Beobachtetes Signal · 28. Mai 2025 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Instagram führt AI Rewrite für Stories und Jump to Highlight in Reels ein
Instagram integriert zwei neue Meta AI-gestützte Funktionen zur Optimierung von Content und Performance. Erstens ermöglicht eine AI Rewrite-Funktion in Stories Creators, Textvorschläge, verschiedene Stile sowie Emoji-Betonungen zu nutzen, um ihre Botschaften zu verfeinern. Das Feature befindet sich laut Beobachtungen in einem limitierten Rollout für Nutzer mit Meta AI-Zugang. Zweitens testet die Plattform den Button Jump to highlight in Reels Ads, um Rezipienten zielgerichtet zu Kernbotschaften und Calls-to-Action wie Profilbesuchen zu leiten. Die Schaltfläche taucht in der Nähe des Sponsored-Labels auf, wobei die Konfigurierbarkeit für Werbetreibende noch unklar ist. Zugleich weist Meta darauf hin, dass öffentliche Beitragsdaten zum Training der KI verwendet werden können, wobei EU-Nutzer ein Widerspruchsrecht haben. Ein konkreter Zeitplan für den breiten Rollout steht noch aus.
Moderater Brancheneffekt durch neue KI-gestützte Content-Werkzeuge und Werbeformate auf Instagram im Rahmen eines limitierten Rollouts.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Meta AI ist in Deutschland für Instagram und WhatsApp verfügbar.
- Eine AI Rewrite-Funktion für Instagram Stories wurde entdeckt und befindet sich im begrenzten Rollout.
- Instagram testet den Button Jump to highlight in Reels Ads zur direkten Navigation zu Kernbotschaften und Calls-to-Action.
- Die Schaltfläche Jump to highlight wurde am unteren Bildschirmrand neben dem Sponsored-Label gesichtet.
- Meta nutzt Daten aus öffentlichen Beiträgen zum KI-Training und bietet EU-Nutzern eine Widerspruchsmöglichkeit.
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Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
AWNY & Jupiter Fest: Agentic Ads und Open Web im Fokus
Die Advertising Week New York und das erste Jupiter Festival Miami zeigten die Branchenentwicklung hin zu agentischer Werbung und die Besorgnis über die Zukunft des Open Web. Zu den wichtigsten Ankündigungen gehörten Tiktoks Off-Platform-Werbeexpansion und ein neuer KI-Einkaufsagent, Metas Test eines KI-Kampagnenassistenten und die Einführung visueller Anzeigen durch OpenAI. Die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount im Wert von 110 Milliarden Dollar wurde abgeschlossen und bildet nun Skydance. Zentrale Themen waren die Bedrohung des Publisher-Traffics durch KI, der Aufstieg von KI-Sichtbarkeitstools, das frühe Stadium des agentischen Medienkaufens, ungelöste Cross-Platform-Messung und der boomende Sport- und Retail-Media-Sektor. Zu den Deals gehörten PubXs Übernahme von Compliant und eine 5-Millionen-Dollar-Series-A sowie OpenAIs gemeldete 30-Milliarden-Dollar-Runde mit BlackRock und Investoren aus den VAE.
ICANN erhält 1.615 Anträge für neue Top-Level-Domains
Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat erstmals seit 2012 wieder Anträge für neue generische Top-Level-Domains (gTLDs) angenommen. Insgesamt wurden 1.615 Anträge von 481 Antragstellern eingereicht, mit einem starken Fokus auf KI-bezogene Domains. Zehn Unternehmen, darunter Meta und OpenAI, bewarben sich um .agent, sieben um .agi und sechs um .asi. Meta reichte 21 Anträge ein, darunter .instagram und .threads, während OpenAI 15 Anträge stellte, darunter .chatgpt und .codex. Auch deutsche Unternehmen wie Adidas, Biontech und Allianz bewarben sich um markenbezogene Domains. Die Antragsgebühr kann bis zu 227.000 US-Dollar pro Domain betragen. Der Artikel hebt auch den finanziellen Erfolg von Ländercode-Domains wie .ai hervor, die Anguilla bis November 2025 rund 59 Millionen Euro einbrachte.
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