Beobachtetes Signal · 11. Jan. 2016 · Product Launch · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Improve Digital launcht „360 Automated Guaranteed“ für programmatische Garantiekampagnen
Improve Digital, ein europäischer Anbieter von Echtzeit-Werbetechnologie für Publisher, hat die Einführung von „360 Automated Guaranteed“ bekannt gegeben. Das neue Feature ermöglicht Publishern und Advertisern die programmatische Abwicklung garantierter Kampagnen, wodurch Premium-Inventory zu höheren Preisen vermarktet werden kann. Laut Prognosen von Magna Global werden bis 2017 rund 83 Prozent der globalen Display-Advertising-Budgets programmatisch gehandelt – ein Trend, der durch Automated Guaranteed und weitere Programmatic-Direct-Formate verstärkt wird. Die Lösung erweitert die Plattform von Improve Digital um Deal IDs und gibt Publishern dadurch mehr Kontrolle über Inventory, Volumina und Pricing. Käufer profitieren von garantierter Auslieferung und hoher Transparenz, während die Integration gängiger DMPs und Viewability-Tools über die 360 Platform gewährleistet ist. Improve Digital positioniert sich als führender unabhängiger RT-AdTech-Anbieter in Europa mit über 250 Top-Publishern und Standorten in Amsterdam, London, München sowie weiteren europäischen Märkten.
Einführung eines neuen Programmatic-Guaranteed-Features für Publisher; hochrelevant für den programmatischen Werbemarkt, jedoch ohne gravierende Auswirkungen auf globale Plattformen oder Quartalszahlen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Improve Digital hat „360 Automated Guaranteed“ gestartet, um garantierte Kampagnen programmatisch handelbar zu machen.
- Magna Global schätzt, dass bis 2017 rund 83 % der globalen Display-Advertising-Budgets programmatisch gehandelt werden.
- Das Feature integriert Deal IDs, um Publishern erweiterte Kontrolle über Inventory, Volumina und Pricing zu geben.
- Käufer erhalten eine garantierte Auslieferung sowie definierte Transparenz; die Anbindung an führende DMPs und Viewability-Tools erfolgt über die 360 Platform.
- Improve Digital bedient als führender europäischer RT-AdTech-Anbieter für Publisher über 250 Top-Medienmarken mit Büros in Amsterdam, London, München und weiteren Ländern.
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KI-Suche fragmentiert digitale UX und senkt organischen Traffic
MarTech veröffentlichte am 25. März 2026 ein Interview mit Jean-Christophe Pitié, Chief Marketing and Partnerships Officer bei Contentsquare, über aktuelle Daten zur digitalen Erfahrung. Die Analysen zeigen, dass der Wandel von der klassischen Suche zur KI- und LLM-gesteuerten Suche zu sinkendem organischem Traffic, fragmentierten Discovery-Pfaden und veränderten Nutzerverhalten führt; zudem sinkt die Verweildauer auf Websites merklich. LLM-Besucher weisen dabei signifikante Unterschiede zu traditionellen Suchmaschinennutzern auf. Diese Trends erfordern eine grundlegende Anpassung der SEO-, Akquisitions- und Retention-Strategien sowie der Website-UX. Der Beitrag erschien auf MarTech (einem Medium im Besitz von Semrush) und wurde von Mike Pastore (Third Door Media) verfasst.
Texas verklagt TV-Hersteller wegen Smart-TV-Datensammlung
Der texanische Generalstaatsanwalt Ken Paxton hat am 17. Dezember 2025 Klagen gegen fünf große Smart-TV-Hersteller eingereicht, darunter Sony, Samsung und LG. Die Klagen werfen den Unternehmen vor, durch den Einsatz von Automated Content Recognition (ACR) Fernseher in Überwachungsgeräte zu verwandeln, die Zuschauerdaten erfassen und vermarkten. Laut den Beschwerden kann ACR Inhalte von angeschlossenen Spielkonsolen und gestreamten persönlichen Inhalten abgreifen. Zudem sollen die Konzerne sogenannte 'Dark Patterns' nutzen, um Einwilligungen zu erschleichen. Die chinesischen Anbieter Hisense und TCL bergen zudem nationale Sicherheitsrisiken gemäß Chinas nationalem Sicherheitsgesetz. Die Klagen berufen sich auf Gesetze gegen irreführende Geschäftspraktiken und verweisen auf einen Vergleich mit Vizio aus dem Jahr 2017 wegen nicht offengelegtem TV-Tracking.
Lionsgate verlagert Home Entertainment digital bei gleichzeitigem Einbruch physischer Medien
Lionsgate verzeichnete im jüngsten Quartal einen Nettoverlust von rund 112 Millionen US-Dollar, da der Gesamtumsatz infolge eines dünneren Kinoprogramms sank. Die Home-Entertainment-Sparte des Studios wuchs um über 6 Prozent auf fast 135 Millionen US-Dollar, angetrieben von rund 125 Millionen US-Dollar an digitalen Verkäufen, während physische Medien auf knapp über 10 Millionen US-Dollar einbrachen. Der Gesamtumsatz des Studios sank im Quartal auf rund 475 Millionen US-Dollar, bedingt durch nur zwei breit anlaufende Filmstarts im Vergleich zu fünf im Vorjahreszeitraum. Lionsgates Zwölfmonats-Bibliothekserlöse erreichten mit 1,0 Milliarden US-Dollar einen Rekordwert, was einem Anstieg von 13 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Das Management signalisierte Zuversicht für das zukünftige Wachstum, veröffentlichte den ersten Trailer für ein Michael-Jackson-Biopic und gab den Erwerb von Rechten an den Franchise-Reihen The Expendables und Rambo bekannt. Zudem wurde das Interesse des Investors Steven Cohen offengelegt.
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