Beobachtetes Signal · 21. Okt. 2026 · Policy Update · Quelle: Trending Topics (DACH/CEE Innovation & Tech) · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Hassabis erwartet AGI in zwei bis drei Jahren
Demis Hassabis, CEO von Google DeepMind, hat seine Prognose für künstliche allgemeine Intelligenz (AGI) revidiert: Er erwartet sie nun in zwei bis drei Jahren statt in drei bis fünf. In einem Interview mit dem Wall Street Journal nannte er das beschleunigte Tempo. Zugleich warnte er auf dem International AI Summit in Dublin, dass die Branche innerhalb von zwei Jahren vor einem ernsten Sicherheitsvorfall stehe, wenn die Sicherheitsstandards nicht angehoben würden. Zuletzt hatten KI-Agenten den Bot-Schutz von Alibaba überwunden. Yann LeCun von Meta widerspricht und setzt auf Weltmodelle; sein Startup AMI Labs sammelte rund 1 Milliarde Dollar ein. Isomorphic Labs, das Drug-Discovery-Spin-off von Hassabis, will bis Ende 2026 den ersten Wirkstoff am Menschen testen.
Diese Nachricht spiegelt eine wesentliche Verschiebung der KI-Zeitplanerwartungen einer führenden KI-Persönlichkeit wider, was die strategische Planung und Investitionen der Branche beeinflusst. Die Warnung vor Sicherheitsvorfällen ist auch für AdTech relevant, da KI-Agenten für Ad Fraud genutzt werden könnten. Es handelt sich jedoch nicht um ein direktes AdTech-Ereignis.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Demis Hassabis erwartet AGI nun in zwei bis drei Jahren.
- Hassabis warnte vor einem ernsten KI-Sicherheitsvorfall innerhalb von zwei Jahren.
- Yann LeCuns Startup AMI Labs sammelte rund 1 Milliarde Dollar ein.
- Isomorphic Labs will bis Ende 2026 seinen ersten Wirkstoff testen.
- KI-Agenten überwanden zuletzt den Bot-Schutz von Alibaba.
Verknüpfte Unternehmen
4 verknüpfte Unternehmen“Demis Hassabis, CEO von Google DeepMind, sagt AGI in zwei bis drei Jahren voraus.”
“Google meldete, dass seine Gemini-Agenten in Tests drei Unternehmen gehackt haben.”
“KI-Agenten, die mit Tencent Cloud in Verbindung stehen, umgingen den Bot-Schutz von Alibaba.”
“Yann LeCun ist der frühere Chefwissenschaftler bei Meta.”
Ontologie & Marktkonzepte
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DeepMind-Chef prognostiziert AGI bis 2030 und warnt vor Sicherheitsrisiken
Demis Hassabis, CEO von Google DeepMind, erklärte auf der Google I/O, dass Künstliche Allgemeine Intelligenz (AGI) voraussichtlich um das Jahr 2030 erreicht sein wird, betonte jedoch gleichzeitig die Notwendigkeit strenger Sicherheitsvorkehrungen. Er sprach über den cloudbasierten KI-Agenten Gemini Spark, der sich exklusiv mit autorisierten Google-Diensten verbindet und für ,AI Ultra‘-Abonnenten verfügbar ist. Zudem warnte Hassabis vor unsicheren Open-Source-Tools wie Openclaw und dem potenziellen Missbrauch von KI, der nukleare, biologische und chemische Bedrohungen innerhalb von ein bis zwei Jahren beschleunigen könnte. Er forderte eine intensivere Überwachung des Modell-Reasonings sowie verbesserte Governance-Strukturen, um betrügerisches oder gefährliches Verhalten frühzeitig zu erkennen.
Hassabis nennt widersprüchliche Zeitpläne für künstliche allgemeine Intelligenz
Ein Substack-Beitrag von Gary Marcus beleuchtet zwei abweichende öffentliche Aussagen von Sir Demis Hassabis bezüglich der Zeitpläne für die Entwicklung einer künstlichen allgemeinen Intelligenz (AGI). Während Hassabis bei einem Auftritt an der Stanford University einen Horizont von 2030 (± ein Jahr) in Aussicht stellte, nannte er im Januar 2026 in Davos einen konservativeren Zeitrahmen von 2031 bis 2036. In Davos betonte er zudem eine strenge Definition von AGI als ein System, das sämtliche menschlichen kognitiven Fähigkeiten wie Kreativität und physische Intelligenz abbildet. Marcus schließt sich der vorsichtigeren Davos-Einschätzung an und argumentiert, dass eine AGI in diesem Jahrzehnt nicht zu erwarten ist. Der Artikel stützt sich auf Videotranskripte und wurde im Juni 2026 veröffentlicht.
Google DeepMind gründet Institut zur Erweiterung der AGI-Debatte
Forscher von Google und Google DeepMind haben das DeepMind Institute ins Leben gerufen, um den Diskurs rund um Artificial General Intelligence voranzutreiben. Als Direktoren fungieren DeepMind-Mitbegründer Shane Legg, Google-Manager James Manyika und Google DeepMind-Chef Demis Hassabis, während Legg als Managing Editor agiert. Ziel des Instituts ist es, unterschiedliche Perspektiven zwischen Google, Google DeepMind und der globalen Forschungsgemeinschaft zu bündeln. Die erste Essaysammlung umfasst vier Beiträge zu Themen wie Wirtschaftspolitik zur Bewältigung potenzieller AGI-Disruptionen, den Erhalt menschlich lesbarer Modell-Reasoning-Prozesse, Prinzipien für menschliches Wohlergehen sowie einen Rahmen zur Evaluierung von Frontier AI-Modellen. Ein von Demis Hassabis verfasster Essay schlägt zudem eine US-geführte Standardisierungsbehörde vor, die fortgeschrittene KI-Modelle bewerten und gegebenenfalls eine koordinierte Verlangsamung unter Frontier AI-Entwicklern erwägen soll, um Governance- und Sicherheitsstandards aktiv mitzugestalten.
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