Beobachtetes Signal · 28. Apr. 2026 · Technical Release · Quelle: https://martech.org/feed/ · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
IAB Tech Lab aktualisiert OpenRTB-Standard für Live-Content
Das IAB Tech Lab hat Aktualisierungen des OpenRTB-Standards vorgeschlagen, um programmatischen Einkäufern und Verkäufern präzisere, strukturierte Signale zur „Liveness“ in Bid Requests zu liefern und die Preistransparenz zu erhöhen. Die Änderungen umfassen zwei optionale Felder sowie die Präzisierung eines bestehenden Feldes in OpenRTB und AdCOM. Damit können Publisher künftig eindeutig kennzeichnen, ob Inhalte echtzeitbasiert live, zeitnah gestreamt oder in ihrem Erstausstrahlungsfenster platziert sind. Zudem verfeinert der Entwurf Substitutionsmakros, um Rabatte und Nettopreise zwischen Sell-Side- und Demand-Side-Platforms transparenter zu übermitteln. Die von der Programmatic Supply Chain Working Group entwickelten Anpassungen befinden sich bis zum 28. Mai 2026 in der öffentlichen Konsultationsphase. Ziel ist es, Unklarheiten sowie Reibungsverluste bei der programmatischen Monetarisierung des wachsenden Inventars in den Bereichen Connected TV und Live-Events zu minimieren.
Die Präzisierung von Live-Signalen und eine gesteigerte Preistransparenz reduzieren Reibungsverluste zwischen Marktteilnehmern und beeinflussen die faire Bewertung von Connected TV- sowie Live-Event-Inventar maßgeblich.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Das IAB Tech Lab hat OpenRTB-Updates zur besseren Definition von Live-Content im Bidstream vorgestellt.
- Zwei neue optionale Felder und Klarstellungen in AdCOM differenzieren künftig exakt den Grad der Liveness von Inhalten.
- Überarbeitete Substitutionsmakros optimieren die Kommunikation von Preisen, Rabatten und Nettowerten an DSPs.
- Die Anpassungen stammen aus der Programmatic Supply Chain Working Group und stehen bis zum 28. Mai 2026 zur öffentlichen Kommentierung offen.
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IAB Tech Lab veröffentlicht OpenRTB- und CTV-Updates für 2026
Die Programmatic Supply Chain Working Group des IAB Tech Lab hat umfassende OpenRTB-Updates für das Jahr 2025 veröffentlicht, die Reibungsverluste im programmatischen Connected TV (CTV) reduzieren sollen. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören Content Taxonomy 3.1 mit erweiterten, CTV-fokussierten Kategorien und gTax-Unterstützung sowie Extended Content Identifiers (ECIDs) für datenschutzkonforme Inhaltsignale ohne die Offenlegung von Serientiteln. Zudem wurden Sidecar-APIs für die Skalierung bei Live-Events eingeführt, angeführt von der LEAP Concurrent Streams API für Echtzeit-Zuschauerzahlen, während eine Forecasting-API für Anfang 2026 geplant ist. Ein standardisiertes Deals API und das neue Objekt Curation zielen darauf ab, fragmentierte Deal-Workflows zu bereinigen und die Transparenz zu erhöhen. Die Arbeitsgruppe empfiehlt die kombinierte Implementierung dieser Standards, um das CTV-Targeting, die Monetarisierung und die operative Skalierbarkeit über alle Marktteilnehmer hinweg zu optimieren.
IAB Tech Lab veröffentlicht neuen Standard für CTV Ad Format Signaling
Das IAB Tech Lab hat mit „CTV Ad Format Signaling“ einen technischen Standard veröffentlicht, der die Signalisierung neuartiger Connected-TV-Formate im Real-Time Bidding vereinheitlicht. Das Framework deckt Pause Ads, Menu/Home Screen Ads, Overlays, Screensaver Ads, In-Scene-Integrationen sowie Squeezebacks ab. Technisch erweitert der Vorstoß bestehende AdCOM-Enumerationen (plcmt, pos, playbackmethod), aktualisiert VAST NonLinearAds zur Übertragung von MediaFiles und nutzt das OpenRTB Native-Objekt für Menü- und Homescreen-Platzierungen. Publisher können verfügbare Inventare dadurch präzise signalisieren, während DSP-Einkäufer maximale Transparenz über das jeweilige Werbeumfeld erhalten. Für die vollständige programmatische Skalierung und das Reporting müssen SSPs, Ad Exchanges, DSPs, SSAI/CSAI-Dienstleister sowie Measurement-Partner die neuen Parameter und VAST-Anpassungen implementieren.
IAB Tech Lab veröffentlicht einheitliche Definitionen für programmatische Auktionen
Das IAB Tech Lab hat die finalen „Programmatic Auction Definitions“ veröffentlicht, die gemeinsam mit der Programmatic Supply Chain Subgroup entwickelt wurden. Ziel ist es, ein einheitliches Vokabular für digitale Auktionsmechanismen in OpenRTB-Umgebungen zu etablieren. Die Veröffentlichung ergänzt die Digital Advertising Auction Transparency Standards des Media Rating Council (MRC), welche von dessen Auction Standards Working Group erarbeitet wurden, um Transparenz und Standardisierung bei Auktionsregeln und Scoring-Verfahren zu fördern. Die finalen Definitionen basieren auf einer vorangegangenen öffentlichen Konsultationsphase im Januar und Februar 2026 und stehen via GitHub zur Verfügung. Die Initiative knüpft an die im Jahr 2025 gestartete Kooperation zwischen dem MRC, der Omnicom Media Group sowie Branchenverbänden wie ANA, WFA, 4A’s und IAB Tech Lab an, um die Transparenz in programmatischen Werbeauktionen nachhaltig zu steigern.
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