Beobachtetes Signal · 18. Mai 2026 · Policy Update · Quelle: https://www.iab.com/blog/feed/ · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv

IAB fordert mehr Transparenz in der programmatischen Supply-Chain

Zusammenfassung des Signals

Ein IAB-Blogbeitrag von Angelina Eng vom 18. Mai 2026 kritisiert, dass der programmatische Werbemarkt intransparent bei Gebühren und Erlösströmen ist, wodurch ein Großteil der Werbebudgets die Publisher nicht erreicht. Unter Berufung auf Branchenstudien von ANA, ISBA und Jounce Media wird auf eine geringe Working-Media-Effizienz verwiesen sowie auf vertrauenshemmende Barrieren hingewiesen. Um dies zu lösen, treiben Initiativen wie der IAB Tech Lab Programmatic Governance Council und Project Eidos branchenweite Standards, Taxonomien sowie standardisierte Allgemeine Geschäftsbedingungen voran. Die Autorin schlägt fünf konkrete Sofortmaßnahmen für mehr Transparenz vor: standardisierte Gebührenberichte, Kostenabgleiche auf Impression-Ebene, ausdrückliche Opt-ins für kostenpflichtige Services, detaillierte Publisher-Erlöse sowie eine einheitliche Gebührentaxonomie.

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Hohe Konfidenz

Als einflussreicher Branchenverband kann das IAB mit seinem Vorstoß für standardisiertes Fee-Reporting, Taxonomien wie Project Eidos und Programmatic Governance die Transparenz, Messkonsistenz und Budgetallokation in der programmatischen Supply-Chain maßgeblich verbessern.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Veröffentlicht am 18. Mai 2026 von Angelina Eng (Vice President, Measurement, Attribution & Data Center) im IAB-Blog.
  • Der Programmatic Governance Council des IAB Tech Lab entwickelt Richtlinien und Standards zur Steigerung von Effizienz und Transparenz.
  • Project Eidos definiert Datensätze und Taxonomien für eine konsistente Messung und Berichterstattung im gesamten Ökosystem.
  • Branchenstudien (ANA, ISBA, Jounce Media) beziffern die Working-Media-Effizienz in Premiumfällen auf rund 0,50 bis 0,57 US-Dollar pro ausgegebenem Dollar, wobei breitere Durchschnitte niedriger liegen.
  • Fünf konkrete Handlungsempfehlungen: standardisiertes Fee-Reporting, impressiongenauer Kostenabgleich, explizite Opt-ins für kostenpflichtige Tools, Publisher-seitige Revenue-Breakdowns und eine gemeinsame Gebührentaxonomie.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: https://www.iab.com/blog/feed/•Veröffentlicht: 18. Mai 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “The Supply Chain Is Under Scrutiny. Transparency Is Critical to its Evolution.”

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