Beobachtetes Signal · 16. Apr. 2026 · Technical Release · Quelle: https://www.iab.com/blog/feed/ · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
IAB Project Eidos: Entwurf für Campaign Taxonomy 1.0 im Mai erwartet
Project Eidos ist eine vom IAB angeführte Brancheninitiative zur Vereinheitlichung von Kampagnendaten und zur Modernisierung der Werbemessung. Seit dem Start im Februar erarbeitet ein Measurement Advisory Committee (MAC) aus rund 85 Mitgliedern von etwa 50 Unternehmen im Zweiwochenrhythmus einen Entwurf für ein Taxonomie-Framework. Die Campaign Taxonomy 1.0 des MAC – die standardisierte Felder wie Ad-Position (Pre-, Mid-, Post-Roll), Pod-Placement und Formatattribute umfasst – soll im Mai in die öffentliche Konsultation gehen. Parallel dazu startet Project Eidos einen Arbeitsstrang zur Entwicklung von Outcomes Measurement Reporting Standards mit Fokus auf Attribution und Incrementality. Diese spezifizieren erforderliche Reporting-Daten und Transparenzstandards, um Ergebnisse über verschiedene Methodiken hinweg vergleichbar zu machen und die fragmentierte Werbelandschaft nachhaltig zu harmonisieren.
Eine vom IAB vorangetriebene Taxonomie und einheitliche Reporting-Standards können Reibungsverluste bei der plattformübergreifenden Datenabgleichung massiv reduzieren und die Vergleichbarkeit über verschiedene Kanäle hinweg verbessern, was konsistente Messverfahren bei Agenturen, Publishern, Plattformen und Measurement-Anbietern beschleunigt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Das IAB hat Project Eidos im Februar zur Modernisierung der Werbe- und Marketingmessung ins Leben gerufen.
- Das Measurement Advisory Committee (MAC) umfasst ca. 85 Mitglieder aus rund 50 Unternehmen.
- Ein Entwurf für die Campaign Taxonomy 1.0 wird im Mai zur öffentlichen Konsultation veröffentlicht.
- Die Taxonomie definiert standardisierte Kampagnendatenfelder wie Ad-Position, Pod-Placement und Formatattribute.
- Nächster Arbeitsstrang: Entwicklung von Outcomes Measurement Reporting Standards für Attribution und Incrementality.
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IAB bündelt Messinitiativen unter dem Namen „Project Eidos“
Das IAB hat „Project Eidos“ vorgestellt, ein strategisches Programm zur Konsolidierung und Harmonisierung bestehender Messinitiativen unter einer einheitlichen Dachmarke. Ziel der Initiative ist es, Definitionen, Taxonomien und Dateneingaben für die Kampagnenmessung zu standardisieren – darunter Retail Media sowie Datenquellen für Media-Mix Modeling (MMM) und Inkrementalitätstests. Angelina Eng, VP des IAB Measurement Center, betonte, dass der Vorstoß ad-hoc-Verfahren und inkonsistente Praktiken ersetzen soll, die die Branche nach IAB-Schätzungen jährlich mindestens 9 Milliarden US-Dollar kosten. Noch in diesem Jahr wird Project Eidos die Arbeit aufnehmen, um Begriffe sowie MMM-Dateneingaben zu vereinheitlichen und Unklarheiten bei der Klassifizierung über Video, Connected TV, Audio und aufstrebende Formate hinweg zu beseitigen.
IAB startet Project Eidos zur Reform der Medienmessung
Der Branchenverband IAB hat auf seiner Annual Leadership Meeting das Projekt Eidos ins Leben gerufen, um die Medienmessung grundlegend zu reformieren. Die Initiative zielt darauf ab, den Flickenteppich aus kanalspezifischen Standards durch ein interoperables, einheitliches Cross-Channel-Framework zu ersetzen. Dies soll eine konsistente Attribution sowie die Messung von Inkrementalität ermöglichen, mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Modernisierung des Marketing Mix Modelling (MMM). Ziel ist eine einheitliche Sprache, um Werbekontakte kanalübergreifend mit Ergebnissen zu verknüpfen. Laut dem IAB-Bericht „State of Data 2026“ glauben Werbetreibende, dass KI die erweiterte Messung kurzfristig verbessern und in den kommenden Jahren schätzungsweise 32 Milliarden US-Dollar an Media-Investitionen freisetzen kann, obwohl Bedenken hinsichtlich Rechtssicherheit, Datenschutz, Genauigkeit und Datenqualität fortbestehen. Zu den beteiligten Unternehmen gehören Branchengrößen wie Amazon Ads, Google, Havas Media Network, Meta, The Trade Desk, TikTok, Unilever und WPP Media. Angelina Eng betonte, dass systemische Grundprobleme durch eine mehrjährige, branchenweite Zusammenarbeit gelöst werden sollen.
IAB veröffentlicht neuen Standard „Redefining Media Types“ für Videoformate
Das Interactive Advertising Bureau (IAB) hat den Standardierungsrahmen „Redefining Media Types“ (RMT) veröffentlicht, um die Taxonomie für digitale Videoprodukte und Werbeformate zu präzisieren. Der Rahmen kategorisiert Videoformate wie Connected TV (CTV), Video-Podcasts und Retail Video, um Unklarheiten zu beseitigen, die Mediaplanung, Budgets und Kampagnenmessung belasten. Das IAB betont, dass der neue Standard sowohl das Nutzererlebnis als auch Distributionstechnologien und Geschäftsmodelle berücksichtigt. Der Entwurf ist bis zum 7. August 2026 für eine öffentliche Kommentierungsphase geöffnet. Jamie Finstein, VP of Media Center beim IAB, erläuterte die Notwendigkeit einer einheitlichen Branchensprache in einer Podcast-Episode von Digiday. Marktteilnehmer sollten die Entwicklungen aufmerksam verfolgen, da der Standard weitreichende Auswirkungen auf programmatisches Trading und Media-Spendings haben wird.
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