Beobachtetes Signal · 6. Juli 2026 · Interview · Quelle: Hello Partner · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
impact.com-VP San Sareen: Der klassische Marketing Funnel bricht ein
San Sareen, Regional VP (EMEA) bei impact.com, erklärt, dass der traditionelle Marketing Funnel kollabiert, da sich die Attribution von klassischen Last-Click-Modellen hin zu KI-gestützten, signalbasierten Ansätzen verlagert. In einem Interview und auf einem IPX-Panel betonte Sareen, dass Creators heute die gesamte Customer Journey prägen. Dies erfordert eine präzisere Creator-Segmentierung sowie hybride Vergütungsmodelle, die neben Impressionen und Neukunden auch den Customer Lifetime Value honorieren. Zudem plädiert er dafür, dass Marken direkte First-Party-Beziehungen zu diversen Partnertypen aufbauen müssen, um creator-getriebene Ergebnisse in einer zunehmend clicklosen Umgebung exakt zu messen und zu monetarisieren.
Der Beitrag beleuchtet messbare Verschiebungen bei Attribution, Creator-Rollen und Vergütungsmodellen, die die Partnerstrategien im Performance Marketing beeinflussen, stellt jedoch primär ein Executive-Interview statt einer grundlegenden Plattformänderung dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- San Sareen, Regional VP (EMEA) bei impact.com, sprach mit Hello Partner über Channel-Konvergenz und Creator-Strategien.
- Sareen prognostiziert den Übergang von klickbasierten (Last-Click) Attributionsmodellen zu KI- und datengetriebenen Signal-Attributionen.
- Creators sind mittlerweile in alle Phasen der Customer Journey integriert, was eine verbesserte Creator-Segmentierung erfordert.
- Marken setzen verstärkt auf hybride Vergütungsmodelle für Creator, die mehrere Leistungsindikatoren wie Impressionen, Neukunden und Lifetime Value honorieren.
- Sareen unterstreicht die Notwendigkeit für Marken, First-Party-Beziehungen mit unterschiedlichen Partner-Zielgruppen aufzubauen, um Messung und Monetarisierung zu sichern.
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1 verknüpfte Unternehmen“We recently sat down with San Sareen, Regional Vice President (EMEA) at impact.com, to hear about channel convergence and the collapsing mar...”
Ontologie & Marktkonzepte
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Der Funnel bricht ein: Das nächste Kapitel für Affiliate Marketing
Der von Hello Partner veröffentlichte Affiliate Pulse beleuchtet aktuelle Verschiebungen im Affiliate- und Creator-getriebenen Marketing sowie die zunehmende Konvergenz der Kanäle. Auf Branchenevents wurde ein kollabierender Marketing-Funnel diskutiert. San Sareen, RVP EMEA bei impact.com, betonte dabei bestehende Datenlücken und die Notwendigkeit technologiegestützter Messverfahren als Voraussetzung für eine strategische Kanalkonvergenz. Der Newsletter fasst zudem Erkenntnisse vom Partnership Day und IPX zusammen, kündigt den neuen Influencer & Commerce Summit der PI LIVE an und enthält Analysen von APMC-Kolumnistin Annalena Bauer zum deutschen Markt. Abgerundet wird die Ausgabe durch eine Branchenwarnung von Julian Roberto Henrichs an Publisher, Traffic-Metriken nicht künstlich durch erzwungene neue Tabs oder Pop-ups zu manipulieren. Insgesamt liefert der Bericht praxisnahe Einblicke in die Evolution des Performance-Marketings.
Affiliate-Marketing entwickelt sich über das Last-Click-Attributionsmodell hinaus
Auf der IPX London diskutierte eine Expertenrunde über die Transformation des Affiliate-Kanals hin zu Multi-Attribution und Full-Funnel-Wachstumsstrategien. Vertreter von Hide Marketing, Silverbean, loveholidays und KonverJ betonten, dass die Technologie zwar längst eine Vergütung von Beiträgen im oberen Funnel erlaubt, die Branche aus Bequemlichkeit jedoch meist beim Last-Click verharrt. Gefordert wurden ein Umdenken, bessere Messrahmen, standardisierte Berichte sowie Tools für vollständige Transparenz. Zudem thematisierte das Panel die Sorgen von Publishern angesichts sich wandelnder kommerzieller Modelle. Da LLMs und AI die Nachfrage nach autoritativen Originalinhalten steigern, sollten Publisher höhere Budgets erhalten. Die Experten konstatierten, dass Best Practices und ausgefeilte Tools sich erst noch etablieren, womit sich die Branche in einer Übergangsphase befindet.
KI und Retail Media dominieren die Branchen-Agenda auf der IPX 2026
Die Berichterstattung zur IPX London 2026 beleuchtet fundamentale Verschiebungen im Affiliate-Marketing durch KI, verändertes Nutzerverhalten und das rasante Wachstum von Retail Media. Anthony Clements von impact.com stufte KI als vierte seismische Veränderung nach Search, Mobile und Social ein: 75 Prozent der KI-nutzenden Konsumenten starten ihre Purchase Journeys außerhalb klassischer Web-Suchen, ein Viertel tut dies, um gesponserte Anzeigen zu umgehen. Panels forderten einen Paradigmenwechsel weg von Last-Click-Attribution hin zu ganzheitlichen Multi-Attribution-Ansätzen sowie eine stärkere Konvergenz zwischen Creators, Affiliate und Retail Media. Zu den genannten Branchenherausforderungen zählen Zahlungsverzögerungen – 25 Prozent der Affiliates erhalten ihr Geld erst nach über 90 Tagen, was einem ungenutzten Potenzial von elf Milliarden Pfund entspricht –, Messlücken bei Server-to-Server-Tracking und KI-Sichtbarkeit sowie der Schutz von Creator-Inhalten vor unautorisiertem AI-Scraping. Storytelling und Creator-Freiheit wurden als zentrale kommerzielle Hebel hervorgehoben.
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