Beobachtetes Signal · 26. Aug. 2026 · Technical Release · Quelle: onlinemarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Instagram integriert Desktop-Scheduling für Posts und Reels
Instagram rollt eine native Planungsfunktion auf Instagram.com aus, mit der Creator Posts und Reels bis zu 30 Tage im Voraus direkt am Desktop terminieren können – ohne den Umweg über die Meta Business Suite. Die Neuerung, die bereits bei ersten Accounts sichtbar ist und von Social-Media-Experte Jonah Manzano demonstriert wurde, baut auf einem Update aus März 2026 auf. Damals wurde das In-App-Scheduling für alle öffentlichen Konten freigeschaltet, nachdem es zuvor nur Business- und Creator-Accounts vorbehalten war. Stories bleiben von der Neuerung ausgenommen: Ihre Planung ist weder im Web noch in der App möglich und erfordert weiterhin die Meta Business Suite oder Drittanbieter-Tools wie Hootsuite. Der Bericht erschien auf OnlineMarketing.de von Larissa Ceccio.
Die native Desktop-Planung optimiert Creator-Workflows direkt auf der Plattform und verringert die Abhängigkeit von externen Social-Media-Management-Tools sowie der Meta Business Suite.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Instagram führt einen Bereich für geplante Inhalte auf Instagram.com ein, um Posts und Reels direkt im Desktop-Browser zu verwalten.
- Inhalte können im Browser bis zu 30 Tage im Voraus terminiert werden.
- Seit März 2026 steht In-App-Scheduling allen öffentlichen Konten zur Verfügung, nicht mehr nur Business- und Creator-Accounts.
- Stories können weiterhin weder auf Instagram.com noch in der App geplant werden und benötigen die Meta Business Suite oder Drittanbieter-Tools.
- Die Erstveröffentlichung erfolgte am 26.08.2026 auf OnlineMarketing.de durch Larissa Ceccio.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“Am Desktop war dies zuvor nur über die Meta Business Suite oder Drittanbieter-Tools möglich.”
“Für Stories muss auf die Meta Business Suite oder auf ein Tool wie Hootsuite zurückgegriffen werden.”
“Der Artikel wurde am 26. August 2026 von Larissa Ceccio auf OnlineMarketing.de veröffentlicht.”
Ontologie & Marktkonzepte
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Amazon-App offenbart persönliche Ableitungen über Kunden
Die Amazon-App enthält eine versteckte Seite 'Über dich', auf der das Unternehmen Rückschlüsse auf Kunden anhand von Kaufhistorie, Alexa-Interaktionen, Bewertungen und Suchanfragen auflistet. Eine US-Kundin namens 'fangirlinmegan' entdeckte diese Funktion und teilte ihr Profil auf Threads, das überraschend spezifische Merkmale wie 'hat einen flachen Hintern' und Annahmen über Kindle-Besitz zeigte. Der Beitrag wurde viral und veranlasste andere Nutzer, ihre eigenen abgeleiteten Profile zu teilen, die oft bemerkenswert genaue persönliche Eigenschaften enthielten. Amazon gibt an, diese Daten für relevante Produktempfehlungen zu nutzen, und erlaubt Nutzern, solche Präferenzen einzusehen und zu bearbeiten. Diese Funktion ist jedoch in Deutschland nicht verfügbar; deutsche Nutzer können Vorlieben nur manuell eingeben, während die Datensammlung weiterhin stattfindet. Die Geschichte verdeutlicht das Ausmaß der Profilbildung von Verbraucherdaten durch große E-Commerce-Plattformen.
AMD übertrifft Prognosen, Rechenzentrums-Umsatz steigt um 45%
Advanced Micro Devices (AMD) hat im dritten Quartal die Erwartungen der Wall Street übertroffen. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 45 % auf 13,38 Milliarden US-Dollar, angetrieben durch den Boom bei KI-Chips. Die Umsätze im Rechenzentrumsgeschäft verdoppelten sich fast und machen nun 64 % des Gesamtumsatzes aus. CEO Lisa Su erwartet, dass die Serverumsätze bis 2027 jährlich steigen und das Wachstum bei KI im Rechenzentrum noch schneller ausfällt als bisher prognostiziert. Die Aktie stieg im nachbörslichen Handel zunächst um 8 %, gab dann aber angesichts der Wahlergebnisse wieder nach. AMD betonte zudem die wachsende Akzeptanz seiner Helios-Rack-Systeme durch große Kunden wie Meta, Microsoft, Anthropic, OpenAI und Oracle. Für das vierte Quartal erwartet AMD einen Umsatz von rund 17 Milliarden US-Dollar und übertrifft damit die Schätzungen. Diese Entwicklung erfolgt vor dem Hintergrund branchenweiter Bedenken über überhöhte Investitionen in KI-Infrastruktur, doch die starke Nachfrage nach KI-Chips, insbesondere für agentische KI-Anwendungen, treibt das Wachstum.
Meta plant Anleihe über bis zu 25 Mrd. USD für KI-Ausgaben
Meta Platforms plant eine Anleihe über 20 bis 25 Milliarden US-Dollar, um seine aggressiven Investitionen in KI-Infrastruktur und KI-Modelle zu finanzieren. Die Anleihe soll zu etwa zwei Dritteln in US-Dollar und einem Drittel in Euro begeben werden, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten. Die Emission folgt auf die Herabstufung des Ausblicks durch S&P Global Ratings von AA- stabil auf AA- negativ, die mit den hohen Investitionsausgaben und dem negativen freien Cashflow begründet wurde. Meta erhöhte seine Capex-Prognose für das Gesamtjahr auf 135 bis 145 Milliarden US-Dollar und meldete im letzten Quartal einen negativen freien Cashflow von 2,12 Milliarden US-Dollar. Die Anleihe ist Teil eines größeren Plans, 95 Milliarden US-Dollar für KI-Initiativen aufzunehmen.
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