessere Chat-Organisation vor. Zu den Beispielfragen gehören Interaktionsmethoden, Publikumserweiterung und die strukturierte Chat-Verwaltung. Das Feature erscheint zeitgleich mit der breiteren Einführung von Instagram Shared Access in Deutschland, womit Unternehmensaccounts bis zu drei Personen ohne Passwort-Weitergabe verwalten können. Screenshots der Bot-Funktionen wurden vom Social-Media-Experten Ahmed Ghanem geteilt. Für Accounts ohne sofortigen Bot-Zugriff stehen alternative Chatbot-Beratungen bereit. Zudem verweist der Bericht auf fünf Strategien, um Content gezielt in Instagram Recommendations zu platzieren.
Mittlerer Impact: Der neue Instagram Business-Bot und die Einführung von Shared Access optimieren die operative Effizienz und Kollaboration für Unternehmen auf der Plattform.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Instagram führt einen personalisierten Tipps-Bot für Instagram for Business DMs ein, der Strategien zur Zielerreichung vorschlägt.
- Bot-Prompts umfassen Themen wie Follower-Interaktion, Reichweitensteigerung, Zeitersparnis bei Antworten und Chat-Organisation.
- Der breitere Rollout von Instagram Shared Access hat in Deutschland begonnen und erlaubt bis zu drei Personen die passwortfreie Verwaltung eines Unternehmensaccounts.
- Screenshots des Bots und der zugehörigen Prompts wurden vom Social-Media-Experten Ahmed Ghanem veröffentlicht.
- Der Artikel verweist auf fünf Strategien zur besseren Platzierung von Content in Instagram Recommendations.
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Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
AWNY & Jupiter Fest: Agentic Ads und Open Web im Fokus
Die Advertising Week New York und das erste Jupiter Festival Miami zeigten die Branchenentwicklung hin zu agentischer Werbung und die Besorgnis über die Zukunft des Open Web. Zu den wichtigsten Ankündigungen gehörten Tiktoks Off-Platform-Werbeexpansion und ein neuer KI-Einkaufsagent, Metas Test eines KI-Kampagnenassistenten und die Einführung visueller Anzeigen durch OpenAI. Die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount im Wert von 110 Milliarden Dollar wurde abgeschlossen und bildet nun Skydance. Zentrale Themen waren die Bedrohung des Publisher-Traffics durch KI, der Aufstieg von KI-Sichtbarkeitstools, das frühe Stadium des agentischen Medienkaufens, ungelöste Cross-Platform-Messung und der boomende Sport- und Retail-Media-Sektor. Zu den Deals gehörten PubXs Übernahme von Compliant und eine 5-Millionen-Dollar-Series-A sowie OpenAIs gemeldete 30-Milliarden-Dollar-Runde mit BlackRock und Investoren aus den VAE.
ICANN erhält 1.615 Anträge für neue Top-Level-Domains
Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat erstmals seit 2012 wieder Anträge für neue generische Top-Level-Domains (gTLDs) angenommen. Insgesamt wurden 1.615 Anträge von 481 Antragstellern eingereicht, mit einem starken Fokus auf KI-bezogene Domains. Zehn Unternehmen, darunter Meta und OpenAI, bewarben sich um .agent, sieben um .agi und sechs um .asi. Meta reichte 21 Anträge ein, darunter .instagram und .threads, während OpenAI 15 Anträge stellte, darunter .chatgpt und .codex. Auch deutsche Unternehmen wie Adidas, Biontech und Allianz bewarben sich um markenbezogene Domains. Die Antragsgebühr kann bis zu 227.000 US-Dollar pro Domain betragen. Der Artikel hebt auch den finanziellen Erfolg von Ländercode-Domains wie .ai hervor, die Anguilla bis November 2025 rund 59 Millionen Euro einbrachte.
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